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Neues aus Landshut

MIPA: Klares Bekenntnis zum Standort Landshut

Im Dezember 2018 wurden die Inhalte der insolventen Landshuter Lackfabrik von der MIPA SE übernommen und als eigenständiges Unternehmen Landshuter Lackfabrik GmbH weitergeführt. Seither ist es nicht nur gelungen, das Unternehmen in die Mipa Gruppe zu integrieren, sondern nach kurzer Zeit auch positive Ergebnisse zu erzielen. Nun soll der nächste Schritt zur weiteren gemeinsamen Zukunft folgen: Zum 1. Januar 2021 wird die Landshuter Lackfabrik GmbH mit der MIPA SE fusionieren. Das gaben die Vorstandsmitglieder Markus und Klaus Fritzsche bei einer Pressekonferenz in der Landshuter Lackfabrik im Beisein von Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier sowie dem Wirtschaftsförderer Michael Luger bekannt.

Die MIPA SE fusioniert mit der Landshuter Lackfabrik und plant Investitionen von 1,6 Mio. Euro in Landshut. Das Foto zeigt v.l. Landrat Peter Dreier, Wirtschaftsförderer Michael Luger, Vorstand Klaus Fritzsche, OB Alexander Putz und Vorstandsvorsitzenden Markus Fritzsche.

Die Landshuter Lackfabrik von oben. Das Bild darunter zeigt eine Luftaufnahme der MIPA SE.

 

Dass das bedeutende Unternehmen in den Standort Landshut investiere und ihm treu bleibe, sei ein starkes Bekenntnis für die Region, so Putz und Dreier. Die große Verbundenheit mit der Heimatregion zeigte das Unternehmen nicht zuletzt auch in der Anfangszeit der Coronakrise, als Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel Mangelware waren. Dank der Unterstützung von MIPA konnten drei Millionen Liter an Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden. 

Im Rahmen der Fusion wird die Produktion am bisherigen Standort in der Dieselstraße in Landshut als Werk der MIPA SE weitergeführt werden. Seit der Übernahme wurden dort bereits durch zahlreiche Modernisierungen an Gebäuden und Maschinen die Weichen für eine vielversprechende Entwicklung gestellt. Neben Renovierungen und baulichen Veränderungen wurden auch wichtige Kernprozesse vereinheitlicht und optimiert. Für 2021 sind zudem bereits zahlreiche weitere Investitionen in eine moderne und zukunftssichere Produktion in Landshut beauftragt. Wie Markus Fritzsche ergänzte, belaufen sich die Investitionen in den Produktionsstandort auf insgesamt 1,6 Millionen Euro. Schon kurz nach der Übernahme hat MIPA Abteilungen im Bereich Entwicklung und Vertrieb in der Landshuter Tochtergesellschaft angesiedelt. So wurde die Mitarbeiterzahl am Standort seit der Übernahme auf heute knapp 90 Personen deutlich erhöht.

Neben der regionalen Nähe, die auch gemeinsame Entscheidungsträger und Funktionen für die Standorte in Landshut und Essenbach zulässt, wirken sich auch ähnliche Produktsortimente und Kundenkreise positiv für die kommende Fusion aus. So werden vom Standort Landshut aus auch zukünftig industrielle Endkunden in Bayern und Österreich bedient. Damit unterstreicht die Mipa Gruppe, die mit Werken in Landshut, Essenbach und Regensburg einen hohen Anteil ihrer Gesamtproduktion in Ostbayern erwirtschaftet, die Wichtigkeit des Heimatmarktes.

„Die Verschmelzung der Landshuter Lackfabrik mit der MIPA SE ist nicht nur ein Bekenntnis zu den bestehenden Standorten in Essenbach und Landshut, sondern auch eine Stärkung der regionalen Marktführerschaft und bedeutet für alle unsere bayerischen Standorte mehr Sicherheit und weiteres Wachstum“, erklärt Vorstandsvorsitzender Markus Fritzsche.

Angesichts der gemeinsamen Geschichte der beiden Unternehmen in der um 1900 gegründeten Lackfabrik von Johann Baptist Mittermayer erhält der Zusammenschluss auch eine historische Bedeutung. Nachdem die durch Mittermayer aufgebaute Landshuter Betriebsstätte im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, trennten sich die Wege der damaligen Geschäftsführer und Neffen des Gründers. Auf diesem Weg entstanden die MIPA SE, die damals als Paul Mittermayer GmbH ins nahegelegene Essenbach gezogen ist, und die Landshuter Lackfabrik Eduard Leiss GmbH. Durch die Fusion der beiden Lackhersteller werden die historisch getrennten Wege nun also endgültig wieder zusammengeführt.

Die MIPA SE auf einen Blick: Zum Factsheet

 

 


17.11.2020

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