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Neues aus Landshut

"Digitale Tafel" für die GS St. Peter und Paul

Die digitale Technik hat in der flexiblen Klasse 1 und 2 a an der Grundschule St. Peter und Paul Einzug gehalten: An der Stelle, an der kürzlich noch die Kreide an der grünen Tafel haftete, hängt seit wenigen Tagen ein interaktives Whiteboard, das man mit einem digitalen Stift oder dem Finger bedienen kann. Gesponsert wurde die digitale Tafel im Wert von 4.500 Euro von Karl Ebner, dem Geschäftsführer der „GDS – Gesellschaft für Datenverarbeitungssysteme und -support mbH“.

Die „Sonnen- und Sternenkinder“ der flexiblen Klasse 1 und 2 a an der Grundschule St. Peter und Paul freuen sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Putz (l.) über die großzügige „Whiteboard“-Spende des Geschäftsführers Karl Ebner (2.v.r.) mit Christina Wagner von der „GDS“.

 

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Putz und der Schulleiterin Andrea Kwanka sollte das Board am Donnerstag offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Doch im Klassenzimmer angekommen, war die Tafel schon fleißig im Einsatz und ein sichtlich voller Erfolg, wie es Klassenlehrer Christian Haslinger mit seinen Schützlingen eindrucksvoll unter Beweis stellte: Während des Unterrichts war den Kindern der Spaß am Lernen anzusehen, es wurde interessiert und konzentriert mitgearbeitet und sich eifrig gemeldet. „Wir sind sehr begeistert und freuen uns riesig über die Tafel“, so der Klassenlehrer. Und nicht nur Haslinger zeigte sich überzeugt, auch die Schüler wollen ihre digitale Errungenschaft nicht mehr hergeben. Als Dankeschön gab es daher noch ein kräftiges Ständchen inklusive Tanzvorführung für die Ehrengäste, die den Einsatz mit viel Applaus belohnten. Der Oberbürgermeister durfte sich sogar über selbst gemalte Bilder freuen, persönlich überreicht von den Kindern.
Auch die Schulleiterin und der Rathauschef bedankten sich beim GDS-Geschäftsführer für diese „sehr wertvolle Unterstützung“.
Was die digitale Ausstattung der Schulen anbelangt, ergänzte Putz, gebe es noch großen Nachholbedarf. Die Digitalisierung im Bildungsbereich sei eine wichtige, vor allem kostenintensive Zukunftsaufgabe, die finanziell nicht auf den ohnehin schon stark beanspruchten Schultern der Kommunen ausgetragen werden dürfe. „Freistaat und Bund sind hier dringend gefordert, die kommunalen Sachaufwandsträger gemäß dem Konnexitätsprinzip (Wer anschafft, muss auch bezahlen) zu unterstützen und sich angemessen an den Kosten zu beteiligen“, betonte Putz. Darüber hinaus fordert der Rathauschef, dass der Freistaat als Bildungsträger bezüglich der Ausstattung digitaler Klassenzimmer an Schulen Standards beziehungsweise Richtlinien definiert, freilich angepasst an den individuellen Schul- und Unterrichtsbedarf.

Dass die Spende so gut angekommen ist, freute den GDS-Geschäftsführer Karl Ebner, der eng mit vielen Schulen zusammenarbeitet. Dem Sponsor, der selbst Familienvater ist, liegen Kinder und deren Bildung sehr am Herzen, wie er sagte. Daher sei es für ihn selbstverständlich, die Schule entsprechend zu unterstützen.


13.11.2017

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