Stadt Landshut
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Hilfe

Klimaschutzmanagement

Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für Klimaschutzanstrengungen ist
das Energie- und Klimaschutzkonzept

Die Stadt Landshut ließ im Zeitraum von 01.10.2009 bis 30.11.2010 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMU) ein Klimaschutz-Teilkonzept erstellen. Es wurde durch den Projektträger Jülich mit dem Höchstsatz von 80 % gefördert (FKZ 03KS0608) und befasst sich mit folgenden Schwerpunkten:

  • Aufbau eines Wärmeversorgungsmarktes (Wärmeverbünde)
  • Nutzung von Biomasse (auch Bioabfälle) als Wärme, Strom- und Gasquelle
  • Energetische Sanierung kommunaler Gebäude
  • Stromeinsparmaßnahmen unter Berücksichtigung der bereits vorhandenen Daten und unter Einbindung der lokalen Akteure.

Das Klimaschutz-Teilkonzept wurde wegen der vielfältigen fachlichen Anknüpfungspunkte mit dem schon bestehenden Energiekonzept zum Energie- und Klimaschutzkonzept vereinigt. Zur praktischen Umsetzung des Leitbildes wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der sich in die folgenden Bereiche untergliedert:

A - Allgemeine Maßnahmen

B - Bauen

IG - Industrie und Gewerbe

RE - Regenerative Energien

V - Verkehr

 

Klimaschutzmanager/in - Fachlich-inhaltliche Unterstützung zur Umsetzung des Energie- und Klimaschutzkonzepts

Um die weitere Umsetzung der geplanten Maßnahmen und projektierten Ziele effektiver zu erreichen, hat das Stadtratsplenum am 16.12.2011 den Beschluss gefasst, die Nachfolge-Förderung, nämlich die Umsetzungsunterstützung durch eine/n einzustellende/n „Klimaschutzmanager/in“ zu beantragen. In diesem Rahmen soll dann auch die Förderung einer Einzelmaßnahme aus dem Konzept angestrebt werden.

Die Förderung lief über 2 Jahre (01.04.2013 – 31.03.2015) und umfasste Kosten für Personal- und Sachausgaben, fachbezogene Reise- und Teilnahmekosten an Veranstaltungen sowie Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Der ermittelte Kostenrahmen belief sich auf insgesamt ca. 130.000 €. Mit Zuwendungsbescheid vom 23.10.2013 wurde die mögliche Höchstförderquote von 85 % (FKZ 03KS3292) gewährt. Damit wurde für 2 Jahre die Umsetzung des städtischen Energie- und Klimaschutzkonzepts unterstützt.

Zum 01.04.2013 wurde Rebecca Hartmann eingestellt, die die Aufgaben der Klimaschutzmanagerin wahrnimmt. Wesentliche Schwerpunkte ihrer Arbeit sind:

  • Inhaltliche Unterstützung / Vorbereitung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Koordination der Umsetzung der Maßnahmen des Energie- und Klimaschutzkonzepts    
  • Priorisierung und Fortschreibung der Maßnahmen des Energie- und Klimaschutzkonzepts
  • Vernetzung und Zusammenarbeit mit Klimaschutzaktiven
  • Aufbau und Fortschreibung einer Datenbank für die Beteiligten des Energie- und Klimaschutzkonzepts
  • Zusammenarbeit mit dem städtischen Fördermanagement

 

Fortsetzung der fachlich-inhaltlichen Unterstützung der Umsetzung des Landshuter Energie- und Klimaschutzkonzeptes

Im Rahmen der ersten beiden Jahre des Klimaschutzmanagements konnten bereits zahlreiche Projekte umgesetzt und angestoßen werden. Da Klimaschutz jedoch nicht nur aus kurzfristigen Maßnahmen besteht, sondern auch langfristiger Maßnahmen bedarf, wurde angestrebt die einjährige Anschlussförderung zu beantragen. Mit Zuwendungsbescheid vom 23. März 2015 wurde mit einer Förderquote von 40 % die Fortsetzung der fachlich-inhaltlichen Unterstützung des Landshuter Energie- und Klimaschutzkonzepts für ein Jahr gewährt. Damit wird das Ziel, den Klimaschutz dauerhaft zu etablieren und bereits begonnene Maßnahmen fort zu führen, sowie weitere wichtige Maßnahmen aus dem Energie- und Klimaschutzkonzept umzusetzen, unterstützt. Die Förderung umfasst neben Personalkosten auch Sachausgaben, Dienstreisen sowie Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Unter dem Förderkennzeichen 03KS-3292-1 wird im Zeitraum vom 01.04.2015 bis 31.03.2016 das Vorhaben vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Im Rahmen der Anschlussförderung sollen folgende Maßnahmen fortgeführt und angestoßen werden

  • die Erstellung eines Energienutzungsplanes (Fortführung aus 2014)
  • Hausmeisterschulungen
  • die Intensivierung der aufsuchenden Energieberatung
  •  Abwärmeeinsatz in Wärmeverbundlösungen
  •  Intensivierung der privaten energetischen Altbausanierung
  •  Aufbau einer Umweltstation

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
Förderzeitraum: 
01.10.2009 – 30.11.2010 (Klimaschutz-Teilkonzept, FKZ 03KS0608)
01.04.2013 – 31.03.2015 (Klimaschutzmanager/in, FKZ 03KS3292)
01.04.2015 - 31.03.2016 (Klimaschutzmanager/in Anschlussförderung  zur Fortsetzung der fachlich-inhaltlichen Unterstützung der Umsetzung des Landshuter Energie- und Klimaschutzkonzeptes FKZ 03KS3292-1)

 

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www.klimaschutz.de

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

 

 

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