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Was - wo?

Leben in Landshut

Arztgebühren

Neben den «Allgemeinmedizinern» gibt es «Fachärzte» wie Augenärzte, Hautärzte oder Kinderärzte. Im Krankheitsfall besucht man zuerst seinen «Hausarzt». Dieser überweist gegebenenfalls an einen «Facharzt». Man kann aber auch direkt zu einem Facharzt gehen. Ärzte haben feste Sprechstunden, in denen sie ihre Patienten behandeln. Es empfiehlt sich, Termine zu vereinbaren, da die Wartezeiten oft lang sind.

Namen und Adressen der Ärzte sind im Branchen-Telefonbuch, den «Gelben Seiten», nach Fachbereichen geordnet, zu finden.

Neben der ärztlichen Behandlung bei akuten Krankheiten sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll. Dies gilt insbesondere für regelmäßige Untersuchungen bei Kleinkindern und für die Zahnpflege. Einmal im Quartal zahlt man eine Praxisgebühr von 10.- Euro beim ersten Arztbesuch. Bei einer Überweisung an einen weiteren Arzt muss man keine zusätzliche Gebühr bezahlen.

U1 - U15

  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen von der Geburt bis zur Pubertät
  • Dienen der Früherkennung von Krankheiten
  • Überprüfung der normalen Entwicklung des Kindes
  • Alle Untersuchungen werden im gelben Heft dokumentiert
  • Kontrolle der Impfungen
  • Kostenlos, freiwillig aber nützlich !

Kinder und Jugendliche

Bis zum 18. Lebensjahr sind Kinder grundsätzlich von allen Zuzahlungen und der Praxisgebühr befreit. Für zwei zahnärztliche Kontrolluntersuchungen im Jahr wird keine Praxisgebühr erhoben. Vorsorge, Früherkennungsuntersuchungen, U1 bis U15 und Schutzimpfungen kosten ebenfalls keine Praxisgebühr.

Krankenhäuser

In Landshut stehen vier Krankenhäuser zur Verfügung. Üblicherweise werden Patienten von einem Arzt in ein Krankenhaus eingewiesen. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten. Allerdings müssen sich die Patienten an den Kosten beteiligen.

Tipp: Wenn es im städtischen Krankenhaus Landshut zu sprachlichen Verständigungsproblemen kommt, können Mitarbeiter des Krankenhauses als Dolmetscher zugezogen werden. Etwa 20 unterschiedliche Muttersprachen werden dort gesprochen.

Bezirkskrankenhaus Landshut, Psychische Krise

Prof. Buchner-Str. 22
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 6 00 80
info@bkh-landshut.de
Internetauftritt
 

Kinderkrankenhaus St. Marien

Grillparzerstraße 9
84036 Landshut
Tel.: 0871 - 85 20
Fax: 0871 - 2 12 30
brand@st-marien-la.de
Internetauftritt
 

Klinikum Landshut

Robert-Koch-Straße 1
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 6 98 33 73
Fax: 0871 - 6 98 31 04
chirurgie@klinikum-landshut.de
Internetauftritt
 

Kreiskrankenhaus Achdorf

Achdorfer Weg 3
84036 Landshut
Tel.: 0871 - 40 40
Fax: 0871 - 4 04 16 62
info@lakumed.de
Internetauftritt
 

Impfungen

Über nötige Impfungen, insbesondere bei Neugeborenen und Kleinkindern, informieren Ärzte, Krankenkassen und das Gesundheitsamt.

Apotheken und Medikamente

Medikamente gibt es in der Bundesrepublik nur in Apotheken. Die meisten Medikamente sind «verschreibungspflichtig», für sie muss der Arzt ein «Rezept» schreiben. Der Patient bekommt die Medikamente gegen einen festgelegten Beteiligungsbeitrag in der Apotheke. Einkommensschwache Haushalte können bei ihrer Krankenkasse eine Befreiung von dieser «Zuzahlungspflicht » beantragen. Zu allen Tages- und Nachtzeiten hat mindestens eine Apotheke Notdienst. Die Adressen stehen in der Landshuter Zeitung unter der Rubrik «Apotheken-Notdienst». Außerdem gibt es an jeder Apotheke ein Hinweisschild mit der Adresse einer geöffneten Apotheke in der Nähe.

 

Aids

Bei Fragen zu HIV oder AIDS kann man sich sowohl an Ärzte als auch an das städtische Gesundheitsamt oder spezielle Aids-Beratungsstellen wenden. Alle Berater haben Schweigepflicht. Kondome sind in Supermärkten, Drogerien, Apotheken, an vielen Tankstellen und in Automaten erhältlich.

Sucht, Alkohol und Drogen

Die Beratungsstellen bieten fachliche und menschliche Unterstützung bei allen Fragen und Problemen in Zusammenhang mit dem Thema «Sucht». Betroffene oder Angehörige werden bei Alkohol-, Medikamenten-oder Drogenproblemen, bei Essstörungen, aber auch bei Spiel-, Internet- oder Arbeitssucht beraten.
Man kann sich bei einfachen Fragen und auch bei scheinbar ausweglosen Problemen beraten lassen.

Neben der Beratung durch Landshuter Netzwerk, Caritas oder Diakonie gibt es im Bezirkskrankenhaus Landshut eine Suchtambulanz und die Möglichkeit einer stationären qualifizierten Entgiftung sowie einer stationären Suchttherapie.

Die Beratung ist kostenlos und vertraulich