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Neues aus Landshut

Bahn frei fürs schnellere Internet

Ruckelfreies, grenzenloses Surfvergnügen und ein wesentlich schnelleres Herunter- und Hochladen von Dateien und Bildern – bis Ende 2014 erhalten alle Landshuter des Vorwahlgebiets 0871 seitens der Telekom Zugang zu den schnellen VDSL100-Internet-Anschlüssen (VDSL: Very High Speed Digital Subscriber Line). Damit können Geschwindigkeiten von maximal 100 MBit pro Sekunde erreicht werden. Begonnen wird mit den Stadtteilen Auloh und Münchnerau. Am Freitagvormittag haben Oberbürgermeister Hans Rampf, Christian Holzner, Dr. Markus Jodl und Erhard Finger von der Telekom sowie der Stadtwerkeleiter Armin Bardelle an der Ecke Werraweg/Neißestraße den Spatenstich für das erste Gehäuse setzen.

Spatenstich für das schnelle Internet – mit den Stadtteilen Auloh und Münchnerau wird gestartet: (von links) Stadtwerkechef Armin Bardelle, Erhard Finger (Indirekter Vertrieb und Technik), OB Hans Rampf, Christian Holzner (Projektleitung und Technik), Dr. Markus Jodl (Telekom, Unternehmenskommunikation).

 

„Schnelles Internet ist heute ein immer wichtigerer Standortfaktor und unverzichtbar für Landshut“, sagte Oberbürgermeister Hans Rampf anlässlich des Spatenstichs. Der Ausbau des Telekom-Netzes sei ein echter Mehrwert für Familien, Arbeitnehmer und Unternehmen in Landshut.

Für den Breitbandausbau werden seitens der Telekom 90 Kilometer an Glasfaserkabeln verlegt und 260 neue Multifunktionsgehäuse (MFG) aufgestellt. Wie Telekom-Projektleiter Christian Holzner erklärte, seien drei Schritte notwendig, um das schnelle Internet zu realisieren: Erstens, auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium.
Zweitens, die Multifunktionsgehäuse (MFG) werden so über das Ausbaugebiet verteilt, dass die Entfernung zwischen Kunde und MFG möglichst gering ist. Die Faustformel lautet: „Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit“, so Holzner. Das MFG ist prall gefüllt mit hochmoderner Technik. Es beheimatet bis zu 800 Internet-Anschlüsse. Im MFG wird das Signal vom Glasfaserkabel auf eine Kupferleitung übergeben.
Drittens, auf der Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, kommt Vectoring-Technik zum Einsatz: Sie macht den Daten auf dem Kupferkabel Beine, denn sie beseitigt die elektromagnetischen Störsignale, die es zwischen Kupferleitungen gibt. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

Laut Holzner werden in der Regel bereits jetzt vorhandene alte Kästen durch neue, etwas größere Gehäuse ersetzt.
Die Telekomvertreter hoben die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Stadt Landshut hervor und dankten den Stadtwerken für die Bereitstellung der Leerrohre.
Wie Stadtwerkechef Armin Bardelle informierte, miete die Telekom etwa fünf Kilometer Leerrohre von den Stadtwerken an. Die Nutzung dieser bereits vorhandenen Rohre erspare ein aufwändiges Aufreißen der jeweiligen Straßen.

Betroffen von diesem Ausbau sind alle sechs Anschlussbereiche mit der Vorwahl 0871, also auch Bereiche der Kommunen Altdorf, Ergolding und Kumhausen.
Wie Holzner weiter sagte, werde in zwei Tranchen gebaut: Im ersten Halbjahr werden Auloh, Münchnerau und Ergolding in Angriff genommen – die Anschlussbereiche Innenstadt, Altdorf und Kumhausen werden im zweiten Halbjahr gebaut. Dass mit den bislang verbindungsschwachen Stadtteilen Auloh und Münchnerau gestartet wird, freute besonders Oberbürgermeister Hans Rampf: „Damit macht die Telekom kurz vor Weihnachten auf unserem Wunschzettel ein Häkchen“.
Sobald die Technik steht, so Erhard Finger, zuständig für Vertrieb und Technik bei der Telekom, werde für die jeweiligen betroffenen Stadtteile eine Infoveranstaltung stattfinden.


09.12.2013

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