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Hohe Grundwasserstände

Aufgrund extremer Niederschläge und im Zusammenhang mit Hochwasserereignissen werden durch hohe Grundwasserstände Gebäudeschäden auch außerhalb überschwemmter Gebiete verursacht. Das Vorkommen hoher Grundwasserstände in Bayern ist eng an die naturräumliche Ausgangslage gebunden. Großflächig treten hohe Grundwasserstände in weiten Flusstälern und Ebenen auf. Bei der Entstehung hoher Grundwasserstände spielt insbesondere die Beziehung zwischen dem Grundwasservorkommen und dessen hydraulischer Vorflut eine Rolle.

So wird z. B. die Höhe der Grundwasseroberfläche entscheidend durch die Höhenlage des Wasserspiegels im Fließgewässer oder durch die Höhenlage der Vorflut mitbeeinflusst. Im Falle eines Flusshochwassers steigt auch der Grundwasserspiegel entlang der Fließgewässer an.

In der Hinweiskarte „Hohe Grundwasserstände“ (PDF-Download) werden im Maßstab 1:500 000 bayernweit Bereiche hoher Grundwasserstände abgegrenzt. Sie ist das Ergebnis intensiver Datenerhebungen und -auswertungen. Dabei sind hohe Grundwasserstände definiert als Grundwasserstände, die temporär oder dauerhaft weniger als drei Meter unter der Geländeoberfläche liegen.

Aktuelle Informationen zu hohen Grundwasserständen (Messdaten) werden im Internetangebot des Hochwassernachrichtendienstes  unter http://www.hnd.bayern.de/grundwasser veröffentlicht.

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