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Keine weiteren Corona-Fälle in Pfeffenhausen

Entwarnung in Pfeffenhausen: Bei der Reihentestung am Montag, bei der sich rund 130 Bürgerinnen und Bürger des Marktes auf eine mögliche Infektion mit dem Corona-Virus haben testen lassen, sind keine weiteren Fälle aufgetaucht. Dies lässt vermuten, dass es sich um ein lokal abgrenzbares Infektionsgeschehen innerhalb der Asylunterkunft handelt. Bürgermeister Florian Hölzl hat deshalb angekündigt, die Vorsichtsmaßnahmen wieder größtenteils aufzuheben. Hölzl und Landrat Peter Dreier danken vor allem den Bürgerinnen und Bürgern, die sehr gut mitgewirkt haben und auch großes Verständnis für die vorübergehende präventive Schließung öffentlicher Einrichtungen gezeigt haben.

 

Auch die Testreihe der Bewohner der Asylunterkunft in Pfeffenhausen ist mittlerweile abgeschlossen: Zu den bekannten fünf Fällen ist keiner mehr dazu gekommen. Die Betroffenen werden in einer separaten Unterkunft untergebracht, bis die Infektion auskuriert ist. Dennoch gilt für die gesamte Pfeffenhausener Unterkunft weiter eine Häusliche Quarantäne, da es sich um Kontaktpersonen der Betroffenen handelt. Eine weitere Reihentestung ist gegen Ende kommender Woche angedacht.

Insgesamt 1 000 Personen wurden seit Mitte März, hier wurde der erste Fall in der Region festgestellt, positiv auf das Corona-Virus getestet. Davon gelten knapp 950 wieder als genesen und haben die Infektion bereits überstanden; 40 Personen sind bislang verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit Covid19 möglich ist.

Derzeit sind knapp 15 Bürgerinnen und Bürger akut in der Region mit dem Virus infiziert. Sie kommen aus Velden, Bodenkirchen, Ergolding, Essenbach, Hohenthann, Pfeffenhausen und der Stadt Landshut. Die Betroffenen zeigen, wenn überhaupt, nur leichte Symptome. Auch die Zahl der Patienten, die in den Krankenhäusern in der Region als Corona-Fälle behandelt werden, ist weiterhin niedrig – vielfach handelt es sich um Verdachtsfälle, die sich letztlich nicht bestätigen.

 

30.07.2020

 

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