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Neues aus Landshut

Prognos-Zukunftsatlas: Bestnoten für Landshut

Seit 2004 werden im Prognos-Zukunftsatlas alle drei Jahre die Chancen und Risiken aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland bewertet. Die Ergebnisse der Rangliste, die Entwicklungen in den Regionen sichtbar macht, werden deswegen bundesweit mit Spannung erwartet. Seit Freitag liegt nun die brandaktuelle Ausgabe 2019 vor. Die Stadt Landshut zählt dabei einmal mehr zu den großen Gewinnern der Studie: Wie 2016 bescheinigen die unabhängigen Autoren der niederbayerischen Bezirkshauptstadt auch diesmal wieder „sehr hohe Chancen“. Sogar noch erfreulicher ist der Blick auf das „Regionen-Ranking“. Dort geht es für Landshut auf hohem Niveau nochmals steil aufwärts, und zwar von Rang 29 auf Platz 15. In Bayern schneiden diesmal nur noch die drei bundesweit Bestplatzierten, nämlich Stadt und Landkreis München und die Stadt Ingolstadt, sowie der Landkreis Starnberg und die Stadt Erlangen besser ab. Im Vergleich der kreisfreien deutschen Städte unter 100.000 Einwohnern hat Landshut dagegen Coburg von der Spitzenposition verdrängt.

"Sehr hohe Chancen" und Platz 15 von 401 untersuchten Regionen in Deutschland: Zu diesem Ergebnis kommt der Prognos-Zukunftsatlas für die Stadt Landshut. Besser schnitt bundesweit keine kreisfreie Stadt unter 100.000 Einwohnern ab. (Quelle: Prognos AG/Handelsblatt)

 

In der Studie werden laut Prognos-Institut die Zukunftsaussichten der Regionen in Anlehnung an zahlreiche Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung anhand eines Zukunftsindex (Gesamtindex) bestimmt. Der Index beruht demnach auf 29 makro- und sozioökonomischen Indikatoren aus den Bereichen Demographie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und Soziale Lage.

Dass Landshut in praktisch allen Kategorien hervorragend abschneidet und in der Gesamtabrechnung nicht nur Metropolen wie Berlin, Hamburg, Köln, Bremen, Hannover, Leipzig oder Nürnberg deutlich abhängt hat, sondern gegenüber dem Zukunftsatlas 2016 beispielsweise an der benachbarten Universitätsstadt Regensburg vorbeigezogen ist, freut Oberbürgermeister Alexander Putz natürlich sehr. Denn: „Landshut hat sich in dieser renommierten Studie nun nicht nur zum wiederholten Mal in der absoluten Spitzengruppe aller deutschen Städte und Landkreise behauptet, sondern sich sogar noch einmal spürbar verbessert. Das zeigt: Unsere Stadt ist auf dem richtigen Weg – und darauf dürfen wir gemeinsam stolz sein.“
Die kontinuierlich positive Entwicklung, die Landshut in verschiedensten Untersuchungen bestätigt wird, führt Putz auf mehrere Faktoren zurück. „Natürlich profitieren wir in gewissem Maße von unserer günstigen Lage nahe einer wirtschaftsstarken Metropole wie München. Das tun zahlreiche andere deutsche Städte und Landkreise, die in dem Ranking teils deutlich hinter uns gelandet sind, aber genauso“, sagt der Oberbürgermeister. „Deshalb können wir voller Selbstbewusstsein feststellen: Das überragende Abschneiden Landshuts muss ganz wesentlich auf die eigene Stärke zurückzuführen sein.“ Ausschlaggebend dafür seien „Fleiß und Kompetenz der Beschäftigten, Innovationskraft und Investitionsbereitschaft in Handel, Handwerk und Industrie, das ausgezeichnete Bildungsangebot in der Stadt, die funktionierende Verwaltung und nicht zuletzt das intakte soziale Netz, das eine optimale Versorgung in den Bereichen Gesundheit und Pflege einschließt“. Nicht vergessen werden sollte laut Putz außerdem der Anteil der Politik: „Im Stadtrat haben wir – nicht selten in einem breiten, parteiübergreifenden Konsens – in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten die Weichen offensichtlich richtig gestellt.“ Zusammengefasst könne man daher festhalten: „Dieser schöne Erfolg hat viele Mütter und Väter.“

Grund, sich auf den Spitzenergebnissen auszuruhen, gebe es freilich nicht, betont der Oberbürgermeister. Vielmehr müsse die neue Studie Ansporn für alle sein, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Die Stadt werde, dieser Schluss liege nach Veröffentlichung des Prognos-Zukunftsatlas sehr nahe, vermutlich in den kommenden Jahren kräftig weiterwachsen, vermutet Putz: „Attraktive Arbeitsplätze, die entsprechend guten Einkommenschancen und die hohe Lebensqualität in unserer Stadt dürften auch künftig Neubürger anziehen.“ Das bedeute, dass der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum weiter hoch bleiben wird. „Wir werden deswegen alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen, um diese hohe Nachfrage decken zu können“, sagt Putz. Dass die Wohnungssituation in Landshut im zeitgleich mit dem Zukunftsatlas präsentierten Immobilienatlas 2019 noch recht glimpflich bewertet wird – die Autoren sprechen für Landshut nur von einer „durchschnittlichen Wohnungsbaulücke“ –, will der OB nicht als Zeichen einer leichten Entspannung bewertet wissen. „Wir sind uns wohl alle einig, dass auf diesem Gebiet dringender Handlungsbedarf besteht. Daran kann auch eine vermeintlich günstigere Beurteilung in einer Studie nichts ändern.“

Angemessen auf das Stadtwachstum zu reagieren, das heißt für Putz neben höheren Investitionen in den Wohnungsbau aber auch: „Die Infrastruktur muss konsequent ausgebaut werden, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden.“ Das gelte einerseits für den Verkehrssektor: „Dort müssen wir den ÖPNV und das Radwegenetz weiter ausbauen, aber auch die Ost-Süd-Umfahrung und die ebenfalls dringend nötige Westtangente realisieren“, sagt Putz. Andererseits müsse ebenso konsequent an der zügigen Umsetzung des Schulentwicklungsplans gearbeitet werden. „Wenn uns das gelingt, werden wir die in der Prognos-Studie prognostizierten sehr hohen Zukunftschancen nutzen, den Wohlstand und die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger dauerhaft sichern und damit auch unseren bundesweiten Spitzenplatz verteidigen können.“

 


08.07.2019

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