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Neues aus Landshut

ENTWARNUNG Oberndorferstraße: Gelände geräumt, Evakuierung endet

Die bei Bauarbeiten gefundenen alten Gasflaschen auf einem Gelände südlich der Oberndorferstraße 18 sind nun allesamt geborgen und zur fachgerechten Beseitigung abtransportiert worden. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung mehr. Die Evakuierungen sowie sämtliche Sperrungen werden um 17 Uhr aufgehoben; alle Betroffenen können dann in ihre Wohnungen zurückkehren.

Unter den weißen Planen liegen die etwa 30 alten Gasflaschen, die der Kampfmittelräumdienst nun beseitigen muss.

Oberbürgermeister Alexander Putz (rechts, im Gespräch mit dem Leiter der Polizeiinspektion Landshut, Helmut Eibensteiner) machte sich gegen 8.30 Uhr am Fundort ein Bild der Lage.

137 Bewohner dieser Gebäude an der Oberndorferstraße sind von der Evakuierung betroffen. Sie können voraussichtlich am Montag in ihre Wohnungen zurückkehren.

 

Stand: 19.03., 15.30 Uhr:

Wie gemeldet, müssen 98 der 133 auf dem Gelände an der Oberndorferstraße gefundenen Gasflaschen "fachgerecht beseitigt" werden. Dies wird - voraussichtlich ab dem späten Montagnachmittag - durch kontrollierte Sprengung der Gasflaschen in einer Kiesgrube im Gemeindegebiet Furth geschehen. Dorthin waren die Gasflaschen am Freitag und Samstag nach ihrer Bergung abtransportiert worden.

Polizei und Feuerwehr weisen darauf hin, dass jedes Eindringen von Schaulustigen in den Sperrbereich eine strafbare Handlung darstellt. Auch die Kosten der dadurch entstehenden Verzögerung würden den Verursachern berechnet. Alle Bürgerinnen und Bürger werden dringend gebeten, im eigenen Sicherheitsinteresse das Gebiet möglichst zu meiden.



Stand: 17.03.,  16.30 Uhr:

ENTWARNUNG! EVAKUIERUNG ENDET UM 17 UHR!

Nachdem auf dem zuletzt untersuchten Grenzstreifen keine alten Gasflaschen mehr gefunden wurden, konnte die Bergung nun erheblich vor dem Zeitplan abgeschlossen werden. Das Grundstück ist mittlerweile gesichert, der Abtransport der letzten Gasflaschen ist bereits erfolgt. Die letzten Aufräumarbeiten laufen. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht glücklicherweise nicht mehr.

Folgerichtig wird die Evakuierung um 17 Uhr beendet: Alle 137 Bewohner der Gebäude Oberndorferstraße 13 bis 22 sowie 13a bis 23a können dann in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch die Sperrungen werden um 17 Uhr aufgehoben. Danach ist die Oberndorferstraße wieder für den Verkehr freigegeben. Gleiches gilt für die Fußgänger- und Radfahrer-Unterführung zum Hauptbahnhof. Auch der Pendlerparkplatz an der Oberndorferstraße kann wieder genutzt werden.

Die Bilanz des eineinhalbtägigen Einsatzes: Insgesamt hat der Kampfmittelräumdienst auf dem Gelände 133 alte Gasflaschen geborgen. 98 davon müssen fachgerecht beseitigt werden. Dies wird in der kommenden Woche geschehen.

Im Dienst standen in der Spitze mehr als 90 Einsatzkräfte von Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten sowie des Kampfmittelräumdiensts. Ihnen gilt der besondere Dank von Oberbürgermeister Alexander Putz: "Was die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdiensts und alle Einsatzkräfte, darunter viele Ehrenamtliche, sowie die Mitarbeiter der Verwaltung, insbesondere der Bauamtlichen Betriebe, in den vergangenen Tagen unter enormem Druck mit höchster Kompetenz geleistet haben, verdient allergrößte Anerkennung und herzlichen Dank. Die Professionalität, von der ich mir bei mehreren Einsatzbesprechungen selbst ein Bild machen konnte, hat mich sehr beeindruckt." Dass die schwierigen und gefährlichen Arbeiten nun deutlich schneller als erwartet abgeschlossen werden konnten, sei das Verdienst aller Beteiligten. Sehr erfreulich sei natürlich, dass die 137 Anwohner nun früher als erwartet wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können. "Auch den von den Evakuierungen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern möchte ich danken", sagte Putz. "Sie haben die sicherlich nicht angenehme Situation mit viel Geduld und Verständnis hingenommen - das ist vorbildlich und keine Selbstverständlichkeit."

 

Stand: 17.03.,  13.30 Uhr:

Die Grabungen auf dem Gelände an der Oberndorferstraße sind fast abgeschlossen. Ein letzter Grenzstreifen muss jedoch noch kontrolliert werden, die dort befindlichen Gasflaschen werden momentan geborgen. Der zweite Abtransport von Gasflaschen fand gegen 11 Uhr statt und wurde erneut ohne Probleme abgewickelt. Ein dritter Transport - natürlich wieder mit Polizeibegleitung - soll am Nachmittag starten.

Obwohl erheblich mehr teils instabile Gasflaschen gefunden wurden als erwartet, liegen die Arbeiten damit deutlich vor dem Zeitplan. Insgesamt werden voraussichtlich etwa 100 alte Gasflaschen abtransportiert und dann fachgerecht beseitigt werden müssen. Die angeordneten Evakuierungen und Sperrungen sind deswegen nach einhelliger Ansicht der Fachleute des Kampfmittelräumdiensts und der Polizei zwingend erforderlich und müssen bis zum Abschluss der Arbeiten aufrechterhalten werden.

Am späteren Nachmittag ist damit zu rechnen, dass konkrete Informationen darüber vorliegen, wann die evakuierten Bürgerinnen und Bürger in ihre Wohnungen zurückkehren können. Sobald es Neuigkeiten gibt, berichten wir natürlich unverzüglich und bedanken uns bei allen Betroffenen nochmals herzlich für ihr Verständnis und die Geduld.



Stand: 17.03.,  07.30 Uhr:

In der Nacht wurden bei der Bergung der Gasflaschen am Fundort sehr gute Fortschritte erzielt. Die Gasflaschen werden in sandgefüllten Containern gesichert und für den Transport zur fachgerechten Beseitigung fertig gemacht. Der erste Transport mit zwei Fahrzeugen und unter Polizeibegleitung startete am Samstag gegen 1 Uhr und wurde problemlos abgewickelt. Weil dabei für die Bevölkerung nach Einschätzung der Experten und der Polizei keine Gefahr besteht, können die Transporte auch tagsüber fortgesetzt werden.

Gleichzeitig gehen die Bergungsarbeiten auf dem Gelände an der Oberndorferstraße weiter. Inzwischen werden auch jene Gasflaschen ausgegraben, die unter Baumwurzeln verwachsen sind. Obwohl mittlerweile erwartungsgemäß einige weitere Gasflaschen gefunden wurden, liegen die Arbeiten voll im Zeitplan.


Am frühen Nachmittag dürften genauere Angaben zum weiteren Zeitplan möglich sein, insbesondere auch im Hinblick auf die Dauer der Evakuierungen und Sperrungen.

 

Stand: 16.03., 19.00 Uhr:

Die Arbeiten zur Bergung der Gasflaschen schreiten im Zeitplan voran. Inzwischen wurde der Fundort vom THW ausgeleuchtet, sodass die Arbeiten - wie vorgesehen - auch nachts fortgesetzt werden können. Deswegen bleiben wie angekündigt sämtliche Sperrungen in Kraft.

 Die fachgerechte Beseitigung der Gasflaschen wird nach einem Ortstermin nicht, wie zunächst angedacht, in der Deponie Spitzlberg erfolgen, sondern an anderer Stelle im Landkreis. Mit dem ersten Abtransport von Gasflaschen ist am morgigen Samstag zu rechnen.

Die Stimmung der evakuierten Bewohner, die in der Notunterkunft "Alte Weberei" untergebracht wurden, ist entspannt und ruhig.

 

Stand: 16.03., 13.30 Uhr:
Zur Fundstelle: Die Bergung der Gasflaschen beginnt, für den Abtransport werden Sand und Paletten angeliefert. Die Arbeiten erfolgen auch nachts, Sperrungen bleiben aufrecht erhalten.

Die Entsorgung der Gasflaschen erfolgt auf der Deponie Spitzlberg.

Anzahl der Einsatzkräfte: Waren in der Spitze 93, derzeit 46.

Verkehr, Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz meldeten keine Besonderheiten und äußerten sich positiv über reibungslosen Ablauf. Die Betroffenen haben sich vorbildlich verhalten - hierfür und vor allem für das entgegengebrachte Verständnis möchten wir uns nochmals herzlich bedanken.


Stand: 16.03., 9.30 Uhr:

Die Evakuierung ist gesichert abgeschlossen. Insgesamt nehmen etwa 60 Personen die Notunterkunft in Anspruch. Der Kampfmittelräumdienst ist bereits eingetroffen und wird mit der Arbeit beginnen.


Stand: 16.03., 7 Uhr:

Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und THW sind vor Ort. Der Kampfmittelräumdienst hat entschieden, dass die Gasflaschen ab heute Früh entsorgt werden müssen; bis dahin wird der Fundort bewacht. Eine Gefahr für Anwohner und Passanten besteht nicht.


Evakuierung ab Freitagmorgen bis Montagmittag
Aus Sicherheitsgründen wurde aber entschieden, dass im Vorfeld der heutigen Entsorgung der Gasflaschen Anwohner im direkten Umfeld frühmorgens evakuiert werden müssen. Die Evakuirung dauert aufgrund der Menge an Gasflaschen bis voraussichtlich Montagmittag. Als Notunterkunft während des Zeitraums dient die Alte Weberei. Betroffen sind ca. 137 Bewohner der nachfolgenden umliegenden Gebäude: Oberndorferstraße 13 bis 22 sowie 13a bis 23a. Busse stehen um 8.30 Uhr bereit. Bis dahin sollen die betroffenen Bewohner ihre Wohnungen verlassen haben. Kleidung, Medizin etc. sind für den dreitägigen Evakuierungszeitraum mitzunehmen. Die Stadt sorgt, soweit nötig, für Liegendtransporte. Feuerwehr und THW sind bereits dabei, diese Anwohner persönlich zu informieren.

Ergänzende Informationen zur Evakuierung:
- Haustiere: Von der Evakuierung betroffene Besitzer von Haustieren werden gebeten, die Tiere soweit möglich bei Bekannten/Verwandten unterzubringen. Sollte dies in der Kürze der Zeit nicht klappen, dürfen Haustiere in die Notunterkunft mitgenommen werden.

- Kindergärten/Schulen: Weder Kindergärten noch Schulen liegen in der Sperrzone; auch nicht der Kindergarten St. Wolfgang. Der Unterricht findet deshalb plangemäß statt.

- Rewe/Lidl an der Oberndorferstraße: Beide Supermärkte liegen nicht im gesperrten Bereich.

- Verpflegung in der Notunterkunft: Dafür sorgt die Stadt

- Pendlerparkplatz: Ausfahrt ist voraussichtlich bis gegen 9.30 Uhr möglich. Danach werden ankommende Pendler, die ihr Fahrzeug noch auf dem Parkplatz stehen haben, von den Einsatzkräften gesammelt. In Absprache mit dem Kampfmittelräumdienst werden dann Zeitfenster gesucht, während denen es gefahrlos möglich ist, mit den Autos wegzufahren. Mit langen Wartezeiten ist zu rechnen.

- Einsatzkräfte: Es sind derzeit etwa 70 Einsatzkräfte vor Ort, von Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr, THW, BRK.

Straßensperrung
Die notwendige Straßensperrung erfolgt ab heute, 8.30 Uhr - der Verkehr, auch die betroffenen Stadtbuslinien, werden umgeleitet. Die Oberndorferstraße wird ab der Kreuzung Altdorfer Straße bzw. ab der Wirtschaftsschule stadteinwärts gesperrt. Auch der Fußgängerdurchgang zum Bahnhof Richtung Wolfgangsplatz wird ab 8.30 Uhr gesperrt. Der Bahnverkehr läuft weiter. In die Sicherheitszone fällt auch der Pendlerparkplatz an der Oberndorferstraße, der in Höhe Hauptbahnhof ab heute Früh bis zum Ende der Arbeiten ebenfalls gesperrt werden muss. Fahrzeuginhaber werden gebeten, ihre dort abgestellten Autos wenn möglich zu entfernen.

Der Schulunterricht in Grund- und Mittelschule St. Wolfgang sowie in der Berufsschule 2 kann dagegen plangemäß stattfinden.


Bürgertelefon

Ab heute, Freitag, 6.30 Uhr, wird für Rückfragen von Betroffenen ein Bürgertelefon unter den Nummern 0871/881380 und 881381 besetzt sein.



Wir halten Sie weiterhin über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden!


15.03.2018

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