{$bannertitle}
RSS-FeedSchreibenSeite drucken
Hilfe

Schülerbeförderung

Freigestellter Schülerverkehr:

Unter dem Begriff "freigestellter Schülerverkehr" versteht man die für Schüler unentgeltlich durchgeführte Busbeförderung durch den Schulträger zum und vom Unterricht durch private Busunternehmen, die durch ein öffentliches Ausschreibungsverfahren ausgewählt werden (z. B. Beförderung von Schülern zum Sonderpäd. Förderzentrum, Fahrten zum Schwimmbad im Rahmen des Schulsports etc.)

Kostenfreiheit des Schulwegs

Die notwendie Beförderung von Schülern zur Schule ist durch den Aufgabenträger sicherzustellen. Die Beförderungsplicht besteht zum Pflicht- und Wahlunterricht der nächstgelegenen Schule vom gewöhnlichen Aufenthalt des Schüers aus. Sie besteht bis einschließlich der 10. Jahrgangsstufe.
Die Beförderungspflicht besteht, soweit

  •  der Weg zu dem Ort, an dem regelmäßig Unterricht stattfindet, für Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 länger als zwei Kilometer, für Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 länger als drei Kilometer ist und den Schülern die Zurücklegung des Schulwegs auf andere Weise nach den örtlichen Gegenbenheiten und nach allgemeiner Verkehrsauffassung nicht zumutbar ist oder
  • eine dauernde Behinderung der Schüler die Beförderung erfordert.

Bei besonders beschwerlichen oder besonders gefährlichen Schulwegen kann auch bei kürzeren Wegstrecken in widerruflicher Weise die Notwendigkeit der Beförderung anerkannt werden.
Für Schüler an öffentlichen und staatlich anerkannten privaten Gymnasien, Berufsfachschulen (ohne Berufsfachschulen in Teilzeitform) und Wirtschaftsschulen ab Jahrgangsstufe 11, für Schüler an öffentlichen und staatlich anerkannten privaten Fachberschulen und Berufsoberschulen sowie für Schüler im Teilzeitunterricht an öffentlichen und staatlich anerkannten privaten Berufsschulen erstattet der Aufgabenträger die Kosten der notwendigen Beförderung, soweit die nachgewiesenen, vom Unterhaltsleistenden aufgewendeten Gesamtkosten der Beförderung eine Familienbelastungsgrenze von derzeit 420 EUR (Stand 01.01.2014) je Schuljahr übersteigen.
Hat ein Unterhaltsleistender für drei oder mehr Kinder Anspruch auf Kindergeld nach dem Bundeskindergeldgesetz oder vergleichbare Leistungen, werden die von ihm aufgewendeten Kosten der notwendigen Beförderung der im vorigen Satz genannten Schüler mit Ablauf des Monats, in dem die Voraussetzungen für den Bezug von Kindergeld oder vergleichbaren Leistungen erstmals gegeben sind, in voller Höhe bis zum Ende des jeweiligen Schuljahres erstattet.
Die Kostenerstattung erfolgt auf Antrag gegen Vorlage insbesondere der entsprechenden Fahrausweise; der Antrag ist bis spätestens 31.Oktober für das vorangegangene Schuljahr zu stellen.
Der Bildungs- und Kultursenat des Statrates der Stadt Landshut hat in seiner Sitzung vom 30.07.2013 beschlossen über die gesetzlichen Leistungen hinaus für die Grundschüler/innen bei folgenden Voraussetzungen auf freiwilliger Basis eine Kostenfreiheit des Schulweges zu gewähren.
Schulwege von Grundschülern/innen entlang von Bundesstraßen, deren Gehweg nicht durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn abgesondert ist, sind als besonders gefährlich anzusehen und können als Schulwege keine Berücksichtigung finden.
Schulwege, die Steigungen von mindestens 5 % auf einer Länge von mindestens 500 Metern aufweisen, sind für Grundschüler/innen als so beschwerlich einzustufen, dass hier bereits ab einer Schulweglänge von 1,5 km die kostenlose Schülerbeförderung gewährt wird. Gesetzlich gibt es eine Fahrkarte erst ab einer Entfernung von über 2 km.

Weitere Dienste

Ansprechpartner

Sachbearbeitung Schülerbeförderung

Cornelia Müller
Luitpoldstraße 29a
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 88 18 35
Fax: 0871 - 88 18 34
E-Mail
 

Sachbearbeitung

Jürgen Urban
Luitpoldstraße 29a
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 88 18 33
Fax: 0871 - 88 18 34
E-Mail