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Konzertsaal Heilig-Kreuz-Kirche

Seit 1999 ist die Stadt Landshut Eigentümerin der Heilig-Kreuz-Kirche, die als Kirche des Franziskanerinnenklosters "Heiligkreuz" in den Jahren 1698 bis 1700 erbaut worden ist.

Baumeister war Philipp Plank, ein Laienbruder des Franziskanerordens, Wessobrunner Stuckateure und Hanns Georg Asam haben den Kirchenraum ausgeschmückt. Eine umfassende Sanierung und Restaurierung wurde im Jahr 2004 zur 800-Jahr-Feier der Stadt Landshut abgeschlossen. So steht mit der Heilig-Kreuz-Kirche ein architektonisch und kunstgeschichtlich besonders wertvoller Veranstaltungsraum zur Verfügung, der 245 Sitzplätze (davon 90 auf der Empore) bietet. Er eignet sich besonders gut für (Kammer-) Konzerte, Vorträge, musikalisch-literarische und festliche Veranstaltungen.

Heilig-Kreuz-Kirche

Geschichte

Ludwig und Georg, die Reichen Herzöge, sorgten in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts dafür, dass die Schwestern des Dritten Ordens an der Freyung eine Kirche und Wohnhäuser bekamen. Weil im späteren 17. Jahrhundert alle Gebäude höchst baufällig waren, bewilligte der Landesherr den Franziskanerinnen einen Neubau. 1696 wurde feierlich der Grundstein zu einem großzügigen Klosterkomplex und einer Kirche gelegt. Bereits 1700 konnten die Nonnen in ihrer neuen Heilig-Kreuz-Kirche Gottesdienst feiern. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1802 aufgehoben. Klostergebäude und Kirche standen zunächst der Universität und dem Priesterseminar "Georgianum" zur Verfügung. Als das Georgianum schon nach ein paar Jahren auszog, fanden die Zöglinge des Knabenseminars, das der Freisinger Domdiakon Kepser in Zeiten der Gegenreformation gestiftet hatte,  hier eine Heimstatt, 1839 auch das Gymnasium und seine "Studenten". Weil beide Institutionen, die als "Staatliches Studienseminar" und "Hans-Carossa-Gymnasium" heute noch in dem ehemaligen Klosterbau untergebracht sind, entsprechend große Musik- und Festräume brauchten, wurde der Kirchenraum "umgestaltet": Auf Emporenhöhe zog man eine  Zwischendecke ein. So entstand oben eine "Aula", den unteren Teil nutzte man als Lagerraum. Manche bauliche Veränderung musste die ehemalige Klosterkirche noch über sich ergehen lassen, bis im Jahre 1957 die "Aula" wieder in einen Kirchenraum zurückgebaut und erste Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt werden konnten. Der gesamte barocke Kirchenbau ist schließlich ab 2002 konstruktiv saniert worden, bis 2004 sind Raumschale, Stuckaturen, Deckengemälde, Altarbild und Außenfassade ebenso fach- wie sachgerecht restauriert worden.

Weitere Informationen und Literaturhinweise findet man im Internetauftritt des Fördervereins unter www.heiligkreuzkirche-aula-foerderverein.de.

Lage im Stadtplan

Kirche - Heiligkreuzkirche

Freyung
84028 Landshut
Tel.: 0871 - 88 14 93
sabrina.hoegl@landshut.de
Internetauftritt

 

Ansprechpartner

Sachbearbeitung Kultur

Herta Urbas
Altstadt 315
84028 Landshut
Tel.: 0871 - 88 15 19
Fax: 0871 - 2 45 70
herta.urbas@landshut.de

 

Förderverein zur Restaurierung und Erhaltung der Aula des HCG e.V.

Freyung 630 A
84028 Landshut
Tel.: 0871 - 92 23 60
Fax: 0871 - 9 22 36 22
hans.carossa.gymnasium@landshut.org
Internetauftritt