Stadt Landshut
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EU-Badegewässer in und um Landshut

Die Richtlinie der Europäischen Union zur Qualität der Badegewässer wurde mit der Bayerischen Badegewässerverordnung  vom 15.02.2008 in nationales Recht überführt. Sie dient dem Gewässerschutz und der Gesundheit der Badenden. Bei EU-Badegewässern werden durch das Gesundheitsamt Landshut regelmäßig Proben genommen und auf die relevanten Parameter, u.a. auf Bakterien untersucht.

Im Stadtgebiet Landshut ist der Badeweiher Gretlmühle ein EU-Badegewässer.

Weitere EU-Badegewässer im Landkreis Landshut sind auf der Seite des Gesundheitsamts Landshut hinterlegt.

Weiterführende Informationen zum Baden in Bayerischen Gewässern sind auf der Seite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmitelsicherheit zu finden.

 

Badeverbot in Fließgewässern

Aufgrund der andauernden Keimbelastung wurde ein Badeverbot für alle Fließgewässer im gesamten Stadtgebiet Landshut, insbesondere für die Isar, Große und Kleine Isar, Hammerbach, Klötzlmühlbach, Scheidgraben, Osterbach, Seebach, Weiherbach, Franzosengraben, Roßbach und Schweinbach, Pfettrach und Restpfettrach ausgesprochen. Das Badeverbot ist unter § 12 der Sicherheitsverordnung der Stadt Landshut vom 23.03.2009 geregelt und hat weiterhin Gültigkeit.

zur Sicherheitsverordnung der Stadt Landshut

Das Badeverbot bezieht sich auf das tatsächliche Baden in der Isar. Einmal zur Abfrischung kurz die Füße hineinhalten oder im seichten Wasser waten, wird vom Verbot nicht erfasst.  

 

Information über den hygienischen u. ökologischen Zustand der Isar

Mit Beschluss vom 24.07.2013 hat der Umweltsenat der Stadt Landshut eine Verstärkung der Öffentlichkeits- und Pressearbeit, mit dem Ziel in der Bevölkerung ein ausreichendes Problembewusstsein zum hygienischen und ökologischen Zustand der Isar zu schaffen, beschlossen.

Die hygienische Qualität der Isar wird ganz wesentlich durch Wetterphänomene z.B. durch starken Regen und daraus resultierendes Hochwasser beeinträchtigt. Dabei gelangen Krankheitserreger durch Abschwemmungen von landwirtschaftlichen Flächen sowie durch flussaufwärts liegende Kanalisations- und Kläranlagenabläufe in den Fluss. Die beim Baden in der Isar bestehenden Gesundheitsgefahren gehen in erster Linie von solchen Krankheitserregern aus, die beim Verschlucken unter anderem Durchfälle hervorrufen können. Ein Erkrankungsrisiko besteht vor allem für ältere Menschen und Kleinkinder mit einem schwachen Immunsystem. Da die Wasserqualität in natürlichen Gewässern, insbesondere aber bei Fließgewässern, durch Umwelt- und Wettereinflüsse jederzeit natürlichen Schwankungen unterliegt, wird ein völlig risikofreies Baden naturgemäß nie möglich sein. Für ein gefahrloses Baden wäre es wichtig mit einfachen Mitteln erkennen zu können, welche hygienische Qualität gerade vorzufinden ist. Für den Bereich Landshut ist bis auf weiteres nicht zu erwarten, dass eine zuverlässige Beurteilungsmethode zur Verfügung gestellt bzw. benannt werden kann.

Die Thematik ist kein auf Landshut beschränktes Problem. Beispielsweise beschäftigte sich das Projekt  Sichere Ruhr in einer deutschlandweit einzigartigen Langzeitstudie mit dem Konflikt Krankheitserreger im Fließgewässer vs. zeit- und streckenweise Nutzung als Badegewässer. 

Von der hygienischen Qualität ist der ökologische Zustand der Isar zu unterscheiden. Dieser hat sich unter anderem auch durch in jüngster Vergangenheit umgesetzte Maßnahmen, wie die Schaffung der Fischdurchgängigkeit, stetig verbessert und ist zwischenzeitlich als gut zu bewerten. 

 

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung 2014

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Fachbereich Umweltschutz / Abfallrecht - Wasserrecht

Christian Frey
Luitpoldstr. 29a
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 88 14 17
Fax: 0871 - 88 17 82
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