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Neues aus Landshut

Erster „Natura 2000-Gipfel“: Gebietsbetreuer Philipp Herrmann mit dabei

Bayerns Naturschätze sind wertvoll und von herausragender Bedeutung. Um deren Wertschätzung zu fördern, startete Umweltministerin Ulrike Scharf jüngst mit einem Staatsempfang den „1. Natura 2000-Gipfel“ im Schloss Nymphenburg. Dieser Fachkongress ist die Auftaktveranstaltung des fünf Jahre dauernden Kommunikationsprojektes „LIFE living Natura 2000“. Hochrangige Vertreter der EU sowie der Kommunen und Behörden als auch Landnutzerverbände und Vereine kamen zu diesem Anlass in München zusammen. Auch die Gebietsbetreuer, darunter Philipp Herrmann für die Stadt und den Landkreis Landshut, und verschiedene „LIFE-Projekte“ waren mit Informationsständen vertreten und informierten über ihren Beitrag in den „Natura 2000-Gebieten“.

Schloss Nymphenburg  München  Deutschland

Staatsempfang zum Projekt „LIFE living Natura 2000“ im Schloss Nymphenburg: Philipp Herrmann aus Landshut (3.v.r.) und seine Gebietsbetreuerkollegen mit Georg Schlapp, Vorstand Bayerischer Naturschutzfonds (6.v.r.), sowie Dieter Pasch, Direktor der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (l.).

 

„Mit Natura 2000 haben wir weltweit das größte Naturschutzgebiet, das es zu schützen gilt. Unsere Natur ist nicht nur die wichtigste natürliche Ressource, sondern sie bietet uns auch Erholung und Entspannung“, so verdeutlichte Umweltministerin Scharf bei ihrer Festansprache die Bedeutung der bayerischen Landschaft mit ihren Naturschätzen.
Natura 2000 feierte letztes Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Dennoch ist dem Großteil der Bevölkerung dessen Bedeutung unbekannt. Hier setzt das „LIFE-Projekt“ an. Über Information in den Gebieten, Wanderausstellungen und Fachtagungen sollen Akzeptanz und Wertschätzung für das weltweit größte Naturschutzgebiet geschaffen werden. Natura 2000 bildet damit ein EU-weites Schutzgebietsnetz, das wild lebenden, gefährdeten Arten grenzübergreifend einen Lebensraum bietet.
Elf Prozent der bayerischen Landesfläche sind durch „Natura 2000-Gebiete“ geschützt, zugleich sind diese Räume meist der Inbegriff der schönen bayerischen Landschaft und fördern über einen sanften Tourismus oft die lokale Wirtschaft.
Auch die Gebietsbetreuer in Bayern sind wichtige Botschafter für die Natur und betreuen zu einem großen Teil „Natura 2000-Gebiete“. Dort vermitteln sie als „Anwälte der Natur“ und den vor Ort lebenden Menschen zwischen den jeweiligen Interessen.
Philipp Herrmann, der Gebietsbetreuer „Isartal in Stadt und Landkreis Landshut“, ist zuständig für mehrere „Natura 2000-Schutzgebiete“ in und um Landshut, wie den Klötzlmühlbach, den ehemaligen Standortübungsplatz oder die Isarau.
In Zusammenarbeit mit den Unteren Naturschutzbehörden von Stadt und Landkreis Landshut, der Regierung von Niederbayern und vielen anderen Akteuren setzt Herrmann vor Ort Naturschutzprojekte um. Die Gebietsbetreuung wird vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert. Die Regierung von Niederbayern stellt die finanziellen Mittel für die Umsetzung der Projekte bereit.
Nähere Informationen zur Gebietsbetreuung in Bayern gibt es unter: www.gebietsbetreuer.bayern.


23.02.2018

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