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„Süß und fair“: Stadtschokolade für Landshut

Fair von der Bohne bis zur Tafel: Gemeint ist die neue Bio-Stadtschokolade für Landshut, die es ab sofort – pünktlich zur Titelerneuerung „Fairtrade-Stadt Landshut“ – zu kaufen gibt. Die ersten süßen Exemplare übergaben die Initiatorinnen jüngst Oberbürgermeister Alexander Putz im Beisein von Richard Geiger vom Fachbereich Umweltschutz im Rathaus. Als bekennender Schokoladenfan freute sich der Rathauschef über die süße Überraschung und lobte die Künstlerinnen für die gelungenen Banderolen-Motive.

100 Prozent bio und fair: Ab sofort gibt es die neue Stadtschokolade: (Von links) Maria Izotova, Andrea Gehrung, Richard Geiger, Oberbürgermeister Alexander Putz, Kirstin Wolf, Johanna Kluge.

 

Mit der Stadtschokolade wollen die Initiatoren – der „Weltladen Landshut“, der „Arbeitskreis Partnerschaft mit der Dritten Welt e.V.“, die „Eine-Welt-Station“ und die „Arbeitsgruppe gegen ausbeuterische Kinderarbeit“ der Stadt – ein Zeichen setzen – gegen ausbeuterische Kinderarbeit und für mehr Gerechtigkeit weltweit. Die Stadtschokolade wird zu 100 Prozent fair gehandelt, vegetarisch und mit fairer Bio-Milch aus dem Berchtesgadener Land sowie reiner Kakaobutter zubereitet. „Mit diesem qualitativ hochwertigen fair gehandelten Kakao leisten Verbraucher einen direkten Beitrag, die Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen der Menschen in den Anbauländern zu verbessern“, sind die Initiatoren überzeugt.

Für den „Landshut-Charakter“ haben die Leiterin der „Eine-Welt-Station“, Andrea Gehrung, und „Eine-Welt-Promotorin“ für Niederbayern, Kirstin Wolf, im Rahmen eines Schülerwettbewerbes Motive für die Stadtschokolade gesucht – und gefunden. Gewonnen haben die jungen Künstlerinnen Maria Izotova von der Sprachschule „Deutsch in Landshut“ und Johanna Kluge von der Ursulinen-Realschule, deren Motive – das Ländtor sowie die Martinskirche mit Burg Trausnitz – nun die Banderolen der Stadtschokolade zieren. Die Stadt Landshut, federführend Richard Geiger, unterstützt das Projekt im Rahmen der „Arbeitsgruppe gegen ausbeuterische Kinderarbeit“. Die gesamte Organisation – vom Schülerwettbewerb über die Aufbereitung bis hin zum Druck – haben die Initiatorinnen übernommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein ideales Präsent zum Naschen. Für das „große Engagement und die sehr gelungenen Motive“ bedankte sich Oberbürgermeister Alexander Putz. Die Vorstellung der neuen Stadtschokolade hätte zeitlich nicht besser passen können. Erst kürzlich hat die Stadt Landshut von der unabhängigen Initiative zur Förderung des fairen Handels „TransFair e.V.“ die Bestätigung erhalten, dass sie den Titel „Fairtrade-Stadt“ für weitere zwei Jahre führen darf. Den Titel, der im Zweijahresturnus erneuert werden muss, erhalten Städte, die sich besonders um die Förderung des „Fairen Handels“ bemühen, wie die Stadt Landshut unter anderem mit Projekten wie „Landshut spielt fair“ oder durch die Beschaffung fairer Arbeitsbekleidung. Zu kaufen gibt es die Stadtschokolade im Weltladen in der Grasgasse und in der Touristinfo im Rathaus.

09.05.2017

 

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