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Neues aus Landshut

"Umwelt- und Klimapakt": OB Putz zeichnet Unternehmen aus

Den beiden Landshuter Unternehmen „Nemela Sanitär- und Heizungstechnik“ sowie „Riebl-Siebdruck“ wurde vergangene Woche eine besondere Ehre zuteil: Weil sie sich seit vielen Jahren im Rahmen des „Umwelt- und Klimapakt Bayern“ mit zahlreichen betrieblichen Maßnahmen vorbildlich für den Umweltschutz engagieren, sind sie von Oberbürgermeister Alexander Putz mit einer Urkunde des Bayerischen Umweltministeriums ausgezeichnet worden. Beim Übergabetermin im Rathaus freuten sich Gerhard Nemela, Geschäftsinhaber des gleichnamigen Sanitär- und Heizungstechnik-Betriebes, sowie Hannes Riebl, Gründer der „Riebl-Siebdruck GmbH“, mit seiner Tochter und Nachfolgerin Joana Harrer-Riebl über die lobende Anerkennung. Welch wichtigen Stellenwert auch die Stadtpolitik dem Thema „Umwelt und Nachhaltigkeit“ beimisst, zeigte das Kommen des Umweltsenatsvorsitzenden Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, der den Unternehmern für ihr freiwilliges Engagement dankte. Die beiden Betriebe, so Putz und Haslinger, „sind bestes Beispiel dafür, dass Umwelt und Wirtschaft nicht im Gegensatz zueinander stehen“.

Umwelt und Wirtschaft Hand in Hand: Für ihr Engagement im Rahmen des „Umwelt- und Klimapakts Bayern“ wurden die beiden Landshuter Unternehmen „Nemela Sanitär- und Heizungstechnik“ sowie „Riebl-Siebdruck“ als Vorzeigebetriebe gewürdigt und mit einer Urkunde ausgezeichnet. (von links) Gerhard Nemela, den Umweltsenatsvorsitzenden Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Oberbürgermeister Alexander Putz, den Leiter des Amts für Umwelt-, Klima- und Naturschutz, Thomas Rottenwallner, Hannes Riebl und Joanna Harrer-Riebl.

 

Mehr noch: Wie Haslinger ergänzte, würden die Unternehmer mit den im Betrieb umgesetzten innovativen Maßnahmen eindrucksvoll zeigen, dass sich entgegen der weit verbreiteten Meinung „ökologisches und ökonomisches Handeln nicht nur gut miteinander verbinden lässt, sondern auch nachhaltig wirtschaftlich und zukunftsgerichtet sein kann“. Dies bekräftigte auch Oberbürgermeister Alexander Putz, der die Bedeutung des Nachhaltigkeitsgedankens in den Vordergrund stellte. Seiner Ansicht nach verkomme dieser Begriff in der öffentlichen Diskussion oft zum Schlagwort und spiegele meist nicht den eigentlichen Sinn wieder. Es gehe eben nicht nur um den Umweltschutz im Allgemeinen: Der harmonierende Dreiklang aus Ökologie, ökonomischen Aspekten, aber auch sozialer Gerechtigkeit stehe als Synonym für nachhaltiges Handeln, das, wie der Rathauschef betonte, in den beiden Betrieben in der gesamten Wertschöpfungskette berücksichtigt und beispielhaft vorgelebt werde. Putz‘ Ausführungen schloss sich Hannes Riebl bestätigend an: Bei der Umsetzung nachhaltiger Vorgehensweisen im Betrieb sei es wichtig, alle einzelnen Aspekte als „Gesamtes“ zu betrachten. Hierzu zählen alle internen und externen Abläufe – angefangen beim Umgang mit den Mitarbeitern bis hin zum fertigen Produkt.

Nachhaltigkeitsengagement aus Überzeugung
So verwendet die Firma „Riebl-Siebdruck“, die bereits 1994 als erste Sieb-Druckerei Deutschlands das Qualitätsmanagement einführte, unter anderem Produktionsstrom zu 100 Prozent CO2-frei durch eigene Photovoltaikanlagen und Stromzukauf aus Wasserkraftwerken. Vor sieben Jahren nahm der Betrieb erfolgreich als eines von fünf Unternehmen in ganz Bayern am Pilotprojekt „Vom Umweltmanagement zum Nachhaltigkeitsmanagement“ der Staatsregierung teil. Zahlreiche Auszeichnungen, etwa für herausragende Leistungen in der Ausbildung, für den Arbeits- und Gesundheitsschutz oder als „Top-Innovator“ säumen die Vita des Unternehmens, das Hannes Riebl vor mehr als 40 Jahren gründete.
Mit der Fülle an Verdiensten und Maßnahmen der Firma „Nemela“ ließen sich ebenfalls mehrere Seiten füllen: Beispiele sind der Einsatz wassersparender Anlagentechnik, die Aus- und Weiterbildung von Betriebsangehörigen im Umweltbereich, der Einsatz von Mehrwegsystemen und der Betrieb einer Photovoltaikanlage, einer Solarkollektoranlage sowie die 100-prozentige Inanspruchnahme von Ökostrom. Seit 2004 bereits engagiert sich das Unternehmen im Rahmen des Umwelt- und Klimapakts und unterstützt darüber hinaus regionale Projekte wie den „Landshuter Klima-Wald“. „Wir sehen uns zu 100 Prozent in der Verantwortung für unsere Mitarbeiter und die Umwelt“, sagte Nemela. Eine Lebenseinstellung, die auch die Firma „Riebl-Siebdruck“ fest in ihrer Firmenphilosophie verankert hat. „Nachhaltigkeit sowohl im Betrieb als auch im privaten Bereich zu leben, ständig voranzutreiben und zu verbessern, ist unser Bestreben“, so Riebl.

Freiwillig, eigenverantwortlich, gemeinsam
Beeindruckt ob der zahlreichen Maßnahmen zeigte sich auch der Leiter des Amtes für Umwelt-, Klima- und Naturschutz, Thomas Rottenwallner. „Mit Ihrer Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt setzen Sie als Unternehmer ein öffentliches Zeichen, die Umwelt stärken zu wollen“. Gerade diese Beispiele würden verdeutlichen, dass die private Wirtschaft aus eigener Überzeugung heraus Umweltverantwortung übernehme und nicht nur auf Grundlage von Gesetzen und Verordnungen. Rottenwallner würdigte dieses Engagement, das ihm zufolge auf drei entscheidenden Kriterien beruhe: „Freiwilligkeit – Eigenverantwortung – Kooperation.“ Nemela und Riebl hätten sich freiwillig und eigenverantwortlich dazu entschieden, in ihren Betrieben Umweltschutzleistungen zu erbringen, die weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. „Nur miteinander – im Zusammenspiel von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft – kann die Energiewende gelingen“, betonte Rottenwallner. Darauf müsse auch das von ihm geleitete Amt bauen: „Wenn wir auf diese Kriterien setzen, haben wir eine reelle Chance, hier voranzukommen“.


19.02.2021

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