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Neues aus Landshut

"vocatium": Fachmesse für Ausbildung und Studium

Was kommt nach der Schule? Mach‘ ich eine Ausbildung? Oder doch lieber studieren – oder vielleicht beides? Fragen über Fragen, die sich viele angehende Schul-Absolventen stellen, wenn es um die berufliche Weichenstellung geht. Und genau hier setzt die Fachmesse für Ausbildung und Studium „vocatium“ an, die am 20. und 21. Juli vom Institut für Talententwicklung (IfT) in der Sparkassen-Arena veranstaltet wird – und das bereits zum vierten Mal. Die Messe unterstützt die Schüler nicht nur dabei, sich im verzwickten Berufe-Labyrinth zu orientieren; sie gibt ihnen auch die Chance, mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen und sinnbildlich „den Fuß in die Türe zu bekommen“. Der Erfolg sowohl auf Seiten der Schüler als auch der Arbeitgeber spricht für sich. 1.500 Schüler nutzten das Angebot im vergangenen Jahr. Beim jüngsten Treffen im Rathaus bedankten sich die Verantwortlichen bei Oberbürgermeister Alexander Putz für die Übernahme der Schirmherrschaft und überreichten ihm ein druckfrisches Messehandbuch.

Effektiv für beide Seiten: „vocatium“ vernetzt Betriebe, Fach- und Hochschulen mit Schul-Absolventen. (v.l.) Die Geschäftsführerin Jasmin Diez und Projektleiterin Antje Nickelmann bedanken sich beim Schirmherren OB Alexander Putz, den teilnehmenden Unternehmen und Schulen für die Unterstützung.

 

„Wir verzeichnen eine sehr erfreuliche Tendenz“, freut sich Jasmin Diez, Geschäftsführerin des IfT Süd, über die Entwicklung der Fachmesse in der Stadt Landshut. Bereits zum vierten Mal ist „vocatium“, die an über 75 Standorten in Deutschland präsent ist, vor Ort vertreten. Für den hiesigen Erfolg der Messe sprechen die jährlich steigenden Ausstellerzahlen: Über 40 Arbeitgeber wie auch Berufsfach- und Hochschulen öffnen heuer möglichen Nachwuchskräften ihre Türen.
„Die Berufswahl ist eine einschneidende Entscheidung für junge Menschen und kann das ganze Leben beeinflussen“, sagt Oberbürgermeister Alexander Putz. Besonders in dem Alter könne man kaum abschätzen, was auf einen zukomme, ergänzte Putz. Daher kann es aus Sicht des Oberbürgermeisters garnicht genug Hilfestellungen für Schul-Absolventen geben: „Je mehr Unterstützung desto besser. Wir dürfen nichts unversucht lassen, unsere Kinder auf diesem für sie so entscheidenden Zukunftsweg zu begleiten und sie möglichst frühzeitig dafür zu sensibilisieren“, betonte der Rathauschef und hob gleichzeitig auch die weiteren in Landshut etablierten Berufsinfomessen anerkennend hervor: „Sie alle legen den Grundstein für die berufliche Karriere unserer Jugendlichen in der Region und tragen maßgeblich zu einem gelungenen Start ins Berufsleben bei“, ist Putz überzeugt.

Wie erfolgsversprechend die „vocatium“-Messe gleichwohl für Schüler als auch Unternehmen ist: Viele der teilnehmenden Jugendlichen, die Gesprächstermine hatten, absolvierten anschließend ein Praktikum, das bei dem ein oder anderen in einen Ausbildungsvertrag mündete. Zurückzuführen ist dies laut der Projektleiterin Antje Nickelmann auch auf das „besondere pädagogische Messe-Konzept“ der „vocatium“:
Die Schüler können sich auf der Messe nicht nur informieren; zentraler Baustein sei die gezielte Vorbereitung darauf: Bereits mehrere Wochen im Vorfeld ihres Messebesuches werden die Schüler im Unterricht über die Ausbildungs- und Studienangebote informiert. Anhand eines Messehandbuchs – das sie detailliert anleitet – werden sie intensiv auf die jeweiligen Gespräche mit den teilnehmenden Betrieben, Fach- und Hochschulen vorbereitet. Ob Tipps für die Bewerbung, die Gesprächsführung, Informationen zu den Erwartungen der teilnehmenden Unternehmen über Infos zum Auslandsaufenthalt bis hin zur Studiumfinanzierung. In vorab vereinbarten Einzelgesprächen mit den jeweiligen Unternehmen oder Hochschulen können die Schüler dann auf der Messe ihre Interessen mit Personal- und Ausbildungsverantwortlichen sowie Studienberatern besprechen und auch ihre Bewerbungsunterlagen abgeben. Vorträge und „Talente-Camps“, bei denen man unter anderem auch Bewerbungsgespräche üben kann, geben weitere Hilfestellungen und runden das Angebot ab.

Schüler, die sich besonders gut auf ihre Gespräche mit den Unternehmen und Institutionen vorbereitet haben, erhalten im Nachgang ihres Messebesuches eine Bescheinigung, die das Engagement unterstreicht und bei späteren Bewerbungsunterlagen beigefügt werden kann. Und im Idealfall winkt die Aussicht auf einen Ausbildungsplatz.
Oberbürgermeister Alexander Putz, der neben der Bundesbildungsministerin Dr. Johanna Wanka und dem Bayerischen Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle die Schirmherrschaft der „vocatium“ inne hat, bezeichnet die Messe als „eine hervorragende Chance für alle teilnehmenden Schüler, Unternehmen und weiterbildende Schulen, die genutzt werden sollte“.


Die Ausstellerliste, das Messehandbuch sowie das Vortragsprogramm zu den Themen Ausbildung, Studium und Berufswelt sind unterOpens external link in new window www.erfolg-im-beruf.de/vocatium-landshut.html verfügbar.


20.03.2017

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