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Neue Freizeit-Einrichtung: Slacklinen offiziell möglich

Dass Oberbürgermeister Alexander Putz vielmehr ein Freund der Taten als der Worte ist, hat er beim jüngsten Ortstermin wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Frei nach dem Motto „Probieren geht über Studieren“ gab er die erste und im niederbayerischen Raum wahrscheinlich einzigartige städtische Slackline-Wiese für Sportler frei.

Statt lange Reden zu schwingen, schwingt OB Putz mit viel „Fußspitzengefühl“ kurzerhand das Seil und gibt somit die erste – wohl im niederbayerischen Raum einzigartige – städtische Slackline-Wiese für Sportler frei.

 

Die Stadt Landshut ist seit Donnerstag um eine Freizeit-Einrichtung reicher: Slackline-Fans können ab sofort auf der ehemaligen Exerzierwiese im Bereich des Jugendkulturzentrums und der Kletterhalle ganz offiziell ihrem Sport nachgehen.
Hierfür Sorge getragen hat Oberbürgermeister Alexander Putz, der die städtischen Slackline-Pfosten nun offiziell ihrer Bestimmung übergeben hat – nicht mit Worten, sondern mit Taten: Nach einer kurzen, vor allem für die Zuschauer spektakulären Vorstellung der Slacklining-Profis Nicole Kumpfmüller, Andreas Barstorfer und Jakob Muckenthaler entschied sich der sportaffine Oberbürgermeister kurzerhand zu einem Eigenversuch: Schnurbandl auf, Schuhe und Socken aus, Hosenbein hoch und rauf aufs Seil. Diese Spontanität des Rathauschefs freute vor allem Slacklinerin Nicole, die es sich nicht nehmen ließ, den Oberbürgermeister dabei sprichwörtlich an die Hand zu nehmen. Putz meisterte die zunächst wackelige Angelegenheit aber souverän mit viel „Fußspitzengefühl“. „Ein anspruchsvoller Sport, der ganzen Körpereinsatz und volle Konzentration abverlangt“, zeigte sich der Oberbürgermeister beeindruckt. Und die Trendsportart „Slacklining“ wird immer beliebter: Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – der Sport hat viele Anhänger und zwar quer durch alle Altersklassen. Nicht selten trifft man Slackliner im Park beim „Seiltanz“ – das Gurtband wird dabei meist zwischen zwei willkürlich ausgewählte Bäume gespannt. Ein Grund, weshalb viele Städte Verbotsschilder in Parks aufhängen.

Nicht so die Stadt Landshut: Statt Verbote auszusprechen, hält diese mit dem Anbringen der Slackline-Pfosten gleich eine Lösung für die Sportler parat: Die Idee dazu hatte das Stadtgartenamt. „Mit den Slackline-Pfosten möchten wir dem gesteigerten Zuspruch Rechnung tragen und vor allem auch unsere Landshuter Bäume schonen“, sagte die Leiterin Margit Urban.
Auf der Suche nach dem idealen Standort wurde das Stadtgartenamt mit Blick auf die ehemalige Exerzierwiese im Bereich der Schochkaserne fündig. „Gerade in direkter Nachbarschaft zur Kletterhalle, dem Jugendkulturzentrum und den Studentenwohnungen ergeben sich hervorragende Synergien“, ergänzte der Sportbeauftragte Thomas Heilmeier beim Termin. Für die Pfosten wurden circa 25 Tonnen Beton verbaut; der Sach-Aufwand betrug 3000 Euro. Mit einem realtiv geringen finanziellen Beitrag sei eine weitere, frei zugängliche, attraktive sportliche Freizeit-Einrichtung geschaffen worden, so der Oberbürgermeister.
Das bestätigte auch Kumpfmüller, die die offizielle Slackline-Möglichkeit als große Bereicherung sieht. Seit sechs Jahren ist die 20-Jährige aktive Sacklinerin. Vom einfachen Balanceakt bis hin zum Salto rückwärts – die drei Sportler begeisterten mit ihren akrobatischen Tricks und sorgten für große Augen und viel Beifall. Insgesamt stehen den Slacklinern auf der Exerzierwiese fünf Pfosten in unterschiedlichen Abständen für sämtliche Variationsmöglichkeiten zur Verfügung. Laut Profi Nicole können unter anderem folgende Slacklines gespannt werden: eine Standard-Slackline zwischen 2 und 20 Metern, eine Trickline mit 2 Ratschen ab 25 Metern, eine Longline ab 40 Metern sowie eine Rodeoline in allen Längen.


07.07.2017

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