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Neues aus Landshut

„Kommunalpolitik ist sogar richtig interessant“

Wie funktioniert Kommunalpolitik eigentlich genau und welche Aufgaben hat ein Stadtrat? Einen Einblick in diese Fragen hat am Freitagnachmittag die Klasse 10 c des sozialwissenschaftlichen Zweiges des Gymnasiums Seligenthal gewonnen. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Martina Grüner besuchten die Jugendlichen die öffentliche Sitzung des Plenums im Rathaus. Der Grund für ihren Besuch: Im Lehrplan dieses speziellen Zweiges, der vierstündigen Politik- und Sozialkundeunterricht pro Woche ab der 8. Klasse beinhaltet, stand vor kurzem die Kommunalpolitik auf der Agenda.

Politik hautnah miterlebt: Die Schülerinnen der 10. Klasse des Gymnasiums Seligenthal gemeinsam mit ihrer Lehrerin Martina Grüner (links) und Oberbürgermeister Alexander Putz im Vorfeld der Plenumssitzung.

 

Den Schülerinnen dabei nicht nur theoretisches Wissen zu vermitteln, sondern ihnen auch eine Vorstellung davon zu geben, wie politisches und demokratisches Handeln vor Ort umgesetzt werden, ist Martina Grüner ein großes Anliegen. Bereits beim Betreten des Neuen Plenarsaals zeigten sich die Schülerinnen von den Räumlichkeiten beeindruckt. Als sie dann auch noch von Oberbürgermeister Alexander Putz persönlich begrüßt wurden und er ihnen spontan einen kurzen Überblick über den Sitzungsablauf gab, war das erste Interesse an der Kommunalpolitik schon geweckt. „Politisches Bewusstsein zu fördern, damit kann man gar nicht früh genug anfangen“, so der Rathauschef. Daher freue er sich sehr über die Initiative der Lehrerin und das Engagement der Schülerinnen, sich vor Ort einen Eindruck verschaffen zu wollen. „Es ist nur zu begrüßen, wenn sich junge Menschen für Politik interessieren und sich auch damit auseinandersetzen, besonders wenn es um die Stadtpolitik geht“: Gerade auf kommunaler Ebene werden Angelegenheiten entschieden, die sich konkret auch auf junge Menschen auswirken, wie beispielsweise aktuell im Bildungsbereich der Neubau und die Sanierung von Schulen. Je eher junge Menschen an die Politik herangeführt werden und ihnen bewusst wird, in welchem Maße politische Entscheidungsträger das gesellschaftliche Leben beeinflussen können, desto größer die Chance, dass sie sich aktiv beteiligen und später auch zur Wahl gehen. In diesem Zusammenhang appellierte Putz an die fast volljährigen Schülerinnen, von ihrem künftigen Wahlrecht Gebrauch zu machen. Dass sich der Oberbürgermeister trotz seines vollen Terminkalenders noch vor Eintritt in die Sitzung für die Schülergruppe Zeit nahm, freute Lehrerin Martina Grüner, die sich herzlich für den Empfang bedankte. Was die Schülerinnen besonders interessant fanden: Das Zusammenwirken zwischen dem Stadtrat und dem Oberbürgermeister mit seiner Verwaltung. Gerade die Fülle an Themen und die politische Herangehensweise bis zur Umsetzung ließ die Zehntklässlerinnen staunen: Angefangen beim Einreichen eines Antrags durch einen Stadtrat über die Behandlung des Themas in einer der vielen Sitzungen bis hin zum Beschluss und zur Umsetzung. Fazit der Schülerinnen: „Politik ist alles andere als langweilig! Gerade, wenn es um die Belange der eigenen Stadt geht, ist Politik sogar richtig interessant.“


06.07.2018

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