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Stadtarchiv

Im Namen des Königs

Das Stadtarchiv Landshut ist Ihr kompetenter Ansprechpartner in Fragen des städtischen Archivwesens und der Stadtgeschichte. Als "Gedächtnis der Stadt" hat es die Aufgabe, stadtgeschichtlich wichtige Unterlagen und Akten von rechtlicher Bedeutung zu archivieren. Die Benutzung des Archivs ist zu den Öffnungszeiten möglich.

Geschichte des Stadtarchivs

Im Jahr 1495 hat der Rat der Stadt den Handel mit Salz, Getreide und Wein auf eigene Rechnung eingeführt und deshalb besondere Vorratshäuser errichten lassen. Ein Stadel wurde an der Ecke Steckengasse/Fleischbankgasse eingerichtet.


Als um 1560 dieser Handel nicht mehr rentabel war, fand man für das Gebäude eine andere Nutzung. Im Mittelgeschoss wurde ein Raum geschaffen, in dem die Steuerherren zweimal jährlich von den Bürgern die Abgaben einnahmen und dies in den Steuerbüchern vermerkten. Die Verborgenheit und Sicherheit des Raumes veranlasste bald die Stadt dort auch das wohlbehütete Schriftgut, die alten Urkunden der Fürsten - mit denen die Privilegien und Rechte der Stadt verbrieft waren - unterzubringen. Das Schriftgut, das die Verwaltung nicht mehr benötigte, aber von rechtlicher und historischer Bedeutung war, übergab man dem Archiv. Dieses Material stellt heute eine unentbehrliche Quelle zur Stadtgeschichte dar. So wurde aus der Steuerstube der Stadt das Stadtarchiv.

Mit der Unterbringung der historischen Bestände in diesem Gewölbe ist es bis heute das "Herz" des Archivs geblieben.

Von 1985 bis 2004 wurde die alte Achdorfer Mädchenschule als Archivgebäude genutzt. Vorher war es zum Teil in der Stadtresidenz untergebracht. Seit November 2004 befindet sich das Stadtarchiv Landshut im Rathaus II an der Luitpoldstraße.

 

Das Stadtarchiv ist zudem Kontaktadresse des

Regalanlage des Stadtarchivs Landshut

Regalanlage des Stadtarchivs Landshut

Kompetenzzentrum für Stadtgeschichte

Das Stadtarchiv Landshut ist für alle Bürger ein kompetenter Ansprechpartner in Fragen des städtischen Archivwesens und der Stadtgeschichte. Als "Gedächtnis der Stadt" hat es folgende Aufgaben:

  • Sammeln und Aufbewahren von Archivalien
  • Erfassen, Bewerten und Übernehmen von archivwürdigen Unterlagen
  • Erschließen der noch nicht oder nur unzureichend bearbeiteten Bestände
  • Sammeln von Dokumentationsgut, wie Festschriften, Zeitungen und Zeitschriften, Plakaten, Flugblättern, Fotos und Ansichtskarten
  • Vorlage der Archivalien, des Dokumentationsgutes und der Literatur zur Einsichtnahme durch Interessenten
  • Erteilen von Auskünften zur Stadtgeschichte
  • Auswertung von Quellen und Veröffentlichen von Forschungsergebnissen
  • Unterstützung und Förderung von Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen, die stadtgeschichtliche Themen bearbeiten
  • Zusammenarbeit mit Schulen, Hochschulen, Universitäten und sonstigen Bildungseinrichtungen

Die Benutzung des Stadtarchivs wird durch das Bayerisches Archivgesetz geregelt. Archivalien können erst nach 30 Jahren nach "Entstehung der Unterlagen" eingesehen werden. Bei personenbezogenen Akten gilt eine Schutzfrist bis 10 Jahren nach dem Tod des Betreffenden. Ist kein Todesdatum bekannt, gilt 90 Jahre ab Geburt. 

Link zum Bayerischen Archivgesetz:

https://www.gda.bayern.de/fachinformationen/more/archivgesetz/

Ansprechpartner und Öffnungszeiten

    Öffnungszeiten
  • Di.-Fr.

    08:00 - 12:00 Uhr

  • Mi.

    14:00 - 16:00 Uhr

sowie außerhalb dieser Öffnungszeiten nach individueller Vereinbarung