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Friedhöfe

Kriegsgräber

Die Stadt Landshut unterhält vier städtische Friedhöfe. Auf einer Fläche von rund 16 Hektar sind mehr als 17.000 Grabstätten registriert. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum jeweiligen Friedhof.

Öffnungszeiten

Die Friedhöfe sind zu folgenden Zeiten geöffnet:

März:                                     07:00 bis 18:00 Uhr

April bis Mai:                          07:00 bis 20:00 Uhr

Juni bis August:                     07:00 bis 21:00 Uhr

September:                            07:00 bis 20:00 Uhr

Oktober:                                 07:00 bis 19:00 Uhr

November bis Februar:          08:00 bis 17:00 Uhr

An folgenden Tagen bleiben die Friedhöfe auch nachts geöffnet:

In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag

In der Nacht von 01.11. auf 02.11. (Allerheiligen)

In der Nacht von 24.12. auf 25.12. (Heilig Abend)

In der Nacht von 31.12. auf 01.01. (Silvester)

Hauptfriedhof

Portal Hauptfriedhof

Der Hauptfriedhof ist der größte und älteste Landshuter Friedhof. Zentral am Rande der Innenstadt gelegen wurde er im Laufe der Jahrzehnte immer wieder erweitert und umfasst nun eine Fläche von 7,2 Hektar. In den älteren Teilen befinden sich viele historische Grabmale und Grabstätten von bedeutenden Landshuter Bürgern.

Neben Erd- und Urnenbestattungen sind im Hauptfriedhof auch Beisetzungen in Grüften möglich.

Hauptfriedhof

Friedhofstraße 1

84028 Landshut

hauptfriedhof.jpg

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Öffnungszeiten des Friedhofsgeländes:

Nov-Feb: 8-17 Uhr

März: 7-18 Uhr

April, Mai, September: 7-20 Uhr

Juni, Juli, August: 7-21 Uhr

Oktober: 7-19 Uhr

Der Hauptfriedhof liegt zentral im Stadtgebiet Landshut zwischen Niedermayerstraße, Marschallstraße und Schützenstraße.

Nordfriedhof

Nordfriedhof

Der Nordfriedhof wurde 1969 auf einer Fläche von 5,9 Hektar am Stadtrand errichtet. Auf dem weitläufigen, großzügig angelegten Gelände mit schönem Baumbestand gibt es auch zwei Abteilungen für Urnenbeisetzungen unter Bäumen.

Nordfriedhof St. Michael

Im Spitalfeld 1

84032 Landshut

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Öffnungszeiten:

Nov-Feb: 8-17 Uhr

März: 7-18 Uhr

April, Mai, September: 7-20 Uhr

Juni, Juli, August: 7-21 Uhr

Oktober: 7-19 Uhr

Achdorfer Friedhof

Achdorfer Friedhof

Der Achdorfer Friedhof wurde mit der Eingemeindung des heutigen Stadtteils Achdorf städtisch und wurde im Laufe der Zeit immer wieder erweitert. Er umfasst nun eine Fläche von 2,3 Hektar. Neben Erd- und Urnenbestattungen sind hier auch Beisetzungen in Grüften möglich.

Friedhof Achdorf

Felix-Meindl-Weg 26

84036 Landshut

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Öffnungszeiten:

Nov-Feb: 8-17 Uhr

März: 7-18 Uhr

April, Mai, September: 7-20 Uhr

Juni, Juli, August: 7-21 Uhr

Oktober: 7-19 Uhr

Friedhof Auloh

Der Friedhof Auloh ist mit 0,9 Hektar Fläche ein kleinerer Stadtteil-Friedhof. Auch hier ist die Beisetzung von Särgen und Urnen in Erdgräbern sowie in Urnenwürfeln möglich.

Friedhof Auloh

Werraweg 4a

84036 Landshut

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Öffnungszeiten:

Nov-Feb: 8-17 Uhr

März: 7-18 Uhr

April, Mai, September: 7-20 Uhr

Juni, Juli, August: 7-21 Uhr

Oktober: 7-19 Uhr

Kirchliche Friedhöfe

Neben den städtischen Friedhöfen gibt es im Stadtgebiet folgende kirchliche Friedhöfe:

 

 

 

Friedhof Frauenberg (kirchlich)

Frauenberg 14

84036 Landshut

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Träger: Kath. Pfarrei St. Vinzenz von Paul

Friedhof Heilig Blut (kirchlich)

Pfarrgasse 11

84036 Landshut

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Träger: Kath. Pfarrei Heilig Blut

Friedhof Münchnerau (kirchlich)

Münchnerau 26

84034 Landshut

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Träger: Kath. Pfarrei Eugenbach - Münchnerau

Gedenkstätten und Gräber bedeutender Persönlichkeiten

Sterbender Krieger

Vor allem auf dem Hauptfriedhof, aber auch in Achdorf und Auloh befinden sich zahlreiche Gedenkstätten sowie Gräber von bedeutenden historischen Landshuter Persönlichkeiten. Eine Übersicht mit Plänen steht im Download-Bereich zur Verfügung.

Vom Riesel zwischen den Gräbern zu einem grünen Friedhofsteil

Das durchaus sinnvolle Verbot von Herbiziden auf öffentlichen Flächen stellte die Stadt Landshut auf ihren Friedhöfen vor einigen Jahren vor völlig neue Aufgaben. Während insbesondere der alte Teil des Hauptfriedhofes früher weitestgehend unkrautfrei war, findet sich dort zwischen den Gräbern auf Wegen und freien Gräbern mittlerweile ein reichlicher Bewuchs. Abhängig von der Witterung erobern Kräuter, Gräser und manche Stauden die früher teilweise mehrfach mit Herbiziden behandelten Flächen zurück. Teilweise sind es auch Pflanzen, die eigentlich nicht am Standort heimisch sind. Manches kam als Grabbepflanzung auf den Friedhof und hat sich aus Samen oder Wurzelausläufern weitervermehrt und angesiedelt. Das Bild leergefegter Kiesflächen, das traditionell den Hauptfriedhof prägte, begann sich zu verändern. Die nach dem Verbot von Herbiziden angewandten Techniken zur Unkrautbekämpfung wie Heißwasser und -dampf, Flämmen mit Gas, aber auch das händische Ausstechen und Hacken der Flächen führte nicht zu den früheren Ergebnissen. Insbesondere das händische Entfernen des Unkrauts auf Flächen, die mehrere Hektar Ausdehnung besitzen, führt zu einem Aufwand, der weder finanziell, noch unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit vertretbar war. Hinzu kommt, dass die Entfernung mit thermischen Unkrautvernichtungsgeräten hohe Mengen an Gas, Diesel und Wasser verbraucht ohne befriedigende Ergebnisse zu liefern. In Zeiten einer Klima- und Energiekrise schlichtweg ein Unding.

Die Stadt Landshut beabsichtigt daher, nicht mehr am bisherigen Zustand festzuhalten, sondern den Charakter des Friedhofes vom "Kiesfriedhof" in einen grünen und artenreichen Friedhof umzuwandeln. Wie bereits im Waldfriedhof seit Jahren vorhanden und ohne jegliche Probleme, soll es künftig im Alten Teil des Hauptfriedhofes ein Nebeneinander von Riesel, Schotterwiesen, über die ganze Saison hinweg blühenden Sträuchern und Büschen, sowie künftig auch ein "Mehr" an Bäumen geben. Die Grasflächen können dann regelmäßig gemäht werden, Sträucher und Bäume bieten zahlreichen Insekten, aber auch der ohnehin schon vielfältigen Vogelwelt zusätzlichen Lebensraum. Auch das Mikroklima dürfte sich verbessern, da sich beschattete Flächen nicht mehr in dem Maße wie bisher aufheizen und austrocknen.

Neben zahlreichen - bereits im letzten Herbst und im heurigen Frühjahr - gepflanzten Büschen und Sträuchern werden von nun an auch erste größere Flächen eingesät. Mit zunehmendem Graswachstum und flächendeckender Grünpflege, also den Mäharbeiten, wird auch der ungepflegte Eindruck verschwinden und das Bild, das sich dem Besucher bietet, wird harmonischer werden. Weitere Büsche und Sträucher aber auch Bäume sollen folgen.
Die Stadt Landshut sieht in dem Vorhaben eines nachhaltigen Umwandlungsprozesses die beste Möglichkeit, den gepflegten und ruhigen Charakter des Friedhofes zu bewahren, zugleich aber auch die Belange des Umwelt- und Klimaschutzes bestmöglich zu berücksichtigen.
Für die - sicherlich einige Jahre dauernde - Übergangszeit bittet die Stadt Landshut um Verständnis und um Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, den Umwandlungsprozess wohlwollend zu begleiten.

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