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Neues aus Landshut

OB und Landrat besuchen das Gründerzentrum LINK

LINK, das Gründerzentrum Landshut, bietet jungen Unternehmern den Raum, um ihre neuen Geschäftsideen zu verwirklichen – und die Gelegenheit, Netzwerke untereinander, aber auch mit etablierten Firmen zu knüpfen. Bis zur Fertigstellung des Neubaus nahe der Hochschule ist das von Stadt, Landkreis und Hochschule gemeinsam betriebene LINK derzeit in der Altstadt 357 untergebracht. Oberbürgermeister Alexander Putz, Landrat Peter Dreier und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel zeigten sich bei einem Besuch der Büros in der vergangenen Woche überzeugt vom Konzept der Einrichtung: „Dieses Gründerzentrum ist ein Gewächshaus für gute Ideen und ein wichtiger Baustein dafür, dass unsere regionale Wirtschaft weiter an Vielfalt und Stärke gewinnt“, sagte Putz.

Oberbürgermeister Alexander Putz (Vierter von links), Landrat Peter Dreier (Fünfter von links) und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel (Zweiter von links) ließen sich von Netzwerk-Manager Philipp Landerer (Fünfter von rechts) durch das LINK in der Altstadt führen.

 

Im LINK in der Altstadt, das Existenzgründern insgesamt rund 185 Quadratmeter Büroflächen zum Preis von nur acht Euro pro Quadratmeter anbietet, haben sich derzeit laut Netzwerk-Manager Philipp Landerer zwei Startups eingemietet. Diese stellten den prominenten Gästen sich und ihr Geschäftsmodell im Rahmen einer kurzen Präsentation vor. So schickt sich die B2B Data Value GmbH, gegründet vom Kumhausener Marco Escher, nach eigenen Worten an, den deutschsprachigen Werbebanner-Markt im Internet zu revolutionieren. Über ausgeklügelte Datenbank-Technik sollen Streuverluste und damit unnötige Kosten vermieden werden. „Inzwischen nutzen alle Webseiten des Axel-Springer-Verlages diese Technik“, so Escher. „Das ist natürlich ein großer Erfolg.“ Ebenfalls vom LINK aus aktiv ist Raphael Neuhauser mit seiner Firma New Media. Er bietet innovative Webseiten und weitere Multimedia-Techniken im Bereich Film, Sound und Drohnenflüge an.

Als einer von 22 Preisträgern des vom Bundeswirtschaftsministerium ausgelobten „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ hat Stefan Ritter mit seinem Startup Re-Work bereits überregional auf sich aufmerksam gemacht. Ziel seines Unternehmens ist es, die Kommunikation zwischen Bauherren und Handwerkern, aber auch zwischen den Handwerkern untereinander zu optimieren. Dies gewährleistet eine von Re-Work entwickelte App, über die alle an einem Projekt Beteiligten Informationen mittels Chat austauschen können. Auch der Zugriff auf alle baurelevanten Dokumente, beispielsweise Grundrisse und Rechnungen, erfolgt über die App. So sind Bauherren und Handwerker stets über den aktuellen Stand der Baustelle informiert und bestens miteinander vernetzt. Das Konzept stößt auf großes Interesse, laut Ritter wollen Investoren einsteigen. „Das muss aber schon alles passen“, sagt er selbstbewusst – und legt nach: „In Niederbayern werden bekanntlich die besten Autos der Welt gebaut. Warum soll es hier nicht auch die besten Startups geben? Dafür muss eben die nötige Infrastruktur vorhanden sein. Und auf dem Weg dahin ist das LINK ein wichtiger Schritt.“

Landrat Peter Dreier und OB Alexander Putz waren begeistert von den Konzepten, aber auch vom Tatendrang und vom Optimismus, den die Jungunternehmer ausstrahlten. „Sie füllen unser LINK mit Leben und sind eine Bereicherung für die regionale Wirtschaft“, lobte Putz. Hochschulpräsident Karl Stoffel wiederum hob auch die Bedeutung der etablierten Unternehmen aus Stadt und Landkreis hervor. Viele von ihnen unterstützen das Gründerzentrum, das derzeit 13 Projektträger mit ihren Ideen intensiv betreut und berät, finanziell und bieten außerdem passenden Startups Zusammenarbeit an. Und das sei ein Schlüssel zum Erfolg von neuen Firmen, sagte Stoffel: „Wo etablierte Unternehmen und Startups bei Projekten kooperieren, da wird das in aller Regel auch was.“

Im Anschluss an den Besuch von Landrat und Oberbürgermeister fand dann bei der IT IS AG in Essenbach die Versammlung des LINK e.V. statt. Unter dem Dach dieses Fördervereins sind alle Sponsoren des Gründerzentrums aus der Industrie zusammengefasst. Die gastgebende IT IS AG stellte in diesem Rahmen Beispiele für Datensicherheit und Digitalisierung bei Unternehmen in der Region Landshut vor. Große und kleinere Firmen fanden dabei Anregungen, um effizienter zu wirtschaften und die eigenen Schritte zur Digitalisierung voranzutreiben.

Natürlich spielten bei der Versammlung die Zukunftspläne des LINK ebenfalls eine zentrale Rolle. Laut Johann Winklmaier, Leiter des Amts für Liegenschaften und Wirtschaft der Stadt, ist der Spatenstich für das neue Gebäude nahe der Hochschule für September geplant; Ende 2019 oder Anfang 2020 sollen die Räumlichkeiten bezugsfertig sein. Dann werden rund 85 Mitarbeiter im LINK Platz finden. „Unser Gründerzentrum wird dann noch mehr der Nährboden der regionalen Gründerszene sein und ihr einen weiteren Schub verleihen“, so Winklmaier. „Das ist sehr wichtig, damit die hohe Wirtschaftskraft der Region dauerhaft erhalten bleibt.“


12.06.2018

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