Stadt landshut
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Die Staatlichen Schulämter informieren zum Schulbeginn

08.09.2023
Jugend/Bildung

Die Landshuter Grund- und Mittelschulen - Vermittlung von Werten und Kompetenzen sowie Wissen, Können und Haltungen. Lehramtsanwärter vereidigt.

Am 12. September beginnt das neue Schuljahr: Zur Mitteilung der Staatlichen Schulämter in Stadt und Landkreis Landshut

Medieninfo Stadt und Landkreis Landshut vom 12.9.:

Vereidigung statt Schultüte

Neue Lehrkräfte und Anwärter an Grund- und Mittelschulen begrüßt

Nicht nur die vielen ABC-Schützen hatten heute ihren ersten Schultag - auch für 34 Lehramtsanwärterinnen und -anwärter hat der "Ernst des Lebens" begonnen: Sie beginnen ihren zweijährigen Vorbereitungsdienst an einer der Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Landshut, gemeinsam mit 82 Lehrerinnen und Lehrern, die durch Neueinstellungen und Versetzungen die Schulen im Schulamtsbezirk verstärken werden. Hinzu kommt eine Lehrkraft aus dem Gymnasial- oder Realschulbereich, die sich im Rahmen einer Sondermaßnahme für das Lehramt an Grund- oder Mittelschulen nachqualifizieren.

Schulamtsdirektor Sebastian Hutzenthaler begrüßte die Neuankömmlinge in der Goldbachhalle in Ergoldsbach, um sie auf ihre neue Aufgabe einzustimmen und einige organisatorische Angelegenheiten zu klären: "Und der Schulamtsbereich Landshut Stadt und Land gehört in Niederbayern zu den wenigen Regionen, wo es einen Schülerzuwachs gibt. Aus diesen Gründen haben wir in unserem Schulamtsbereich auch in Zukunft einen sehr hohen Bedarf an Lehrkräften für unsere Grund- und Mittelschulen."

Auch Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz und Ergoldsbachs Bürgermeister Ludwig Robold richteten ihre besten Wünsche an die neuen Lehrkräfte: "Mit Kindern zu arbeiten, ist die schönste Aufgabe, die man sich vorstellen kann. Hoffentlich behalten Sie stets die Freude an dieser wichtigen Arbeit", erklärten beide einhellig. Für den Landkreis gab der Landrat Peter Dreier gute Ratschläge mit auf dem Weg: "Mit Menschen zu tun zu haben, mit jungen Menschen zumal, bringt stets viel Verantwortung mit sich. Aber es ist auch spannend, jungen Menschen neue Kenntnisse zu vermitteln, mit ihnen zu diskutieren und sie dabei zu unterstützen, ihre Talente wie ihre Persönlichkeit zu entfalten."

Entgegen dem niederbayerischen Trend wachsen in der Region Landshut die Schülerzahlen im Grund- und Mittelschulbereich weiter an. Gründe dafür sind der vermehrte Zuzug von Familien, aber auch eine steigende Geburtenzahl. "Wir können uns glücklich schätzen, in einer solch lebenswerten Region wie dem Raum Landshut zuhause zu sein, wo sich die Menschen wohl fühlen und eine Familie gründen wollen", erklärten Dreier und Putz.

Im "Doppel"-Schulamtsbezirk - die Staatlichen Schulämter in der Stadt und im Landkreis Landshut werden in Personalunion geführt - sind rund 1 200 Lehrkräfte eingesetzt - sie vertreten knapp 13 500 Schülerinnen und Schüler, die eine der 62 Grund- oder Mittelschulen beziehungsweise Volksschulen in der Region besuchen.

Medieninfo der Regierung von Niederbayern vom 13.9.:

"Seien Sie stolz darauf, Lehrer zu sein"

Erstes Etappenziel erreicht: Regierungspräsident Rainer Haselbeck gratuliert zum Erfolg und ernennt angehende Lehrer zu Referendaren

Dieser Anlass dürfte wohl zu einem der prägendsten Momente in der Berufslaufbahn junger Lehrerinnen und Lehrer zählen: Die Ernennung zum Studienreferendar, mit der - nach dem erfolgreich absolvierten Studium - die zweite Etappe und damit der schulpraktische Teil der Lehramtsausbildung startet. 27 engagierten Nachwuchs-Lehrkräften für berufliche Schulen steht seit Dienstag mit der offiziellen Vereidigung durch Regierungspräsident Rainer Haselbeck ebenjene spannende Zeit bevor. In seiner Rede betonte Haselbeck den hohen Stellenwert der Lehrkräfte für die Gesellschaft und sprach von "einem der wichtigsten und sinnstiftendsten Berufe überhaupt".

Ein Beruf, in dem man Großes bewirken könne, wie der Regierungspräsident ergänzte: "Unsere Kinder und Jugendlichen, ihre Köpfe und Herzen sind unser höchstes Gut. Sie zu bilden, ihre Potenziale und Talente zu fördern, ihnen Perspektiven für ein gutes Leben zu eröffnen ist unsere Aufgabe als Gesellschaft - und dafür brauchen wir Sie", sagte Haselbeck an die künftigen Lehrer gerichtet. "Mit Ihrer wertvollen Arbeit begeistern Sie die Schülerinnen und Schüler nicht nur für Wissen. Sie pflegen und veredeln den kostbaren Rohstoff "Geist" und tragen durch das Vermitteln von Werten maßgeblich zur Herzens- und Charakterbildung unserer jungen Menschen bei. Damit prägen Sie den künftigen Lebensweg und die Biographie eines jeden Einzelnen," hob Haselbeck die wichtige und verantwortungsvolle Rolle der Lehrerinnen und Lehrer hervor.

Der Regierungspräsident bezeichnete die Nachwuchskräfte als echten Gewinn für Niederbayerns berufliche Schulen: "Als Schlüsselfiguren in der Ausbildung und Wegbereiter zukünftiger Karrieren schaffen Sie Zukunft und gestalten die Entwicklung unserer Region entscheidend mit. Ihre Arbeit ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft."

Gemeinsam mit seinem Team des Bereiches Schulen um Leiter Franz Schneider wünschte Haselbeck den Referendaren einen erfolgreichen Start auf dem Weg ins neue Etappenziel "Lehrer" und betonte: "Seien Sie stolz auf Ihren Beruf und behalten Sie sich Ihre Begeisterung und Motivation fürs Unterrichten bei."

In den kommenden zwei Schuljahren bereiten sich die Nachwuchslehrer an den beruflichen Schulen in Deggendorf, Landshut, Straubing, Passau und Pfarrkirchen auf die Arbeit als Lehrer für berufliche Schulen vor und können in der Praxis Erfahrungen für ihre Arbeit als Lehrkraft sammeln.

Die Referendarinnen und Referendare sind in den Fächern Agrarwirtschaft, Bautechnik Elektro- und Informationstechnik, Metalltechnik und Wirtschaftswissenschaften ausgebildet. Daneben werden sie als Zweitfächer Deutsch, Berufssprache Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Politik und Gesellschaft sowie katholische Religionslehre unterrichten.

Das Referendariat dauert insgesamt zwei Jahre, in denen die Junglehrer nach und nach immer mehr eigenständig unterrichten. Die zweijährige Ausbildungszeit endet mit dem zweiten Staatsexamen.

Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite der Regierung unter www.regierung.niederbayern.bayern.de.

Die Referendare stehen auf den Stufen vor einem Ziegelgebäude.

Rollenwechsel - von der Schulbank ans Lehrerpult: Mit der Ernennung und Vereidigung zu Studienreferendaren durch Regierungspräsident Rainer Haselbeck (Reihe vorne, Fünfter von links) startet für 27 angehende Lehrkräfte für berufliche Schulen die praktischePhase ihrer Ausbildung. Für diese letzte zweijährige Etappe auf dem Weg zu ausgebildeten Lehrern wünschte ihnen Haselbeck gemeinsam mit seinem Team des Bereiches Schulen um Leiter Franz Schneider (Reihe vorne, Siebter von links) viel Erfolg.

Die Teilnehmer der Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn stehen auf den Stufen vor dem Landratsamt
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