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Neues aus Landshut

Investition in Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Die BMW Group festigt ihre Rolle als Vorreiterin bei Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Am Standort Landshut investiert das Unternehmen rund 35 Millionen Euro in den Neubau einer KWK-Zentrale an der Neidenburger Straße. Das gab Standortleiter Dr. Peter Fallböhmer heute bei einem Besuch von Oberbürgermeister Alexander Putz sowie Vertretern der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Landshut bekannt. Den Betrieb sollen die neuen Energieanlagen im Sommer 2018 aufnehmen.

OB Alexander Putz (4.v.l.) informierte sich heute aus erster Hand über die neue KWK-Zentrale im BMW Group Werk Landshut. Mit dabei (v.l.): Helmut Eichinger, Richard Huber, Jürgen Baron, Dr. Peter Fallböhmer, Willibald Löw, Stadtkämmerer Rupert Aigner, Nikolaus Schober.

 

KWK steht für Kraft-Wärme-Kopplung. Anlagen, die nach dem KWK-Prinzip arbeiten, produzieren Strom und nutzen die dabei entstehende Wärme gleich mit. Da bei KWK-Anlagen im Gegensatz zur konventionellen Stromerzeugung in großen Kraftwerken die Abwärme nicht verpufft, können sie mit hohen Wirkungsgraden aufwarten. Bis zu 90 Prozent Primärenergienutzung sind so möglich. Die Folge: Die Energiequelle - in der Regel Erdgas - wird besonders effizient mit minimalen Verlusten in elektrische und thermische Energie umgewandelt, was wiederum für niedrige CO2-Emissionen sorgt. Zudem besteht langfristig die Möglichkeit, Erdgas durch alternative Energiequellen wie Biogas zu ersetzen und damit eine CO2-freie Energieerzeugung zu realisieren.
 
In der neuen KWK-Zentrale des Landshuter BMW Group Werks werden künftig vier Gasmotoren Strom und Wärme erzeugen. "Dadurch reduzieren wir den CO2-Ausstoß gegenüber einer konventionellen Wärme- und Stromerzeugung um rund 40.000 Tonnen pro Jahr", erläutert Richard Huber, Leiter Energie- und Gebäudebetrieb Landshut. "Gleichzeitig erhöhen wir unseren Eigenstromanteil von 20 auf über 50 Prozent. So entlasten wir zentrale Kraftwerke und machen unsere Versorgung langfristig zukunftssicher."
 
Oberbürgermeister Alexander Putz bekräftigte: "Die hier betriebene dezentrale Energieversorgung vereint Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, schont Ressourcen und reduziert auch den Bedarf an neuen Stromtrassen."
 
Auf dem Gelände an der Neidenburger Straße befanden sich früher die Erdgasspeicheranlagen der Stadtwerke Landshut. Der örtliche Versorger unterstützt die BMW Group im laufenden Bauprojekt und leistet mit seinen aktuellen Infrastrukturmaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur künftigen Betriebssicherheit. Die neue KWK-Zentrale wird voraussichtlich ab Sommer 2018 Strom und Wärme in die bestehenden Versorgungssysteme einspeisen. Sie ergänzt damit die drei bestehenden KWK-Anlagen auf dem Werksgelände sowie den besonders nachhaltigen Energiekreislauf am Landshuter Innovationsstandort. Schon seit einigen Jahren wird die Abwärme aus der Schmelzerei in das werksinterne Heißwassernetz eingespeist und im Winter zum Heizen bzw. im Sommer zur Erzeugung von Kälte herangezogen.

Das Foto zeigt:
OB Alexander Putz (4.v.l.) informierte sich heute aus erster Hand über die neue KWK-Zentrale im BMW Group Werk Landshut. Mit dabei (v.l.): Helmut Eichinger, Leiter KWK national/international BMW Group; Richard Huber, Leiter Energie- und Gebäudebetrieb BMW Group Werk Landshut; Jürgen Baron, stv. Leiter Stadtwerke; Dr. Peter Fallböhmer, Leiter BMW Group Werk Landshut; Willibald Löw, Betriebsratsvorsitzender BMW Group Werk Landshut; Stadtkämmerer Rupert Aigner; Nikolaus Schober, Projektleiter KWK Landshut BMW Group.


27.11.2017

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