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Stadt landshut
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Die Fahne hochhalten für Stadt und Fest

30.06.2022
Kultur

Die Förderer informierten über die Aufführung der Landshuter Hochzeit 2023.

Jede Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475“ hat ihre ganz eigene Besonderheit, aber die anstehende 42. wird in der Vereinsgeschichte eine Sonderstellung haben. Verschiebungen gab es auch in der Vergangenheit, etwa, um mit dem Aufführungsjahr ein Vereinsjubiläum zu treffen. In diesem Fall hat der veranstaltende Verein „Die Förderer“ e.V. sie Corona bedingt um zwei Jahre auf 2023 verschoben. Die Vorbereitungen für die “Landshuter Hochzeit 1475” vom 30. Juni bis 23. Juli 2023 laufen seit geraumer Zeit auf Hochtouren, am Mittwoch stellte der Verein das Plakatmotiv, den Aufkleber sowie das Programm vor.

Stefan Feigel, 1. Vorsitzender von “Die Förderer” e.V.: “Nach der Aufführung im Jahr 2017 waren wir uns alle einig, dass diese nahezu perfekt war. Deshalb haben wir das große Ganze nicht angefasst und lediglich an kleinen Stellschrauben gedreht, um weiter zu optimieren. Das sind meist Änderungen in der Regie oder kleine Umstellungen im Hochzeitszug. Eine Sonderstellung nimmt natürlich das Festspiel im Rathaus ein. Es ist ein völlig neues Stück mit neu gegründeter und neu besetzter Festspielgruppe.”

Oberbürgermeister Alexander Putz: "Für die Stadt Landshut ist die Bedeutung der Landshuter Hochzeit gar nicht hoch genug einzuschätzen."

Plakat- und Aufklebermotiv waren für 2021 bereits ausgewählt und wurden beibehalten. Das Plakat zeigt ein Motiv von Andreas Kreitmaier aus dem Hochzeitszug der Aufführung im Jahr 2017. Das Aufklebermotiv ist ein Bild des Zeichners und Grafikers Johann Vogl, geboren 1906 in München und verstorben 1987 in Landshut, aus Privatbesitz.

Stefan Feigel dazu: “Beide Motive passen hervorragend zu dieser besonderen Aufführung. Der `Standartenträger des Rates der Stadt Landshut mit Harnisch zu Pferde` hält gewissermaßen die Fahne hoch für unsere Stadt und unser Fest. Im Hintergrund verschmelzen die wunderschöne Kulisse der gotischen Innenstadt mit freudigen Mitwirkenden und Gästen. Besser kann man den Kern der `Landshuter Hochzeit 1475` kaum in ein Bild fassen. Der Aufkleber sticht allein durch seine aufsehenerregende Farb- und Formgebung des abgebildeten Motivs hervor.”

Die inflationsbedingte Kostenexplosion in allen Bereichen der notwendigen externen Leistungen stellt auch den Verein vor Herausforderungen. “Wir sind und bleiben ein Fest für die ganze Familie. Deshalb haben wir im Vorstand lange getüftelt, um die Ticketpreise wie üblich so moderat wie möglich anzuheben. Das ist uns gelungen. Dies ist der Zeitpunkt, erneut das Ehrenamt hervorzuheben. Ohne das unentgeltliche und beeindruckende Engagement sehr vieler helfender Hände wäre das alles undenkbar”, so Stefan Feigel.

Die Förderer gaben auch einen Ausblick auf die weiteren Meilensteine auf dem Weg zur kommenden “Landshuter Hochzeit 1475”: Der September ist der Startschuss für die Bewerbungsphase für alle rund 2.500 Rollen, Ende November startet der Kartenvorverkauf für Vereinsmitglieder, Anfang Januar dann der allgemeine Verkauf.

Die Vorstellungsphase für alle Bewerberinnen und Bewerber beginnt am 6. Januar 2023. Stefan Feigel: “Wir freuen uns über viele Bewerbungen und möchten auch alle, die noch nie teilgenommen haben, ermutigen, sich um ein Kostüm zu bewerben. Die Kriterien sind denkbar einfach: Die Haare müssen zu den Vorstellungsterminen passen, man muss Vereinsmitglied sein und den Hauptwohnsitz in Stadt oder Landkreis Landshut haben. Aber so oder so werden wir alle miteinander eine tolle Landshuter Hochzeit feiern.”

Weitere Informationen.

Plakat zur nächsten Aufführung der Landshuter Hochzeit
(von links): Stefan Härtl, zweiter Vorsitzender der Förderer, Oberbürgermeister Alexander Putz, Stefan Feigel, Vorsitzender der Förderer, sowie Festspielautor Benedikt Schramm und Vorstandsmitglied Harald Seiler.
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(von links): Stefan Härtl, zweiter Vorsitzender der Förderer, Oberbürgermeister Alexander Putz, Stefan Feigel, Vorsitzender der Förderer, sowie Festspielautor Benedikt Schramm und Vorstandsmitglied Harald Seiler. Foto: Die Förderer