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Neues aus Landshut

MoJA-Bus stößt auf immer größeres Interesse

„Aufsuchende Jugendarbeit ist zuständig für die Probleme, die Jugendliche haben – und nicht für die Beseitigung der Probleme, die sie verursachen“: Dieser zentrale Leitgedanke von Mobiler Jugendarbeit prägt auch die Arbeit der MoJA in Landshut. Die Sozialpädagogen Sarah Pietrasch und Julian Napf fahren dabei mit dem „MoJA-Bus“ zu klassischen Treffpunkten von Jugendlichen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ihnen – sobald eine Vertrauensbasis geschaffen wurde – mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dieses niederschwellige Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 27 Jahren und kommt immer besser an: „Das Interesse speziell an unseren Beratungsangeboten wächst kontinuierlich“; sagt Napf. „Das zeigt uns, dass wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind.“

Mit dem MoJA-Bus sind die Sozialpädagogen Sarah Pietrasch und Julian Napf Woche für Woche im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Das Angebot wird von vielen Jugendlichen dankbar angenommen.

 

Das sieht Oberbürgermeister Alexander Putz genauso: „Der MoJA-Bus ist eine hervorragende Einrichtung, die sich seit vielen Jahren bewährt hat. Damit ist gesichert, dass Beratungs- und Hilfsangebote direkt zu den Jugendlichen kommen, die sie besonders benötigen.“ Die Sozialpädagogen seien gerade für Jugendliche aus sozial schwierigeren Verhältnissen oft zentrale Bezugspersonen, mit denen sie über alle Probleme offen reden könnten und deren Ratschläge – sei es in privaten Fragen, sei es hinsichtlich Schul- und Berufsperspektiven – ernstgenommen würden. „Die MoJA erfüllt damit einen wertvollen Dienst nicht nur für die betroffenen jungen Menschen, sondern für die gesamte Stadtgesellschaft“, so Putz. „Das Geld, das wir in diesen Bereich investieren, ist bestens angelegt.“

In der Tat liegen Pietrasch und Napf insbesondere die regelmäßigen Kontakte zu Jugendlichen aus sozial schwächeren Wohngegenden sehr am Herzen. Deshalb steuern die Sozialpädagogen Woche für Woche feste Treffpunkte wie Bolz- und Hockeyplätze oder Grünanlagen im gesamten Stadtgebiet an, zum Beispiel in den Stadtteilen West und Wolfgang, aber auch in der Innenstadt (Mühleninsel). „Der Bus erleichtert uns diese Aufgabe, weil wir dadurch flexibel und außerdem einigermaßen wetterunabhängig sind. Außerdem können wir verschiedene Standort regelmäßig aufsuchen“, so Napf. „Diese kontinuierliche Präsenz ist wichtig, um eine Beziehung zu den jungen Leuten zu knüpfen.“ Auf dem Weg dorthin sei eine akzeptierende und tolerierende Haltung den Jugendlichen gegenüber unerlässlich, um als Erwachsener in deren Lebenswelt geduldet zu werden.
 
Sobald die Vertrauensbasis hergestellt wurde und die Jugendlichen den Sozialpädagogen akzeptieren, sei eine intensivere Arbeit möglich, erklärt Pietrasch. „In diesem Rahmen setzen wir uns dann – sofern es nötig ist – auch konstruktiv-kritisch mit den Verhaltensweisen und/oder Einstellung unserer Jugendlichen auseinander.“ All das geschieht stets auf freiwilliger Basis, werde von den jungen Leuten aber zunehmend genutzt. „Die Nachfrage nach Beratung und Diskussion steigt“, sind sich Pietrasch und Napf einig. Die Themenpalette reicht dabei von Schule, Ausbildung und Beruf über Liebe und Partnerschaft bis hin zur Politik. „Insbesondere zur Bundestagswahl hatten Jugendliche im vergangenen Jahr viele Fragen“, erinnert sich Napf.

Wer will, der kann im und rund um den MoJA-Bus aber auch nur mit Gleichgesinnten die Freizeit genießen. Zum Beispiel gemütlich in den mitgebrachten Liegestühlen, was speziell in den Sommermonaten sehr beliebt ist. Im Bus selbst steht sogar eine Spielkonsole zur Verfügung, wobei dieses reine Konsumverhalten laut den beiden Sozialpädagogen deutlich nachgelassen hat. Dennoch wird der Spaß bei der Mobilen Jugendarbeit natürlich auch in Zukunft nicht zu kurz kommen. Das gilt nicht zuletzt am Samstag, wenn auf der Wiese der Alten Kaserne von 16 bis 21.30 Uhr zum dritten Mal das von der MoJA in Kooperation mit dem JuZ Poschinger Villa und dem Jugendtreff „Checkpoint“ veranstaltete Jugendfest „Samma gechillt“ steigt.

 


27.07.2018

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