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„Fragen an Europa“ mit 150 Realschülern

Zum Thema europäische Umwelt- und Klimapolitik hat jüngst im Bernlochner die Veranstaltung „Fragen an Europa“ der Vertretung der Europäischen Kommission in München in Kooperation mit der Stadt Landshut stattgefunden. Mit dabei waren 150 Realschüler der zehnten Klassen. Die Vorträge und Workshops wurden in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Bayern, der Akademie für politische Bildung Tutzing und der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung als Teil der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Fragen an Europa“ organisiert.

Zum Thema europäische Umwelt- und Klimapolitik hat jüngst im Bernlochner die Veranstaltung „Fragen an Europa“ der Vertretung der Europäischen Kommission in München in Kooperation mit der Stadt Landshut stattgefunden, zu der Oberbürgermeister Alexander Putz 150 teilnehmende Schülerinnen und Schüler willkommen hieß.

 

In fünf länderspezifischen Workshops (Luftverschmutzung durch Kohlestrom in Polen, Abfallproblematik in Deutschland, Wasserknappheit und Dürren in Spanien, Atomkraft in Belgien, Anstieg der Meeresspiegel in den Niederlanden) setzten sich die Jugendlichen mit den aktuellen Herausforderungen und Zielen der europäischen Klima- und Energiepolitik auseinander. Sie erarbeiteten Vorschläge, wie sie selber aktiv zum Klimaschutz beitragen können, formulierten Forderungen an die Politik und lernten anhand der praktischen Beispielsfälle die Möglichkeiten der politischen Partizipation, die Funktionsweise des europäischen Mehrebenensystems und den Aufbau der kommunalen Ebene in Bayern kennen.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Oberbürgermeister Alexander Putz die Schüler und stellte Klimaanpassungsmaßnahmen und Klimaprojekte der Stadt (z.B. Dachbegrünungen, fahrradfreundliche Stadt und Umweltstation) vor. Im Impulsvortrag von Stefan Einsiedel von der Hochschule für Philosophie in München wurde ein Überblick über die aktuellen europäischen und globalen Herausforderungen der Klimapolitik gegeben und zu den Workshops übergeleitet. Die Ergebnisse stellten die Schüler im Plenum vor und übergaben diese an den Bayerischen Städtetag. Anhand dieser wurde auf die Klimaschutzmaßnahmen der bayerischen Städte eingegangen und der Einfluss der Europapolitik auf die nationale, regionale und insbesondere auf die kommunale Ebene aufgezeigt.
Die erfolgreichen Schülerworkshops waren ein gutes Beispiel für die im Jahr 2020 geplanten Arbeitskreise zur Klima- und Energiepolitik der EU an bayerischen Schulen, die die Vertretung der EU-Kommission in München ebenfalls in Kooperation mit der Europäischen Akademie Bayern durchführen wird. Bei den Arbeitskreisen zum Klimaschutz sollen alle Regierungsbezirke einbezogen werden, es sind voraussichtlich zwei Veranstaltungen pro Regierungsbezirk geplant.
Bei Interesse an diesem Format für Schulen können sich Städte direkt an die Ansprechpartnerin der Vertretung der Europäischen Kommission in München, Ana-Maria Nagl, wenden: Ana-Maria.nagl(at)ec.europa.eu. Informationen zu den Seminarangeboten der Europäischen Akademie Bayern sind unter www.europaeische-akademie.de zu finden, Kontakt: andrea.gehler(at)bay-staedtetag.de.

 

 

02.12.2019

 

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