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Neues aus Landshut

Erfolgreiches Umweltbildungsprojekt startet in vierte Saison

Die Umweltstation Landshut führt in Kooperation mit den Fachstellen für Kindertagesstätten von Stadt und Landkreis Landshut das Projekt „Gierschkasperl und Hopfensepperl“ durch – in diesem Jahr bereits zum vierten Mal. 2015 wurde das Projekt, das bereits auf eine kleine Erfolgsgeschichte zurückblickt, ins Leben gerufen. Gleich zu Beginn wurde es als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet. Die Plätze waren jedes Jahr gänzlich ausgebucht; bislang nahmen bereits 93 Pädagogen an dem Fortbildungsprogramm teil. Großen Zuspruch erfuhr das Projekt auch zum diesjährigen Saisonstart, der kürzlich eingeläutet wurde.

Die Fortbildungsreihe der Umweltstation Landshut „Gierschkasperl und Hopfensepperl“ hat zum Saisonstart erneut klar überzeugt: In Sachen spannendes und ereignisreiches Naturerleben gemeinsam mit Kindern sind die Erzieher nun bestens gerüstet.

 

Die Fortbildung „Gierschkasperl und Hopfensepperl“ umfasst vier Module und vermittelt pädagogischen Fachkräften, wie ein ereignisreiches Naturerleben für Kindergruppen gestaltet werden kann. Die Module finden im Laufe der Jahreszeiten statt im Rahmen derer – im Frühling, Sommer, Herbst und Winter – in Anlehnung an eine sinnes- und erlebnisorientierte Bildung für nachhaltige Entwicklung sowohl fundiertes und vielseitiges Naturwissen als auch kreative Spiele, Lieder, Naturaktionen und kleine Experimente vermittelt werden. Es gibt ausführliche Einführungen in kindgerechtes Wissen aus der heimischen Pflanzen- und Tierwelt, deren vielfältige Arten vorgestellt werden. Darüber hinaus wird gezeigt, wie deren Zusammenwirken in unterschiedlichen Ökoksystemen, wie Wald, Wiese oder Fließgewässer, funktioniert.
Wie ein Modul der Fortbildungsreihe aussieht, wurde jüngst beim Start in die diesjährige Saison – dem Wintermodul – gezeigt. Mit dabei war Manfred Röslmeier, Referent der Umweltstation Landshut. Nach einem vielseitigen Theorieteil zum Thema „Tierspuren“ zeigte er den Pädagogen, wie man Fraßspuren an Blättern oder in verschiedenen Rindenstücken einzelnen Tierarten zuordnet. Dass man gar durchs Lauschen Tierspuren erkennt, durfte den Teilnehmern ebenfalls neu gewesen sein. Sie lauschten dem Gesang von Vögeln und einem klopfendenden Buntspecht, der so im Totholz nach Käfern sucht. Zudem wurden anhand von Nagespuren an Nüssen Tierarten bestimmt, das Gewölle einer Eule gefunden und Ratespiele durchgeführt. Rund um das Thema Eis und Schnee ging es am Nachmittag mit Claudia Sandmayer im Hofgarten weiter, unter anderem mit spannenden kindgerechten Experimenten. Anschließend wurde dem wärmenden Element Feuer Aufmerksamkeit geschenkt. Hier ging’s ums Feuer machen mit Schwefelstab oder Feuerschwamm, also noch vor der Zeit des Feuerzeugs.
Nähere Informationen rund um die vielseitige Naturfortbildung können bei den Trägern erfragt werden: für die Fachstellen für Kindertagesstätten in Stadt und Landkreis Landshut stehen Margarete Paintner (Stadt) unter margarete.paintner(at)landshut.de und Monika Zieglmayer (Landkreis) unter monika.zieglmayer(at)landkreis-landshut.de zur Verfügung, für die Umweltstation Landshut Dr. Verena Eißfeller unter verena.eissfeller(at)landshut.de.


28.03.2018

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