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Winterdienst - Anliegerpflichten

Die Vorder- und Hinterlieger haben die Sicherungsfläche (Gehbahn) an Werktagen spätestes bis 7:00 Uhr und an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen spätestens bis 8:00 Uhr von Schnee zu räumen und bei Schnee-, Reif- oder Eisglätte mit geeigneten abstumpfenden Stoffen (z.B. Sand, Splitt, nicht jedoch mit Tausalz oder ätzenden Mitteln) zu bestreuen oder das Eis zu beseitigen. Bei besonderer Glättegefahr (z.B. an Treppen oder starken Steigungen) ist das Streuen von Tausalz zulässig. Diese Sicherungsmaßnahmen sind bis 20:00 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz erforderlich ist. Jede Beschädigung des Belags der Sicherungsfläche ist zu vermeiden.

Der geräumte Schnee oder die Eisreste sind neben der Gehbahn so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird. Abflussrinnen, Hydranten, Kanaleinlaufschächte, Fußgängerüberwege, auch Querungsmöglichkeiten für Fußgänger an Kreuzungen sind bei der Räumung freizuhalten.

Bei öffentlichen Straßen ohne eine für den Fußgängerverkehr abgegrenzte Fläche gilt der Rand der Straße als öffentlicher Gehweg.

 

Gemeinsame Geh- und Radwege (Zeichen 240)

Verkehrssicherungspflicht an gemeinsamen Geh- und Radwegen

Bei diesem Zeichen (Zeichen 240) hat der Anlieger die Räum- und Streupflicht in ausreichender Breite für den gesamten Weg.

Getrennte Geh- und Radwege (Zeichen 241)

Verkehrssicherungspflicht an getrennten Geh- und Radwegen

Bei diesem Zeichen (Zeichen 241) hat der Anlieger die Räum- und Streupflicht in einer Breite von mindestens 1,20 m für den Gehweg. Bei der Stadt Landshut liegt die Räum- und Streupflicht in einer Breite von mindestens 1,20 m für den Radweg.

Getrennte Geh- und Radwege

Streumaterial

  • Auf Gehwegen darf grundsätzlich nur abstumpfendes Streumaterial wie Sand, Splitt verwendet werden.
  • Tausalz darf ausnahmsweise bei besonderer Glättegefahr beispielsweise an Treppen oder starken Steigungen eingesetzt werden.

Streugutbehälter im Stadtgebiet Landshut

Ca. 190 Streugutbehälter sind zur Wahrnehmung der Verkehrssicherheit von den Bauamtlichen Betrieben aufgestellt worden. Den Bürgern ist es privat gestattet, Streumaterial in geringen Mengen kostenfrei zu entnehmen. Ein Anspruch darauf, z.B. bei leeren Streugutbehältern, besteht jedoch nicht.

Winterdienst - Verkehrssicherungspflicht Bauamtliche Betriebe

Wenn der Winter wieder mit Schnee und Eis Einzug hält, ist es Aufgabe der Bauamtlichen Betriebe der Räum- und Streupflicht auf öffentlichen Straßen nachzukommen.
Dazu ist aber die Mithilfe und Rücksichtnahme aller Bürgerinnen und Bürger erforderlich.

Zum Winterdienst zählen alle wetterbedingten Streu- und Räumeinsätze. Insgesamt betreuen die Bauamtlichen Betriebe 511,17 Kilometer an innerstädtischen Straßen. Dazu kommen rund 107 km an Geh- und Radwegen, sowie Containerflächen, Bushaltesellen, Treppenanlagen, Kreuzungen und Überwege.

 

Insgesamt stehen für den Winterdienst rund 80 Mitarbeiter zur Verfügung. Im Wesentlichen sind das folgende Mitarbeiter:

Schneepflug
  • Bauhofleiter
  • Straßenmeister
  • Teamleiter
  • LKW-Fahrer
  • Kleintraktor-Fahrer
  • Handpersonal
  • Kfz-Werkstatt

Zur Durchführung der Verkehrssicherungspflicht stehen der Stadt Landshut folgende Fahrzeuge zur Verfügung:

  • 5 Unimog mit Schneepflug und Aufsatzstreuer
  • 3 Abroller mit Schneepflug und Aufsatzstreuer
  • 1 LKW mit Schneepflug und Aufsatzstreuer
  • 5 LKW mit Schneepflug
  • 10 Kleintraktoren mit Schneepflug und Aufsatzstreuer
  • 18 Mannschaftskombis
  • 1 Grader
  • 1 Lader

Hierzu folgender Hinweis:

Bitte beachten Sie beim Parken Ihres Autos in engen Straßen darauf, dass die Räum- und Straufahrzeuge ungehindert vorbeifahren können, schließlich brauchen diese 3,50 m Platz in der Breite.

Für den Winterdienst im gesamten Stadtgebiet mit allen zugehörigen Ortsteilen hat der Bauhof vorsorglich ca 2.000 t. Salz gelagert:

  • ca. 1200 to Salz in Lagerhallen
  • ca. 700 to Salz in Hochsilos für Großfahrzeuge (500 to im Bauhof, 150 to Außensilo BMHKW und 60 to in Achdorf)
  • ca. 50 to. Salz in Silos für Kleintraktoren
  • ca. 60 to. Salz in Säcken zu 25 kg

Wer zahlt?

Für den Winterdienst werden keine Gebühren erhoben. Die kommunale Aufgabe der Sicherung der Fahrbahnen im Winter wird als allgemeine Amtspflicht aus Steuereinnahmen finanziert. Die Straßenreinigungsgebühr der Anlieger deckt somit nicht den Winterdienst ab, sondern ausschließlich das Kehren der Straßen durch die Reinigungsanstalt der Stadt Landshut außerhalb des Winterdienstes.

Weitere Dienste

Ansprechpartner

Bauamtliche Betriebe

Herr Fröhler, Herr Wagner, Herr Braun, Vertreter Herr Rußwurm
Äußere Parkstr. 1
84032 Altdorf
Tel.: 0871 - 88 13 43
Fax: 0871 - 88 18 59
E-MailBeschreibung
 

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
von 06.45 - 12.00 Uhr
und 12.30 - 15.30 Uhr

Freitag
von 06.45 - 12.45 Uhr