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Bartlmädult: Beteiligte ziehen positive Bilanz
Ob Festwirte, Schausteller oder Brauereibesitzer, Polizei, das Bayerische Rote Kreuz oder die Stadtverwaltung – was die vor einigen Tagen zu Ende gegangene Bartlmädult angeht, äußerten sich am Sonntag bei der Pressekonferenz im Festzelt Vorholzer allesamt positiv.

Dult: Festwirte, Schausteller, Brauereibesitzer, Polizei, das Bayerische Rote Kreuz und die Stadtverwaltung zogen eine positive Bilanz.
Laut den Beteiligten gab es keine außergewöhnlichen Vorkommnisse. Ganz im Gegenteil: Von Jung bis Alt – die Resonanz der Besucher sei überaus positiv ausgefallen, informierte Günter Fries vom Amt für öffentliche Ordnung und Umwelt: "Heuer ist uns die Dult besonders gut gelungen". Ein großes Lob gelte besonders auch den Marktkaufleuten und Schaustellern, ergänzte sein Kollege Bernhard Stig: "Eine wirklich gute Mannschaft", sagte er. Ausnahmslos habe sich jeder an die von der Stadt vorgegebenen Vertragsmodalitäten gehalten.
Auch die heuer zum ersten Mal veranstaltete Lampionfahrt stieß bei den Dultbeschickern auf Begeisterung. Diese wolle man auch künftig durchführen, waren sich alle einig. Von Insektenstichen bis kleineren Schnittverletzungen – das Bayerische Rote Kreuz meldete keine größeren Einsätze.
Eine positive Bilanz zog auch der stellvertretende Polizeiinspektionsleiter Rainer Kroschwald. Sowohl auf der Dult als auch im näheren Umfeld habe es keine Probleme gegeben. Auch in der Innenstadt gab es laut Kroschwald nach Dultende keinerlei größere Auffälligkeiten. Dazu beigetragen hätten sicherlich auch die von Oberbürgermeister Hans Rampf zusätzlich eingesetzten Sicherheitswachtkräfte, sprach Kroschwald Rampf seinen Dank für die Unterstützung aus.
Zur Sprache kam auch das bayernweite Problem zunehmenden Alkoholkonsums Jugendlicher. Auf der Dult werde der Jugendschutz zwar extrem eingehalten – das "Vorglühen" vor dem Dultgang mit teilweise hochprozentigen Spirituosen sei unter den Jugendlichen jedoch oft keine Seltenheit. Die Anwesenden appellierten daher an die Erziehungsberechtigten, ihrer Aufsichtspflicht verstärkt nach zu kommen und diese ernst zu nehmen.
Oberbürgermeister Hans Rampf lobte die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten, die wesentlich zum harmonischen Verlauf der Dult beigetragen haben. Was den Nichtraucherschutz anbelangt – allen Bedenken im Vorfeld zum Trotz, "habe alles bestens geklappt", sprach Rampf den Festwirten und den Besuchern sein Kompliment aus.


