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Die Jugendherberge Landshut

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Geschichte der Jugendherberge Landshut

Das heutige Herbergs-Areal wurde erstmals im 15. Jahrhundert als herzoglicher "Gießgarten" in den Steuerbüchern der Stadt erwähnt. Hierbei handelte es sich um einen, in die Stadtmauer eingebundenen, Gießhüttenbetrieb in dem Waffen und Kirchenglocken gegossen wurden.

Noch im Landshuter Stadtmodell von Jakob Sandtner aus dem Jahr 1570 deutlich erkennbar, überdauerte das zwischenzeitlich als Gutshof bewirtschaftete Areal offensichtlich nicht den Dreißigjährigen Krieg. Wieder instand gesetzt, wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer. Verständlicherweise war die herrliche Lage bei Landshuts angesehenem Bürgertum - u.a. bei Herr von Theodori - sehr begehrt.

Im 19. Jahrhundert war das Theodorischlößchen eine beliebte Vergnügungsstätte mit Soirées, Preiskegeln und Schießwettbewerben. Unter Bierbrauer Josef Bals, blühte ein reges gesellschaftliches Leben in der "Gaststätte am Berg", von nun an auch unter dem Namen Balsschlösschen bekannt. 1838 erteilte der neue Hausherr dem Baumeister Johann Baptist Bernlochner den Auftrag, einen vornehmen Sommerkeller zu erbauen.

Im Jahr 1882 wurde das Haus zu einem Internat für Realschüler. Auf Beschluss des Rates der Stadt wurde 1922 die Satzung des Realschulpensionats dahingehend geändert, dass es künftig den Namen Erziehungsinstitut Ottonianum tragen soll, um an den ersten bayerischen Herzog Otto I. zu erinnern. Bis zur Fertigstellung des heutigen Klinikums fungierte das Gebäude nach 1945 als Militärlazarett und Krankenhaus für Patienten mit Lungenkrankheiten. Seit 1968 ist im ehemaligen Balsschlösschen die Jugendherberge der Stadt Landshut untergebracht.

Balskeller

Weitere Dienste

Öffnungszeiten

täglich
von 08.00 - 12.00 Uhr und
von 17.00 - 20.00 Uhr

geschlossen
von 16.12.2017
bis 7.1.2018

Kontakt

Jugendherberge

Jugendhaus Ottonianum
Richard-Schirrmann-Weg 6
84028 Landshut
Tel.: 0871 - 2 34 49
Fax: 0871 - 27 49 47
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