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Neues aus Landshut

„Kein schöner Land? - Tagessymposium im Salzstadel

Am Freitag, 13. April, von 9 bis 17 Uhr, veranstaltet der BDA Bayern in Kooperation mit dem BDA Kreisverband Regensburg-Niederbayern-Oberpfalz und der Bundesstiftung Baukultur das ganztägige Symposium „Kein schöner Land?" im Salzstadel. In Expertenvorträgen und anschließender Podiumsdiskussion widmet sich die Tagung der Inanspruchnahme von Flächen unter dem Aspekt von Qualität und Kulturlandschaft. Das Symposium ist kostenfrei. Die Begrüßung übernimmt Bürgermeister Erwin Schneck in Vertretung von Oberbürgermeister Alexander Putz.

Symposium im Salzstadel: Kein schöner Land? Die zukünftige bayerische Kulturlandschaft- und was wir heute dafür tun müssen. Foto: Pk. Odessa Co

 

Pressemitteilung des BDA:
Während aktuell vorwiegend quantitativ über das Thema der Inanspruchnahme von Flächen diskutiert wird, müssen verantwortungsbewusste Akteure sich vor allem auch mit der Frage der Qualitäten der schon entstandenen und weiter entstehenden Räume in Städten, Dörfern und Kulturlandschaften auseinandersetzen. Gebaute Realität und idealisierte Bildlandschaften in den Köpfen bewegen sich zusehends auseinander.

Es fehlt ein Überblick über den Ist-Zustand und die Diskussion der Kriterien für steuernde Eingriffe. Nicht nur Grenzen des möglichen Flächenwachstums unserer Städte und Kulturlandschaften gilt es zu berücksichtigen, auch Veränderungen unserer Sozial- und Wirtschaftsstrukturen und letztlich die Frage nach einer lebenswerten, bewusst gestalteten Umwelt.

„Es ist wichtig, dass wir die Weichen für eine Weiterentwicklung unserer Kulturlandschaften so stellen, dass das Ergebnis Identifikationsmöglichkeiten für die gesamte Gesellschaft bereithält, dass Synergien ermöglicht und lokale Fehlentwicklungen mit ungewollten überregionalen Konsequenzen verhindert werden. Das ist eine große gesellschaftliche Herausforderung, da divergierende Interessen und gegenläufige Tendenzen und Ansprüche unter einen Hut gebracht werden müssen“, so die BDA Landesvorsitzende, Prof. Lydia Haack.

Für wen taugen aktuell entstehende Zwischenstadtstrukturen mit ihren Wohn- und Gewerbenutzungen als Lebens-, Aufenthalts- und Kulturraum, welche Qualitäten lassen sich finden und entwickeln? Welche neuen Rahmenbedingungen gilt es zu berücksichtigen, und welche attraktive, zukunftsorientierte Entwicklungsperspektive lässt sich daraus ableiten?

„Als Architekten und Stadtplaner reicht es uns nicht, eine Flächenbalance herzustellen. Denn je größer ein Projekt oder Eingriff ist, desto empfindlicher ist dabei auch die Frage der Gestaltqualität, der Situierung und Umfeldgestaltung zu bewerten. Die Qualität zeitgenössischer Siedlungen und Landschaften ist in der Krise. Wir bleiben städtebaulich, architektonisch, ökologisch, sozial, ästhetisch und oft auch funktional hinter dem Möglichen zurück. Lassen Sie uns für jede Region eine Vision entwickeln, die es wert ist, gemeinsam darauf zuzusteuern“, so Vorstandsmitglied und Referent für Raum- und Flächenplanung des BDA Bayern, Michael Leidl.

Es gilt, sich über die Ziele einer künftigen Entwicklung zu verständigen und eine zunehmend selbstbewusste Bürgerschaft ebenso wie die Entscheidungsträger in Kommunen und Landkreisen in einem solchen Prozess als teilnehmende Akteure bei der Umsetzung, als Nutzer und Kritiker qualifiziert zu beteiligen.

Es sprechen Erwin Schneck, Prof. Lydia Haack, Jakob Oberpriller, Michael Leidl,
Klaus Leidorf, Claudia Bosse, Boris Sieverts, Sieglinde Brams-Mieskes, Prof. Dr. Armin Nassehi, Prof. Dr. Stefan Kurath, Prof. Dr. Sören Schöbel, Dr. Jörg Heiler, Reiner Nagel, Josef Mathis, Prof. Dr. Hilmar Sturm und Matthias Simon.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung erforderlich unter www.bda-bayern.de.

Veranstalter:
Bund Deutscher Architekten BDA Landesverband Bayern e. V.

In Kooperation mit:
BDA Kreisverband Regensburg-Niederbayern-Oberpfalz
Bundesstiftung Baukultur


12.04.2018

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