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Rückblick: Veranstaltungen und Ausstellungen

Skulpturenmuseum vor Ort

Dan Flavin, "European Couples", 1966-71, Fluoreszenzlicht, je 244 x 244 cm, Foto Franz Kimmel, Estate of Dan Flavin

"Skulptur: Vom Meister von Rabenden bis Dan Flavin"

Samstag, 21.04.2012

Tagesexkursion nach Baumburg, Rabenden und Traunreut mit Besuch des Museum Maximum (dasmaximum.com).

Voranmeldung bis 16. April erforderlich

Alte und neue Skulptur ist das Thema der Tagesexkursion. Die ursprünglich romanische Klosterbasilika von Baumburg schildert facettenreich tiefgreifende Umgestaltungen in Gotik, Barock und Rokoko. Nach der Besichtigung mit anschließender Mittagspause wird der berühmte spätgotische Hochaltar in Rabenden besichtigt.

Das Hauptziel der Exkursion ist die Stiftung DAS MAXIMUM in Traunreut. Von Heiner Friedrich, einem der einflussreichsten Galeristen der 60er und 70er Jahre geschaffen, wurde es vor einem Dreivierteljahr eröffnet. In den ehemaligen Werkhallen werden Arbeiten international bekannter Künstler wie John Chamberlain, Walter de Maria oder Dan Flavin ausgestellt.

 

Stefan Zweig, "Sternstunden der Menschheit"

Stefan Hunstein

Szenische Lesung mit Stefan Hunstein

Sonntag, 25. März 2012, 11 Uhr

Stefan Zweigs "Sternstunden der Menschheit" ist eine Sammlung von 14 historischen Miniaturen. Sie behandeln bedeutende Ereignisse oder Wendepunkte der Menschheitsgeschichte. In der Erzählung "Georg Friedrich Händels Auferstehung" beschreibt Stefan Zweig ein dramatisches Ereignis im Leben des großen Komponisten.

Eintritt 10,- ; ermäßigt 5,-

 

"Creatura, Ross und Rossmensch"

Themenführung

Sonntag, 18. März 2012, 11 Uhr

Die öffentliche Sonntagsführung konzentriert sich auf einen zentralen Werkkomplex im Oeuvre des Bildhauers Fritz Koenig.

 

"Skulptur - und ihre Grundformen"

Workshop für Kinder im Skulpturenmuseum

Familientag im Museum mit Workshop und Führung

Sonntag, 11. März 2012, 14-16.30 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung "Fritz Koenig. Aufstellung" findet ein Familientag mit Programm für Kinder und Eltern statt.

Erwachsenenführung 14.15-15.15 Uhr
Kinderworkshop 14.00-16.30 Uhr

 

 

"Symphony"

Augustin Wiedemann

Konzert

Sonntag, 4. März 2012, 17 Uhr

Ein Gitarrenabend mit Augustin Wiedemann.

In seinem neuen Programm "Symphony" spielt Augustin Wiedemann nach der "Grande Ouverture" von Mauro Giuliani eine eigene Bearbeitung der großen C-Dur-Sonate für Solovioline von Johann Sebastian Bach. Im zweiten Teil spielt Augustin Wiedemann hauptsächlich für ihn geschriebene Werke. Neben dem "Tríptico venezuelano" des portugiesischen Komponisten Paulo Amorim erklingen einige Werke von Wiedemanns neuer CD "Symphony", etwa des russischen Komponisten Boris Yoffe.

Eintritt 10,- ; ermäßigt 5,-

 

"Empfänger unbekannt"

Peter Pruchniewitz , Olaf Schürmann

Szenische Lesung mit Peter Pruchniewitz und Olaf Schürmann

Freitag, 3. Februar 2012, 19.30 Uhr

Die aus dem Leben gegriffene Briefnovelle von Kathrine Kressmann-Taylor beschreibt die bemerkenswerte Entwicklung einer Freundschaft zwischen dem in San Francisco lebenden Juden Max Eisenstein und dem deutschen Einwanderer Martin Schulze. Nach dessen Heimkehr nach München umspannt ein Briefwechsel die Jahre von 1932 bis 1934.

Mit ungläubigem Erstaunen verfolgt Max Eisenstein aus der Ferne die Veränderungen seines Freundes Martin Schulze unter dem Einfluss der Nationalsozialisten zu einem Faschisten.

Eintritt 10,- ; ermäßigt 5,-

 

sculpture network Neujahrsbrunch 2012

Sonntag, 15. Januar 2012, 11.30 Uhr

Auch 2012 knüpft die internationale Organisation sculpture network weiter an ihrem Netzwerk, das dem internationalen Austausch von Künstlern, Kunstvermittlern und Kunstfreunden und dem Diskurs über die Gattung Skulptur dient.

Zum gemeinsamen Toast wird in vielen europäischen Museen, Ateliers und Galerien um 13 Uhr auf das neue Jahr angestoßen. Eine virtuelle Webverbindung der einzelnen Orte verbindet alle miteinander.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen ein kalt-warmes Buffet und Getränke vom Biohof Fröschl.

Eintritt 18,- ; Kinder 5,-

Voranmeldung bis 11. Januar

Programm

Videokonferenz mit anderen Standorten des sculpture network Neujahrsbrunch

Kurzführungen "auf Zuruf" zu einzelnen Werkgruppen durch die Ausstellung "Fritz Koenig. Aufstellung"

Museumswerkstatt für Kinder und Jugendliche

"Kino im Depot": ausgewählte Filme von Percy Adlon zu Leben und Werk von Fritz Koenig:

Nebenbei hauptsächlich Rösser
Percy Adlons erster Besuch bei Fritz und Maria Koenig im Winter 1979

Ganslberger Jahreszeit
Besuch auf dem Ganslberg - Atelier, Wohnhaus, Stallungen und Sammlung von Fritz und Maria Koenig, 1998

Koenigs Kugel
Die Geschichte von Koenigs größter Skulptur, die beim Attentat auf das World Trade Center in Manhattan verletzt, aber nicht zerstört wurde, 2002

Koenig zeichnet
An einem Vormittag im April 2002 lässt sich Fritz Koenig zwei Stunden lang beim Zeichnen von Percy Adlon mit der Kamera beobachten

Musik vom Duo Taktlos mit Martin Kubetz und Michael Petri

Ensemble Klanggesang

Ensemble Klanggesang

Kammermusikkonzert

Marie-Sophie Pollak - Sopran
Susanne Besold - Klarinette
Regina Brandner - Violoncello
Stefanie Brandl - Piano

Sonntag, 22. Januar 2012, 17 Uhr

Das Studium an der Hochschule für Musik und Theater München führte die Musikerinnen zusammen. Anliegen ihres Konzertes ist die Widerspiegelung unterschiedlichster Bereiche unserer Existenz: menschlicher Leitlinien, die musikalisch umgesetzt wurden. Dialogisch begegnen sich Stücke älterer und neuer Musik von Komponisten verschiedenster Herkunft. Groß ist die Spannweite der musikalischen Auswahl. Franz Schubert, Francis Poulenc, Arvo Pärt und Ned Rorem zählen hierzu.

Eintritt 10,- ; ermäßigt 5,-

Bach-Spiele "Inventionen 2"

Uli Koch, Matthias Jochner

Konzert

Freitag, 11. November 2011, 19.30 Uhr

Eintritt 10,- / ermäßigt 5,-

Ensemble BACH 34
Uli Koch – Cembalo
Matthias Jochner – Flöte

Der Flötist Matthias Jochner und die Cembalistin Uli Koch experimentieren seit Jahren mit der Gegenüberstellung von Musik Johann Sebastian Bachs und Musik unserer Tage. Im Zentrum des Programms "Inventionen 2" stehen die zwei- und dreistimmigen "Clavir"-Werke Bachs und Musikstücke für Flöte Solo aus dem 20. Jahrhundert.

Lesung - Teil III

Michael Wolffsohn bei einem Vortrag für die Initiative Hauptstadt Berlin e.V., 2007 und Beatrix Doderer, Ensemble Bayerisches Staatsschauspiel, Foto Thomas Dashuber

"Drei Ringe - kein Lessing: 'Abrahamiten' oder wem gehört das Heilige Land"

Prof. Dr. Michael Wolffsohn und Beatrix Doderer, Ensemble Bayerisches Staatsschauspiel

Freitag, 6. Mai 2011, 19.30 Uhr

Die Heiligen Bücher der drei Weltreligionen sind religiöse Offenbarungen, doch ihr Anspruch ist auch historisch und nicht zuletzt literarisch.

Der Münchner Historiker Michael Wolffsohn, streitbarer Kenner der Schriften, hat eine Reihe von drei Abenden zusammengestellt, die nach den Wurzeln suchen und überraschende Erkenntnisse versprechen. Die Lesungen aus Bibel und Koran verdeutlichen die literarische Schönheit und Wucht sowie die existenzielle Tiefe dieser Weltliteratur.

Eintritt 10,- / ermäßigt 5,-

Die Eintrittskarten sind ausschließlich über den Leserservice der Landshuter Zeitung zu erhalten: Ländgasse 116, T. 0871/850-110

Lesung - Teil II

Michael Wolffsohn bei einem Vortrag für die Initiative Hauptstadt Berlin e.V., 2007 und Lisa Wagner, Ensemble Bayerisches Staatsschauspiel, Foto Thomas Dashuber

"Drei Ringe - kein Lessing: Von Engeln, Männern, Jungfrauen und Altfrauen"

Prof. Dr. Michael Wolffsohn und Lisa Wagner, Ensemble Bayerisches Staatsschauspiel

Freitag, 8. April 2011, 19.30 Uhr

Die Heiligen Bücher der drei Weltreligionen sind religiöse Offenbarungen, doch ihr Anspruch ist auch historisch und nicht zuletzt literarisch.

Der Münchner Historiker Michael Wolffsohn, streitbarer Kenner der Schriften, hat eine Reihe von drei Abenden zusammengestellt, die nach den Wurzeln suchen und überraschende Erkenntnisse versprechen. Die Lesungen aus Bibel und Koran verdeutlichen die literarische Schönheit und Wucht sowie die existenzielle Tiefe dieser Weltliteratur.

Eintritt 10,- / ermäßigt 5,-

Die Eintrittskarten sind ausschließlich über den Leserservice der Landshuter Zeitung zu erhalten: Ländgasse 116, T. 0871/850-110

Familienkonzert

Projektwoche "Musik zum Anfassen" mit Schülerinnen der Grundschule Karl Heiss, Landshut

"Musik zum Anfassen"

Kompositionsprojekt Landshuter Schüler und Ensemble "Musik zum Anfassen"

Sonntag, 27. Februar 2011, 11.00 Uhr

Skulptur, Raum und Klang verbinden sich in einer Projektwoche mit Musikern des Ensembles "Musik zum Anfassen", München und Kindern der Grundschule Karl Heiss, Landshut zu einem Gesamterlebnis. Die Kinder erforschen und erfahren die Kunstwerke des Bildhauers Fritz Koenig, ihre Formen und Inhalte, aber auch die unterirdischen Museumsräume im Inneren des Hofberges.

Zusammengeführt und aufgeführt werden die musikalischen Ergebnisse von den Kindern und den Musikern gemeinsam in einem Familienkonzert, bei dem neben den Uraufführungen der Schülerkompositionen das Ensemble "Musik zum Anfassen" auch Werke von Wolfgang Amadeus Mozart bis zeitgenössischer Musik zu hören sein wird.

Eintritt frei

Musikalische Lesung

Gisela Feder, Ursula Fickel, August Huth vor Fritz Koenig, Mona I, Bronze, 1971

"Aus den Reben fließt das Leben ..."

TRIO FEO und Thomas Bauer

Freitag, 25. Februar 2011, 19.30 Uhr

Der Wein, ein Lebenselixier des Menschen, beflügelt Dichter und Geschichtenerzähler seit Jahrhunderten. So sollen darüber auch an diesem Abend Gedichte und Geschichten die Zuhörer gefangen nehmen und begeistern.

Der vielen Zuhörern als Sprecher der Landshuter Hochzeit bekannte Germanist Thomas Bauer liest ausgewählte Texte. Das TRIO FEO (Gisela Feder und Ursula Fickel mit Oboen und Englischhörnern sowie August Huth, Fagott) umspielt sie gemeinsam mit den Hornisten Johannes Huth und Claudia Postruznik mit Musik klassischer Meister wie Beethoven, Cambini, Fiala und Poessinger.

Eintritt 8,- / ermäßigt 4,-

Szenische Lesung

Thomas Bernhard, Lesung mit Stefan Hunstein, Alte Pinakothek, München, Foto Michael Heinrich

Thomas Bernhard, Alte Meister

Stefan Hunstein

Sonntag, 20. Februar 2011, 11.00 Uhr

Der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard (1931-1989) schrieb mit Alte Meister 1985 eine Tirade gegen Gott und die Welt. Ein Stück, das er als Komödie bezeichnete. Der philosophische, lungenkranke Kunstkritiker Reger sitzt seit über drei Jahrzehnten jeden zweiten Tag im Wiener Kunsthistorischen Museum vor Tintorettos weißbärtigem Mann. Außer montags, wenn das Museum geschlossen hat.

Stefan Hunstein ist seit 1990 Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele bzw. des Bayerischen Staatsschauspiels. Seit 2003 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2007 erhielt Stefan Hunstein den Kurt-Meisel-Preis.

Konzert

Irmgard Gorzawski

In Memoriam Maria Koenig
Irmgard Gorzawski - Konzert für Harfe

Freitag, 28. Januar 2011, 19.30 Uhr

In ihrem Gedenkkonzert für die im Oktober 2010 verstorbene Stifterin Maria Koenig spannt Irmgard Gorzawski einen musikalischen Bogen über das Kommen und Gehen im Leben. Neben Marcel Tourniers "Au Matin" und Michail Glinkas "Nocturne" bringt Sergui Natras "Prayer" die Extreme des Betenden zwischen Flehen und Danken zum Ausdruck. Jan Ladislaus Dusseks "Sonate in c-moll" vereint Trauer und Freude.
Daneben erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Johann Pachelbel.

Der Eintritt ist frei. Plätze sind begrenzt.

Exodus. Musik zum Ende einer Epoche

Konzert

Sonntag, 21. November 2010, 18 Uhr

Michaela Buchholz - Violine
Hed Yaron-Meirson - Violine
Rupert Buchner - Violoncello
Mathias Huth - Klavier

Über Jahrhunderte hinweg - bis zur Auslöschung durch den Nationalsozialismus - war die jüdische Kultur integraler Bestandteil des europäischen Abendlandes.

Ein Großteil der künstlerischen und intellektuellen europäischen Identität ist im Verlauf nur zweier Jahrzehnte nahezu vollständig verloren gegangen.

Diesem ungeheuren Aderlass zu gedenken, ist das Anliegen des Konzertes, bei dem Werke von Erich Korngold, Dmitri Schostakowitsch und Arvo Pärt gespielt werden.

Vortrag über Wilhelm Lehmbruck - Die Beseelung der plastischen Figur

Sitzender Jüngling, 1916/17

Dienstag, 8. Juni 2010, 19.30 Uhr

Referent: Prof. Dr. Dietrich Schubert, Universität Heidelberg

Der Vortrag über Wilhelm Lehmbruck - "Die Beseelung der plastischen Figur" behandelt die historische Stellung und Bedeutung Lehmbrucks, der als bedeutender deutscher Expressionist gilt (Duisburg 1881 bis Berlin 1919).
Sowohl die Entfaltung des plastischen Werkes als auch die Sinnschichten der Hauptwerke Lehmbrucks werden angesprochen, wobei sich zeigt, dass Lehmbruck außergewöhnliches Verdienst die besondere Beseelung der Figur war.

Hierin setzt er sich von den Abstrakten wie Alexander Archipenko und Constantin Brancusi ab, unterscheidet sich aber zugleich auch von den Realisten wie Ernst Barlach und Christoph Voll. Dietrich Schubert ist Professor für Kunstwissenschaft an der Universität Heidelberg.

Miniaturen

Thomas Etschmann, Christian Mattick

Thomas Etschmann (Gitarre), Christian Mattick (Flöte)

Konzert für Flöte und Gitarre

Freitag, 30. April 2010, 19.30 Uhr

 

Das Konzert Miniaturen von Thomas Etschmann und Christian Mattick ist eine musikalische Kontaktaufnahme mit den Skulpturen Fritz Koenigs in verschiedenen Räumen des Skulpturenmuseums. Zum einen sind es Bearbeitungen großer Orchesterwerke etwa von Maurice Ravel oder von Gioacchino Rossini, zum anderen als Miniaturen angelegte Kompositionen des New Age Komponisten Peter Michael Hamel, Variationen des Romantikers Heinrich Aloys Präger oder eine feingliedrige Sonatine von Thomas Etschmann.

vonINNENnachAUSSEN

Christoph Schmid (Klavier, Rezitation),
Bianca Schnepf (Geräusche, Technik, Ansage)

DRAUSSEN (drinnen) WO DIE WELT BEGINNT
Lyrikalion für einen rezitierenden Pianisten und eine Technikerin

Freitag, 17. April 2010, 19.30 Uhr

 

Christoph Schmid verbindet seine Gedichte aus dem Lyrik-Band Draussen wo die Welt beginnt, mit der Klaviermusik des zeitgenössischen englischen Komponisten Howard Skempton. Daneben spielt ein eingespieltes Regengeräusch eine weitere wichtige Rolle.

 

"Noch Fragen?"
ein klang-bild-raum-konzert

Samstag, 20. Februar 2010, 20 Uhr

Wissen Sie eigentlich, was Bäume mit Fis-Moll zu tun haben? Oder warum brauchen Fahrräder einen jazzigen 2/4-Takt? Welche Bedeutung kann die Farbe Gelb dem Klang einer Gitarre entlocken? Kann es sein, dass eine Klarinette einen alten Stuhl liebt? Können Töne sehen? Wie schnell ist das Tempo einer improvisierten Vergangenheit? Sitzen Sie gerne auf dem Boden ohne musikalische Tatsachen? ...

Stefan Amannsberger - Gitarre, Richard Köll - Klarinette/Saxophon, Peter Litvai - Photographie/Projektion

Familienkonzert
Musik zum Anfassen

Sonntag, 31. Januar 2010, 11 Uhr

Die Kompositionen "neuester" Musik sind u.a. Ergebnisse einer Projektwoche vom 26. bis 29. Januar im Skulpturenmuseum, die mit zwei Klassen der Grundschule Berg durchgeführt werden. Darüber hinaus wird Musik von Bach, Mozart und experimentelle neue Werke erklingen.
In verschiedenen Räumen des Museums finden Aufführungen von und mit den SchülerInnen statt. Das Museum ist dabei nicht allein Kulisse, vielmehr ist es wesentlicher Bestandteil des Konzerts.

Es spielt das Ensemble Musik zum Anfassen:
Christian Mattick - Flöte, Heinz Friedl - Klarinette, Tobias Weber - Viola/Gitarre, Dietrich Schmidt - Oboe, Ruth Gimpel - Fagott, Stefan Eblenkamp - Schlagzeug

Foto: Toni Ott

Konzert für Flöte, Violine/Viola und Gitarre

"Per Suonare a Tré"

Freitag, 13. November, 19.30 Uhr

Pegasusensemble:
Christian Mattick - Flöte
Michaela Buchholz - Violine/Viola
Thomas Etschmann - Gitarre

Verbindung von vermeintlich Unvereinbarem, Zusammenspiel grundverschiedener Elemente zu einem faszinierenden neuen Erlebnis - das Pegasus Ensemble machte bei seinem Konzert im Skulpturenmuseum im Hofberg seinem Namen alle Ehre. Wie das geflügelte Pferd Pegasus zwei an sich grundverschiedene Elemente - nämlich Erde und Luft - verbindet, so kamen bei diesem Konzert bildende Kunst und Musik auf fruchtbare Weise zusammen. An wechselnden Orten des Museums in jeweils unterschiedlicher Ausstellungsatmosphäre der Werke Fritz Koenigs spielten die drei Münchner Musiker Werke des 20. Jahrhunderts: Musik des Argentiniers Astor Piazzolla, des Finnen Peer Vähi, des Wieners Fridolin Dallinger und der Kubaner Leo Brouwer und José Lezcano.

 

Internationaler Museumstag 2009

Logo Internationaler Museumstag

17. Mai 2009
10.00-18.00 Uhr

Bei hochsommerlichen Temperaturen war das Museumscafé ein willkommener Anlaufpunkt vieler Besucher am Internationalen Museumstag. Von 10 bis 18 Uhr geöffnet, nahmen sie an diversen Führungen durch die Ausstellung "Fritz Koenig. Aufstellung 2008" teil und betrachteten den einen oder anderen Film über Fritz Koenig im Museumscafé. Kinder schufen in der Museumswerkstatt unter Anleitung Materialbilder zum Thema Ikarus. Zur gut 2-stündigen Radltour am Nachmittag zu ausgewählten Skulpturen und Plastiken von Fritz Koenig im öffentlichen Raum Landshuts schlossen sich zahlreiche Interessierte an.

Konzert für Flöte und Gitarre

Etschmann, Mattick

Liebe, Leid und Leidenschaft

 

Samstag, 16. Mai 2009, 19.30 Uhr

Christian Mattick - Flöte

Thomas Etschmann - Gitarre

sitzen, stehen, liegen, fliegen, fallen ...

Workshop für Kinder

 

Workshop für Kinder

Familientag im Museum im Rahmen der Ausstellung
Fritz Koenig. Aufstellung 2008
29. März, 14.00-16.30 Uhr

TRIO FEO

TRIO FEO

Gisela Feder, Ursula Fickel (Oboe, Englischhorn), August Huth (Fagott)

Gedichte und Serenaden für Nachtmenschen

Samstag, 21. März 2009, 20.00 Uhr

 

Das TRIO FEO entwickelte sich aus einem Trio für 2 Oboen und Englischhorn, das vor etwa zehn Jahren mit  den beiden Oboistinnen Gisela Feder und Ursula Fickel sowie dem Englischhornisten August Huth gegründet wurde. Inzwischen ist zu Oboe und Englischhorn das Fagott hinzugetreten, das August Huth als Bassfundament einsetzt.

Das Repertoire besteht aus Originalwerken und Transkriptionen aus Barock, Klassik und Romantik u.a. von Johann Gottlieb Graun, Ludwig van Beethoven, Johann Adolf Hasse, Anton Reicha.

Musik zum Anfassen

Musik zum Anfassen

Projektwoche vom 9.-15.Februar 2009
Familienkonzert: Sonntag, 15. Februar um 11:00 Uhr im Skulpturenmuseum, Landshut

(T)RAUM

ein Projekt zur musikalischen Erkundung des Skulpturenmuseums Landshut durch die Klassen 3c und 4a der Carl Orff-Grundschule, Landshut und des Ensembles "Musik zum Anfassen", München

In einer Projektwoche erforschen die Kinder den Raum und die Kunstwerke des Skulpturenmuseums, experimentieren mit den klanglichen Möglichkeiten der Architektur und entwickeln schließlich, angeregt von den Skulpturen und dem diese umgebenden Raum zwei eigene Musikstücke.

Dieses Projekt wird  unter der Anleitung und Anregung durch die Musiker von "Musik zum Anfassen" durchgeführt, einem Zusammenschluss Münchner Musiker, die sich neben ihrer Konzerttätigkeit der musikalisch-kreativen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen widmen. "Musik zum Anfassen" fand als großes mehrwöchiges Projekt schon zweimal in Landshut in den Jahren 1997 und 1998 statt.

Die Ergebnisse - Kompositionen "neuester" Musik - sind Teil des Familienkonzertes am 15.02.09 um 11:00 Uhr in den Räumen des Skulpturenmuseums, wo außerdem Musik von Bach, Mozart und experimentelle neue Musik zu hören sein wird.

An unterschiedlichen Punkten im Museum finden Aufführungen von und mit den SchülerInnen des Projektes sowie mit eigens für das Konzert konzipierter "Neuer Musik" statt, gespielt von den MusikerInnen von "Musik zum Anfassen".

Das Museum ist dabei nicht nur Kulisse; vielmehr ist es ein wesentlicher Bestandteil des Konzertes: Seine Klänge und Räume werden einbezogen. Die Zusammenhänge zwischen Skulpturen und Musik werden erlebbar. 

Es spielt das Ensemble "Musik zum Anfassen":
Christian Mattick - Flöte
Dietrich Schmidt - Oboe
Heinz Friedl - Klarinette
Ruth Gimpel - Fagott
Tobias Weber - Viola/Gitarre
Stefan Eblenkamp - Schlagzeug

Ausstellungen

Fritz Koenig, Camargue XX/5, 1984, vor Boli

Fritz Koenig. Meine Arche Noah

Von Juni 2004 bis April 2008 zeigte das Skulpturenmuseum im Hofberg die Ausstellung "Fritz Koenig. Meine Arche Noah". Sie gab erstmals einen Überblick über die Gesamtheit der Stiftung Fritz und Maria Koenig und widmete sich der Darstellung von Lebens- und Arbeitswelt eines der bedeutendsten deutschen Bildhauer der Gegenwart. Werk, Sammlungen und persönliches Umfeld wurden hier erstmals zueinander in Beziehung gebracht, dokumentiert und somit erfahrbar gemacht.

Beim Durchwandern der Museumsräume sollten Begegnungen mit dem bildnerischen Schaffen unterschiedlichster Kultur- und Zeiträume in Korrespondenz mit dem Werk Fritz Koenigs möglich sein. Die Figur des Menschen im Spannungsfeld seines irdischen Daseins zwischen Liebe und Tod, Werden und Vergehen steht im Zentrum von Koenigs künstlerischer Arbeit; er sucht dabei – das Individuelle, Persönliche im Blick – gleichzeitig das Zeichenhafte, Allgemeingültige und Überdauernde dieser Existenz. Die Beobachtung der Natur, das Leben mit Vollblutarabern und einer Fülle anderer Tiere und Pflanzen im einmaligen Kontext seines niederbayerischen Anwesens Ganslberg, das den Bogen vom Entstehen und Vergehen aller Dinge schlägt, sichert in hohem Maße die Sprachmächtigkeit von Koenigs Werken.

Sein Thema ist dabei eine begreifliche Sichtbarmachung von Lebensformen und Erfahrungen, die sich in vergleichbarer Intensität in den Gebilden jenseits der traditionellen Hochkunst vermitteln, die er in seinem Lebensumfeld auf dem Ganslberg um sich versammelt hat: in Zeugnissen mitteleuropäischer Volksfrömmigkeit ebenso wie in "Fundstücken", Objekten aus dem antiken Asien und Europa und aus solchen der Kunst Ozeaniens und Afrikas. All dieser Vielfalt bietet die in ihrem Charakter einmalige "Lebenswelt Ganslberg", die sich Maria und Fritz Koenig seit 1961 geschaffen haben, ein gemeinsames Dach. Sie hat dabei zwei Gesichter: ein ländliches, das tief in der niederbayerischen Tradition verankert ist, und ein kosmopolitisches, das den Bildhauer als Klassiker einer abstrahierenden Figuration in der Moderne verankert. Peter Klaus Schuster, langjähriger Freund und Begleiter, hatte 1998 den Koenigschen Kunstbegriff so umrissen: "Koenigs Kunstentwurf, seine Auffassung von Plastik als bewahrender Macht, greift ... über die Kunst weit hinaus ins Leben. Es ist ein Kunstentwurf von ungeheurer Breite und entschiedenem Anspruch. Dieser Kunstentwurf beruht letztlich auf der polaren Grundüberzeugung Fritz Koenigs, wonach Afrika und Niederbayern, die Formensprache der Moderne und der elitäre Schönheitssinn einer Araberzucht nur verwandte Ausprägungen eines Lebensstromes sind".

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung