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Radlnacht feiert Comeback - Stadtradeln beginnt

„Radeln für ein gutes Klima“: Unter diesem Motto steht heuer der internationale Wettbewerb des Klimabündnisses „Stadtradeln“, an dem sich die Stadt Landshut vom 30. Mai bis zum 19. Juni beteiligen wird. Alle Bürger und Kommunalpolitiker sind eingeladen, sich anzumelden, Teams zu gründen und dann fleißig in die Pedale zu treten, um gemeinsam möglichst viele Kilometer für ihre Heimatstadt zu sammeln. Damit soll ein Zeichen für den Klimaschutz und die Förderung des Radverkehrs gesetzt werden. In Landshut steht zum offiziellen Auftakt der dreiwöchigen Aktion am Freitag, 31. Mai, übrigens gleich ein besonderes Highlight auf dem Programm: Nach mehrjähriger Pause feiert die beliebte „Radlnacht“ ihr Comeback. Oberbürgermeister Alexander Putz, Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner und Stadtrat Prof. Dr. Frank Palme als Koordinator des „Stadtradelns“ riefen am Mittwoch mit Vertretern der Verwaltung und beteiligter Vereine bei einem Pressegespräch im Rathaus zur Teilnahme auf und stellten Details der Veranstaltungen vor.

Ab 30. Mai rückt das Fahrrad für drei Wochen in Landshut besonders in den Blickpunkt. Besonderes Highlight auf dem Programm: Nach mehrjähriger Pause feiert die beliebte „Radlnacht“ ihr Comeback.

 

Grundidee des „Stadtradelns“ ist es, in den drei Aktionswochen ganz bewusst verstärkt auf das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel zu setzen – sei es beruflich oder privat. Bei den Bürgern genieße das Rad ohnehin schon einen erfreulich hohen Stellenwert, betonte OB Putz und verwies auf die im vergangenen Herbst in Stadt und Landkreis durchgeführte Haushaltsbefragung zur Mobilität. Der dabei ermittelte „Modal Split“, also die Verteilung der Verkehrsmittel, habe ergeben, dass der Fahrradanteil in Landshut bei rund 26 Prozent und damit ganz erheblich über dem Bundesdurchschnitt liege. „Unsere Stadt darf sich also mit Recht als Fahrradhochburg bezeichnen“, so Putz. Dennoch dürfe man sich auf den guten Zahlen nicht ausruhen, sondern müsse sich darum bemühen, den Anteil weiter zu steigern. „Gerade für kurze und mittlere Strecken ist das Rad die beste Wahl. Denn wer radelt, tut nicht nur etwas für seine Gesundheit, er trägt auch dazu bei, die Verkehrsprobleme in unserer Region nachhaltig zu lösen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen“, sagte der Oberbürgermeister. „Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn sich auch in diesem Jahr wieder viele Bürgerinnen und Bürger am Stadtradeln beteiligen.“

Diesen Worten schloss sich der von Putz als „Fahrrad-Bürgermeister“ geadelte Dr. Thomas Keyßner gerne an und lenkte dann das Hauptaugenmerk auf die „Radlnacht“, für deren Neuauflage er sich in den vergangenen Monaten ebenso wie Stadträte aller Fraktionen nachdrücklich eingesetzt hatte. Am 31. Mai fällt um 20 Uhr der Startschuss vor dem Rathaus: Nach 2014 und 2015 findet die Veranstaltung dann zum dritten Mal in Landshut statt. Großen Anteil daran habe neben den beteiligten Mitarbeitern der Verwaltung nicht zuletzt der Postsportverein, der unter anderem die „Radlguards“ stellen wird. Diese werden zusammen mit Polizei, THW und Rotem Kreuz für die Sicherheit auf der Strecke sorgen. Ohne das Engagement des PostSV wäre das Comeback der „Radlnacht“ vermutlich geplatzt, betonte Keyßner und bedankte sich stellvertretend beim Vereinsvorsitzenden Helmut Brummer: „Der Postsportverein ist für mich der Retter der Radlnacht.“

Hinter der „Radlnacht“ steckt die Idee, die Straßen für den Radverkehr zu erobern. Die Strecke ist etwa zehn Kilometer lang und führt laut Sportbeauftragtem Thomas Heilmeier von der Altstadt über die Freyung und die Ludwigstraße durch den Josef-Deimer-Tunnel, danach über die Wittstraße, den Ländtorplatz, die Luitpoldbrücke, Papiererstraße, Nikolastraße, Ludmillastraße, Stethaimerstraße, Alois-Harlander-Straße, Weißenbergerstraße, Breslauer Straße, den Marschallsteg, die Schützenstraße und das Maxwehr in die Neustadt und dann über die Rosengasse zurück in die Altstadt. „Es ist dieselbe, bewährte Strecke wie bei der letzten Auflage im Jahr 2015“, sagte Heilmeier. Wichtig ist den Veranstaltern in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass es sich um eine gemütliche Spazierfahrt für Jung und Alt handelt, nicht um ein Wettrennen. Dementsprechend ist die Teilnahme nur mit einem verkehrstauglichen Fahrrad möglich, das unter anderem über einen hellen Frontscheinwerfer und ein rotes Rücklicht verfügt.

Bereichert wird die „Radlnacht“ diesmal ab 17 Uhr durch ein attraktives Rahmenprogramm auf der Bühne vor dem Rathaus. Dieses hat das Team des Amts für Marketing und Tourismus um Gudrun Weber auf die Beine gestellt. Neben den Bands „Radio Canta Con Noi“, „RICE and Red Beans“ und den „BongBongs“ dürfen sich die Gäste nach ihren Worten auch auf Julian Niedermeier vom Landestheater Niederbayern freuen: Er wird als Moderator durch den Abend führen, der in Landshut den inoffiziellen Startschuss für das „Stadtradeln“ bildet.

Koordinator Frank Palme und die Mobilitätsmanagerin der Stadt, Corina Zech, hoben abschließend den großen Nutzen hervor, den die Aktion „Stadtradeln“ nicht zuletzt für Natur und Umwelt habe. Palme brachte es wie folgt auf den Punkt: „Radfahren ist gelebter Klimaschutz, der nicht mit Einschränkungen verbunden ist, sondern Spaß macht – und den jeder betreiben kann.“ Das werde beim „Stadtradeln“, das heuer sein 10-jähriges Jubiläum in Landshut feiert, besonders deutlich. „Schon jetzt haben sich im In- und Ausland rund 1.000 Kommunen angemeldet, die bei der Klimaschutzaktion mitmachen werden“, so der Stadtrat. „Damit ist bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ein neuer Teilnahmerekord erreicht.“

Weitere Informationen zum „Stadtradeln“ und die Möglichkeit zur Anmeldung sowie Details zur „Landshuter Radlnacht“ gibt es im Internet unter Opens external link in new windowwww.stadtradeln.de/landshut.

 


23.05.2019

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