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Kulinarischer Sommer mit "Zukunftsküche Landshut" eröffnet

Die „Zukunftsküche Landshut“ ist jüngst mit den beiden sommerlichen Kochwerkstätten und großer Resonanz gestartet. Die Teilnehmer knüpften Zusammenhänge zwischen den Ernährungsgewohnheiten und dem Klima und lernten, wie regionale und saisonale Ernährung ganz aktiv das Klima schützen kann. In den jeweils vierstündigen Veranstaltungen in der Alten Kaserne in Landshut und im Kloster Johannesbrunn wurden unter der Leitung zweier erfahrener Referentinnen vegetarische Drei-Gänge-Menüs aus saisonalen, regionalen und biologisch erzeugten Produkten zubereitet.

Ein sommerliches Menü zum Thema Blattgemüse stand im Zentrum des Auftakts der „Zukunftsküche Landshut“, die von der Landshuter Umweltstation in Kooperation mit dem städtischen Klimaschutzmanagement angeboten und durch die Regierung von Niederbayern aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert werden. 

Saisonal und regional sind die Zutaten für die Gerichte der klimafreundlichen Küche, wie sie im Rahmen des Projekts vermittelt wird. Bei den beiden Kochwerkstätten in der Alten Kaserne Landshut und im Kloster Johannesbrunn erhielten die Teilnehmer aus Stadt und Landkreis gleich zu Beginn einen fachlich fundierten und interessanten Einblick in die grundlegenden und vielschichtigen Mechanismen und Zusammenhänge, die der Entstehung und dem Wandel des Klimas zugrunde liegen.

„Besonders am Herzen liegt uns, den Menschen nahe zu bringen, welch großen Einfluss unsere Ernährungsweise auf das Klima und die Umwelt hat und dass die Wahl unserer täglichen Einkäufe und die Ernährung stets eine Entscheidung für den Schutz unseres Klimas sein können“, so die Klimaschutzmanagerin der Stadt, Stella Haun. Als saisonale, immer wiederkehrende Komponenten hatten verschiedene Blattgemüse, wie beispielsweise Salat, Spinat, Mangold oder Blattgrün von Möhren, Kohlrabi und Co. ihren großen Auftritt. Sie wurden von den Teilnehmern zu besonderen Gerichten verarbeitet, unter anderem zu Mangoldsushi, Brennnesselchips, Radieschenblättersuppe oder Spinatknödeln. Das von Referentin Cornelia Ptach komponierte Menü achtete zudem auf die Verwertung aller anfallenden Reste, sodass mitunter die Mangoldstiele mit einem Kräuterdipp und allerlei Blätter des verarbeiteten Gemüses als Smoothie verzehrt wurden. „Wieder ein Gespür dafür zu bekommen, was so oft als wertloser Müll wahrgenommen wird, und welche Köstlichkeiten daraus zubereitet werden können, das möchten wir den Teilnehmern mit auf den Weg geben“, ergänzte die Leiterin der Umweltstation, Dr. Verena Eißfeller. 

Die Teilnehmer lobten die selbst zubereiteten Köstlichkeiten und zeigten sich vor allem von der umfassenden Einführung zum Thema Klima begeistert. Gerade auch, dass nicht Verzicht oder Einschränkung, sondern die Vielfalt und Möglichkeiten der heimischen Natur über den ganzen Kurs hinweg im Vordergrund standen, gefiel allen Teilnehmern. Abschließend hob Eißfeller hervor, dass die „Zukunftsküche Landshut“ Mut machen möchte, die Möglichkeiten einer klimafreundlichen Ernährung im Alltag ganz persönlich auszuloten und immer wieder zu genießen.

Nachdem das Sommer-Modul erfolgreich beschlossen wurde, laufen bereits dieVorbereitungen für die Kochwerkstätten im Herbst und Winter – dann zu den Themen Wildkräuter, Heckenfrüchte und Wintergemüse. Für Anmeldungen oder weitere Fragen steht das Team der Umweltstation Landshut unter Telefon 0871-881690 oder per E-Mail unter umweltstation@landshut.de gerne zur Verfügung.

 

Stadt Landshut, Pressestelle

01.08.2017

 

Auftakt der Zukunftsküche Landshut

Die Ernährungsgewohnheiten mit unmittelbarem Bezug zum Klimaschutz stehen im Fokus der "Zukunftsküche Landshut". Regionale und insbesondere saisonale Ernährung sind das Thema der sechs Kochwerkstätten, initiiert und durchgeführt von der Umweltstation Landshut in Kooperation mit dem städtischen Klimaschutzmanagement. Für die ersten Kochkurse am 27. Juni sowie am 7. Juli können sich Interessierte ab sofort anmelden.

Dr. Verena Eißfeller, Leiterin der Landshuter Umweltstation, und Stella Haun, Klimaschutzmanagerin der Stadt, freuen sich schon über den baldigen Start des gemeinsamen Projektes, bei dem die Ernährung als wichtiger Bestandteil effektiven Klimaschutzes thematisiert wird. "Uns ist es wichtig, den Teilnehmern in kreativer, ungezwungener Atmosphäre zu verdeutlichen, welche Auswirkung die Wahl unseres täglichen Essens auf den Klimaschutz haben kann.

Wir möchten vermitteln, was nachhaltige Ernährung bedeutet und wie sie meist mühelos zubereitet werden kann."Dass das Konsumverhalten und damit auch die Ernährung eines jeden Einzelnen zum Klimaschutz beitragen können - dieses Bewusstsein möchten die engagierten Referentinnen im Rahmen der Kurse vermitteln. Im Zentrum steht, dass es dabei aber weder um Verzicht noch um Einschränkung gehen muss, sondern vielmehr darum, den Reichtum der heimischen Natur richtig wahrzunehmen.

Insgesamt geplant sind sechs Kochkurse, davon je zwei im Sommer, Herbst und Winter, jeweils einmal im Stadtgebiet und einmal im Landkreis. In einem Zeitraum von vier Stunden werden ab dem späten Nachmittag unter der Leitung zweier erfahrener Referentinnen zusammen mit den Teilnehmern vegetarische Drei-Gänge-Menüs aus saisonalen, regionalen und biologisch erzeugten Produkten zubereitet; im Anschluss daran wird freilich auch zusammen gegessen.

Die ersten beiden Kochkurse finden am 27. Juni in der Alten Kaserne in Landshut sowie am 7. Juli im Kloster Johannesbrunn im Landkreis Landshut statt. Die Kurse stehen allen Interessierten über 18 Jahren offen, auch Minderjährige können in Begleitung Erwachsener teilnehmen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person.

 

Energie- und Klimaschutzkonzept

Umsetzung bereits weit gediehen:

„EnergieForum“: Weitere Maßnahmen geplant – Bürger miteingebunden

Beim jüngsten „EnergieForum“ der Stadt hat die Klimaschutzmanagerin Stella Haun den aktuellen Umsetzungsstand aller Maßnahmen des städtischen Energie- und Klimaschutzkonzeptes vorgestellt. Das Erfreuliche: Ein Drittel wurde bereits abgeschlossen und weitere Maßnahmen erfolgreich auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Putz, der das „EnergieForum“ leitet, arbeiteten die Mitglieder aus Politik und Verwaltung zudem neue Maßnahmen aus. Besprochen wurden auch die Vorschläge aus dem Bürgerbeteiligungsverfahren im Zuge der Erstellung des Energienutzungsplanes.

Seit der Einführung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes 2010 wurden gemäß aktuellem Sachstand bereits gut ein Drittel der ursprünglich knapp 60 Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen. Darunter beispielsweise die Erweiterung des Fernwärmenetzes, die Kraft-Wärmekopplung in stadteigenen Liegenschaften, die energiesparende Straßenbeleuchtung und die Einrichtung einer gemeinsamen Umweltstation von Stadt und Landkreis. Auch das Erarbeiten eines Energienutzungsplans, der bereits Ende vergangenen Jahres fertiggestellt wurde, ist ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes. Der Energienutzungsplan enthielt zudem auch 25 Ideen aus den Reihen der Bürger, die im Rahmen der angeknüpften Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangen waren. Auch diese Anregungen wurden einzeln diskutiert, um über deren Integration in das Energie- und Klimaschutzkonzept zu entscheiden. Für eine effiziente Nutzung regenerativer Energien sprach sich Oberbürgermeister Alexander Putz zudem für einen verstärkten Ausbau der Stromspeicherkapazität aus. Als feste Maßnahmen bereits verankert wurden die Einrichtung eines Bürgerwaldes sowie die Ausweitung des behördlichen Energiemanagements. 


Stadt Landshut, Pressestelle                                                          Landshut, 10.05.2017

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Fachbereich Umweltschutz / Klimaschutzmanagement

Stella Haun
Luitpoldstraße 29a
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 88 17 38
Fax: 0871 - 88 17 82
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