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Neues aus Landshut

Umweltstation Landshut mit Projekt "Baumgigant" in Schalkham

Die Umweltstation Landshut bietet als Fachstelle für Natur- und Umweltbildung eine bunte Palette attraktiver Aktionen für Kindergruppen, Schulklassen, Erwachsenengruppen und Vereine an. Ziel ist es, die Teilnehmer für die Artenvielfalt und die unterschiedlichen Lebensräume der heimischen Natur zu begeistern. Gelungen ist dies der Umweltstation jüngst in Schalkham, wo Kinder des Waldkindergartens im Rahmen der Aktion „Baumgiganten – Landshuts Zukunfts- und Vergangenheitsbäume“ – ein Kooperationsprojekt mit dem LBV – einen neuen Baumriesen entdeckten.

Umweltstation Landshut mit Projekt „Baumgigant“ vor Ort in Schalkham: Ganz viel Spaß beim Entdecken eines neuen Baumriesen hatten die kleinen Naturforscher des dortigen Waldkindergartens.

 

Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) Landshut hat eine groß angelegte Kartierung ins Leben gerufen, im Rahmen derer kulturhistorische und mächtige Baumriesen in der gesamten Region Landshut aufgenommen wurden. Aus der Kartierung entstand eine „Baumriesen-Karte“, die auch der Umweltstation Landshut zur Verfügung gestellt wurde; daraus entwickelte sich schließlich das erfolgreiche Kooperationsprojekt „Baumgiganten – Landshuts Zukunfts- und Vergangenheitsbäume“. Dieses ermöglichte in den vergangenen beiden Jahren vielen Schulklassen aus der gesamten Region Landshut einen Baumgiganten in direkter Nähe ihrer Schule zu entdecken, zu erleben und zu erforschen.

Kürzlich auch in Schalkham: Dort nahmen die Kinder des Waldkindergartens gemeinsam mit der Leiterin der Umweltstation, Dr. Verena Eißfeller, und der Referentin Lisa Fleischmann einen solchen Baumriesen in den Fokus. Die kleinen Baumforscher fanden mittels gefundener Blätter und Früchte aus dem vergangenen Jahr heraus, dass der untersuchte Baumriese eine Eiche ist. Spannende Baumbewohner, wie Eichhörnchen oder Grünsprecht, wurden den Kindern mithilfe von Präparaten vorgestellt. Auch Eichenkeimlinge wurden vor Ort gefunden, sodass die Kinder sehen konnten, wie winzig ein Baum ist, bevor er so riesig wird.

Beim Erforschen des Baumriesen war Christian Brummer, Leiter der Kreisgruppe des LBV Landshut, mit dabei. Die jungen Naturforscher faszinierte die Aussage Brummers, wonach die Eiche wohl ungefähr 100 Jahre alt sei, noch eine lange Lebenszeit vor sich habe und bis zu circa 600 Jahre alt werden könne. „Der Standort ist sehr günstig für den Baum. Er hat viel Licht und Platz am Waldesrand und ein kleiner Wassergraben ist in direkter Nähe, sodass die Eiche so groß gewachsen ist und schon zu den Baumriesen gezählt werden kann“, so Brummer. Die Kinder machten sich nun mit großer Begeisterung und tatkräftiger Unterstützung der Erzieherinnen daran, wichtige Messgrößen zu erfassen, beispielsweise welchen Umfang der Baumriese hat? Es wurde herausgefunden, dass vier Vorschulkinder den Baum mit ausgetreckten Armen umfassen können oder elf Kinder Schulter an Schulter stehend den Baum umringen können. Das Ergebnis wurde mit einem Maßband nachgeprüft und der Umfang auf 2,93 Meter beziffert. Großen Spaß hatten die Kinder beim anschließenden Höhe-Messen. Hierfür legten sie sich hintereinander in den Schnee. Das Ergebnis: Die Eiche ist quasi 18 Kinder lang hoch, was in „Erwachsenenzahlen“ 25 bis 30 Metern entsprach.

Zum Abschluss der Aktion sangen die Kinder ein Baumlied, das sie zuvor mit den Erzieherinnen einstudiert hatten. „Einen schöneren Schluss mit der Motivation zum Schutz der alten, ehrwürdigen Baumriesen konnten sich die Umweltstation und die Kreisgruppe des LBV nicht wünschen“, freute sich Eißfeller.

Weitere Informationen rund um die Baumgiganten und die Möglichkeit, neue Baumriesen zu melden, gibt es unter www.landshut.lbv.de. Infos zu den vielseitigen Veranstaltungen der Umweltstation Landshut sind unter www.landshut.de/umweltstation zu finden.


22.03.2018

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