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Dank für vertrauensvolle Zusammenarbeit

30.09.2022
Wirtschaft

Knapp fünf Jahre lang hat Eva-Maria Kelch als Vorsitzende der Geschäftsführung die Geschicke der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen geleitet.

Zum 1. Oktober kehrt sie in ihre Heimatstadt Passau zurück, wo sie die Leitungsnachfolge der dortigen Agentur für Arbeit übernehmen wird. Bevor es soweit ist, war es ihr ein Anliegen, Oberbürgermeister Alexander Putz einen Besuch abzustatten und sich persönlich von ihm zu verabschieden. „Wir hätten gerne noch länger mit Ihnen zusammengearbeitet“, sagte Putz beim Treffen im Rathaus. „Mit sehr großem Engagement und persönlichen Einsatz haben Sie die Belange der Agentur für Arbeit vertreten und sich für unsere Region stark gemacht“, würdigte der Oberbürgermeister die Arbeit Kelchs.
Mit der neuen Tätigkeit in Passau habe sich für sie eine Chance in ihrer Heimatstadt aufgetan, über die sie sich sehr freue – dennoch falle ihr der Weggang nicht leicht: „Es war eine spannende Aufgabe in einer ebenso spannenden und mir sehr liebgewonnen Region. Das macht den Abschied schwer“, so Kelch. Landshut sei eine wunderschöne, belebte Stadt mit unvergleichlichem Charme. Die Arbeitsagenturchefin lobte das Miteinander der Akteure vor Ort und hob die stets gute Zusammenarbeit hervor.

In Kelchs Amtszeit gab es viele Herausforderungen zu stemmen. Sei es die Pandemie, in der es galt, existenzsichernde Leistungen wie Kurzarbeitergeld in nie dagewesenen Größenordnungen in kürzester Zeit zahlbar zu machen, oder aktuell die Ukraine-Krise. In diesem Zusammenhang äußerte sich Kelch wertschätzend über ihr Team und dessen herausragende Arbeit. Themen wie der demografische Wandel, die Digitalisierung und – eine der derzeit größten Herausforderungen am Arbeitsmarkt – die Fachkräftesicherung – prägten zudem Kelchs Arbeit. Vor allem letzteres stand im Mittelpunkt des gemeinsamen Gesprächs im Rathaus. Ein weiteres Thema und eine aus Sicht des Oberbürgermeisters und der Arbeitsagenturchefin dringende Aufgabe: die Nachwuchsgewinnung. Die Zielorientierung junger Menschen sei Kelch zufolge besonders wichtig. Essentiell sei es, sie an einen Beruf heranzuführen, zukunftsfest zu machen und für eine Ausbildung zu begeistern. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem prognostizierten Ausscheiden der Babyboomer-Generation aus dem Arbeitsmarkt waren sich beide darin einig: „Es darf uns angesichts der eingeschränkten Nachwuchszahl niemand verloren gehen.“

Mit ihrer neuen Aufgabe in Passau betritt Kelch nicht nur aufgrund ihrer bisherigen Leitungsfunktion in der hiesigen Region ein ihr vertrautes Terrain. Vor ihrer Zeit in „Landshut-Pfarrkirchen“ war sie dort bereits 20 Jahre tätig. Putz dankte Kelch für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und zollte ihr für ihre geleistete Arbeit seine Anerkennung. Putz‘ Wünsche an Kelch für einen weiterhin erfolgreichen Berufsweg verband er mit einer herzlichen Einladung zur Landshuter Hochzeit im kommenden Jahr, über die sie sich sehr freute und der sie eigenen Worten zufolge auch sehr gerne nachkommt.

Foto zeigt von links Arbeitsagenturchefin Eva-Maria Kelch und Oberbürgermeister Alexander Putz
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Dass Eva-Maria Kelch ihre neue Herausforderung als Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Passau – wie zuletzt in „Landshut-Pfarrkirchen“ – gewohnt erfolgreich meistern werde, davon zeigte sich Oberbürgermeister Alexander Putz überzeugt, bei dem sie sich kürzlich persönlich verabschiedete.