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Niedermayerstraße: OB Rampf und RP Grunwald geben Straße für Verkehr frei

Seit Freitagnachmittag ist die Niedermayerstraße wieder beidseitig befahrbar. Die Fahrbahn-Asphaltarbeiten wurden nach mehreren Monaten am Freitag abgeschlossen – sogar zwei Wochen früher als geplant. Durch den neuen lärmarmen Fahrbahnbelag soll der Straßenlärm erheblich reduziert und damit die Lebens- und Wohnqualität der Anwohner verbessert werden. Oberbürgermeister Hans Rampf und Regierungspräsident Heinz Grunwald haben die Niedermayerstraße am Freitagnachmittag mit dem Durchschneiden eines Bandes symbolisch für den Verkehr wieder freigeben.

"Freie Fahrt" auf der Niedermayerstraße: Oberbürgermeister Hans Rampf (Dritter von rechts), Regierungspräsident Heinz Grunwald (Vierter von rechts) und die an den Sanierungsarbeiten Beteiligten freuen sich, die Straße nach mehrmonatigen Arbeiten wieder für den Verkehr freigeben zu können.

 

Die Fahrbahn der Niedermayerstraße wurde von der Einmündung der Sigmund-Schwarz-Straße bis zur Pollingerstraße auf einer Gesamtlänge von über einem Kilometer mit einem neuen lärmarmen Fahrbahnbelag ausgestattet.
Die Kosten der Baumaßnahme wurden großteils aus Mitteln des Konjunkturprogramms II gedeckt. Über 87 Prozent der Kosten wurden vom Freistaat gefördert. "Wir sind sehr dankbar, dass wir den Zuschuss für diese notwendige Maßnahme erhalten haben", betonte Oberbürgermeister Hans Rampf bei der Verkehrsfreigabe. Die Nachfrage der Städte und Gemeinden in Niederbayern sei sehr groß gewesen, informierte Regierungspräsident Heinz Grunwald. Die Stadt Landshut sei bei der Verteilung des Geldes durch die Regierung allerdings sehr gut weggekommen, sagte er.

"Der lärmmindernde Belag ist nicht nur eine Verbesserung für die Anwohner - auf die übliche und vorgeschriebene Kostenumlegung konnte dadurch zudem verzichtet werden", stellte Rampf zwei wichtige Aspekte in den Vordergrund.
Der Lärmpegel in dieser Hauptverkehrsstraße könne soweit gesenkt werden, dass zudem keine passiven Schallschutzmaßnahmen mehr erforderlich seien.
Wie der Leiter des Tiefbauamts der Stadt Landshut, Baudirektor Gerhard Anger, sagte, sollen Lärmmessungen mit einem speziellen Messanhänger, die bereits vor der Baumaßnahme durchgeführt worden seien, in den nächsten Tagen mit Messungen durch diesen Anhänger auf dem neuen Belag verglichen werden und den Nachweis für die Lärmsanierung bringen. Die Fachleute gehen von einer Halbierung der Wahrnehmung des bisherigen Verkehrs aus. Über das Ergebnis werde jedoch noch berichtet, ergänzte Anger.

Zur Information
In den nächsten zwei Wochen beginnen die planmäßigen Bauarbeiten am Geh- und Radwegbereich und an den Anschlussbereichen zur Fahrbahn, die teils zu Behinderungen des Verkehrs führen können. Eine erneute Sperrung kann allerdings ausgeschlossen werden. Aufgrund der darüber hinaus noch durchzuführenden Markierungsarbeiten und anderen Restarbeiten ist das offizielle Ende der Bauarbeiten für 10. September terminiert.

27.08.2010