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Neues aus Landshut

Stadt und Land: Bayerische Ehrenamtskarte eingeführt

Pünktlich zum „Internationalen Tag des Ehrenamts“, der am Samstag, 5. Dezember, begangen wird, haben die Stadt und der Landkreis Landshut gemeinsam eine freudige Nachricht mitzuteilen: Die Einführung der Bayerischen Ehrenamtskarte. Wie Oberbürgermeister Hans Rampf und Landrat Peter Dreier hervorheben, solle mit der Karte das Engagement derer gewürdigt werden, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen. Wer die Kriterien erfüllt, kommt mit der zunächst drei Jahre gültigen Karte in den Genuss von Vergünstigungen und Rabatten. Ab Montag, 7. Dezember, können ehrenamtlich tätige Landkreis- und Stadtbürger die Anträge online abrufen oder bei den jeweiligen Ansprechpartnern in der Stadt und dem Landkreis abholen.

„Hand in Hand“: OB und Landrat würdigen Ehrenamt. Oberbürgermeister Hans Rampf und Landrat Peter Dreier freuen sich, allen Ehrenamtlichen in der Region Landshut mitteilen zu dürfen, dass die Stadt und der Landkreis Landshut gemeinsam die Bayerische Ehrenamtskarte eingeführt haben.

 

„Bürgerschaftliches Engagement ist der soziale Kit einer Gesellschaft und macht die Region zu dem, was sie ist: eine lebens- und liebenswerte Heimat“, sind sich Oberbürgermeister Hans Rampf und Landrat Peter Dreier einig. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, ehrenamtlich aktiv zu werden, und viele Menschen nutzen die Gelegenheit, ihre Talente, ihr Wissen und ihre Zeit dem Allgemeinwohl zur Verfügung zu stellen. „Für die Kommunen ist dies ein unschätzbarer Gewinn, denn damit können sportliche, kulturelle, soziale und gesundheitliche Leistungen angeboten werden, die sonst nicht möglich wären“, so Rampf.
Mit der Vergabe der Bayerischen Ehrenamtskarte, ergänzt Dreier, möchte der Landkreis und die Stadt die Bereitschaft der Ehrenamtlichen, ihre Erfahrung einzubringen, Zeit zu investieren und Verantwortung für sich und das eigene Umfeld zu übernehmen, würdigen. „Wir wollen Allen, die sich mit Freude in den Kommunen ehrenamtlich engagieren, Dank und Anerkennung zollen“, so Rampf und Dreier. Landrat und Oberbürgermeister heben vor allem auch alle Partner, Unternehmen und am Projekt Beteiligten hervor, ohne die eine Umsetzung nicht möglich wäre. Nicht zu vergessen, so Rampf und Dreier, den Stadtrat und Kreistag, die die Einführung der Ehrenamtskarte wohlwollend mitgetragen haben.


Voraussetzung für den Erhalt der Bayerischen Ehrenamtskarte
Die Karte bietet bayernweit Vergünstigungen und Rabatte in Einrichtungen des Freistaates, wie Museen und Theatern sowie in privaten Geschäften und Gastronomiebetrieben.

Folgende Voraussetzungen müssen Ehrenamtliche erfüllen, wenn sie eine für drei Jahre gültige Bayerische Ehrenamtskarte erhalten wollen: Freiwilliges unentgeltliches Engagement von durchschnittlich fünf Stunden pro Woche oder bei Projektarbeiten mindestens 250 Stunden jährlich. Ein angemessener Kostenersatz von maximal 2400 Euro im Jahr ist zulässig. Mindestens seit zwei Jahren gemeinwohlorientiert aktiv im bürgerschaftlichen Engagement. Ein Mindestalter von 16 Jahren.

Auf Wunsch erhalten ohne weitere Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen eine Ehrenamtskarte: Inhaber einer Juleica (Jugendleitercard), aktive Feuerwehrdienstleistende mit abgeschlossener Truppmannausbildung (Feuerwehrgrundausbildung), aktive Einsatzkräfte im Katastrophenschutz und Rettungsdienst mit abgeschlossener Grundausbildung für den jeweiligen Einsatzbereich.


Goldene Ehrenamtskarte
Inhaber des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten sowie Feuerwehrdienstleistende des Freistaates Bayern und Einsatzkräfte im Katastrophenschutz und Rettungsdienst, die das Feuerwehrehrenzeichen beziehungsweise die Auszeichnung des Bayerischen Innenministeriums für 25-jährige oder 40-jährige aktive Dienstzeit erhalten haben, erhalten eine unbegrenzt gültige goldene Ehrenamtskarte.

Wie Gewerbetreibende das Ehrenamt unterstützen können
Von Seiten der Initiatoren ergeht zudem der Aufruf an alle Gewerbetreibenden in Stadt und Landkreis: Wichtig sei, für die mittlerweile über 100.000 Karteninhaber aus ganz Bayern und künftig auch aus Stadt und Landkreis zahlreiche „Akzeptanzstellen“ zu schaffen, die Vergünstigungen gewähren. Gewerbetreibende können sich gerne bewerben.

Ansprechpartner und Öffnungszeiten
Ansprechpartner für Ehrenamtliche, Sammelantragsteller und Akzeptanzstellenbewerber aus dem Landshuter Stadtgebiet:
Stadt Landshut, Projektbüro Ehrenamtskarte, Thomas Rogler, Richard-Schirrmann-Weg 6, 84028 Landshut, Telefon: 0871-882277, E-Mail: Opens window for sending emaileak(at)landshut.de, Opens external link in new windowwww.landshut.de/eak;
Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung.

Ansprechpartner für Ehrenamtliche, Sammelantragsteller und Akzeptanzstellenbewerber aus dem Landkreis Landshut:
Landratsamt Landshut, Inna Hinkel, Veldener Straße 15, 84036 Landshut, Telefon: 0871/4082185, Opens window for sending emaileak(at)landkreis-landshut.de, Opens external link in new windowwww.landkreis-landshut.de,
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung.

Alle Informationen, ein Faltblatt, Sammel- und Einzelanträge sowie das Formular für Gewerbetreibende als zukünftige „Akzeptanzstellen“ gibt es im Internet unter Opens external link in new windowwww.landshut.de/eak oder Opens external link in new windowwww.landkreis-landshut.de.


14.12.2015

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