Mediationsverfahren
Die Stadt Landshut stellt sich den Herausforderungen der Zukunft und will ihre Innenstadt als Lebens-, Wirtschafts- und Einkaufsstandort besser positionieren. In einem "Mediationsverfahren", an dem sich verschiedene Repräsentanten etwa aus Wirtschaft, Vereinen sowie auch Anwohner beteiligen, sollen Lösungen für die Zukunftsentwicklung des gesamten Kernstadtbereiches gefunden werden. Im Fokus stehen die Altstadt, Neustadt und der Dreifaltigkeitsplatz/Alte Justizvollzugsanstalt (JVA). Startschuss für das Mediationsverfahren war die Auftaktveranstaltung Anfang vergangenen Jahres. Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, um sich über den Prozess und die Möglichkeiten der Beteiligung zu informieren. In einer Art "Jetzt red’ i"-Runde konnten Anliegen, Anregungen und Ideen vorgetragen werden.
Warum ein Mediationsverfahren?
Für die Moderation des Mediationsverfahrens, sozusagen ein Zielfindungsverfahren, waren Wolfgang Grubwinkler und sein Team von der Identität & Image Coaching AG verantwortlich. Durch eine hohe Beteiligung verschiedener gesellschaftlicher Repräsentanten sollten konsensfähige und umsetzbare Entwicklungsziele zur Aufwertung und Weiterentwicklung der Landshuter Altstadt formuliert werden. Diese Ziele sollten schließlich durch Maßnahmen und Projekte konkretisiert werden. Das Vorgehen innerhalb des Mediationsverfahren fokussierte sich auf die räumlichen Umgriffe Altstadt, Neustadt und Dreifaltigkeitsplatz/Alte JVA.
Wer macht mit?
In drei Arbeitsgruppen bewertet ein ausgewählter Teilnehmerkreis von 30 Personen während voraussichtlich fünf ganztägiger Werkstatt-Sitzungen vorhandene Problemfelder, Interessenslagen und Lösungsansätze und machte sich Gedanken über die Neu- und Umgestaltung des Altstadtbereiches Gedanken. 
Zudem fanden für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger folgende Veranstaltungen statt, an denen sie aktiv ihre Anliegen vorbringen konnten: Auftaktveranstaltung, Stadt(ver)führung, sowie für die räumlichen Umgriffe "Länd" und "Freyung" eine offene Planungswerkstatt.
Am Ende lagen eine Strategie und Maßnahmen vor, die von allen Prozessbeteiligten mitgetragen wurden. Die Ergebnisse des Mediationsverfahrens und der parallel erarbeiteten fachlichen städtebaulichen Beurteilung flossen in einen Ziel- und Maßnahmenkatalog ein, der wesentlich Anfang 2011 im Stadtrat diskutiert und politisch bewertet werden soll.
Laut Oberbürgermeister Hans Rampf ist der Grundgedanke des gesamten Prozesses die starke Orientierung an nachhaltigen und qualitätssteigernden Lösungen. Es gehe nicht um ein kurzfristiges Strohfeuer, ergänzte er, sondern um eine strategische Neuaufstellung, die vielfältige Akteure und Handlungsfelder vernetze. "Bei der Erarbeitung und Umsetzung steht die intensive Einbindung der Bürgerschaft, von Betroffenen und Interessenvertretern vor Ort von Anfang an im Vordergrund".
Abschlussveranstaltung
voraussichtlich Anfang 2011
Die Ergebnisse des Mediationsverfahrens werden in einem Ziel- und Maßnahmenkatalog formuliert und nach Beratungen im Stadtrat im Rahmen einer Abschlussveranstaltung präsentiert.
Zum von den am Mediationsverfahren beteiligten Teilnehmern erstellten
vorläufigen
Ziel- und Maßnahmenkatalog
Informationen zur bereits durchgeführten Stadt(ver)führung, und den Planungswerkstätten sind nachfolgend nachzulesen.
Haben Sie Anregungen und Ideen? Schreiben Sie uns unter
innenstadt(at)landshut.de
Ansprechpartner
Stadt Landshut / Baureferat / Sanierungsstelle
Ansprechpartnerin, Elisabeth Oberpriller
Telefon 0871/881631
Betreuendes Fachbüro Identität & Image Coaching AG
Ansprechpartner, Wolfgang Grubwinkler und Martin Keil
Telefon 08721/12090
Internetseite: www.identitaet-image.de.
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