Rathausprunksaal
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Zeitspiegel

Auf dem heutigen Siedlungsgebiet standen um 100 n.Chr. römische Gutshöfe und Straßenstationen (Nähe Eugenbach bei Landshut). Auf etwa 500 n.Chr. lässt sich die bajuwarische Dorfgründung datieren. Das 800-jährige Jubiläum der Stadterhebung feierten die Landshuter im Jahr 2004:  

  • 1204: "Herzog Ludwig von Bayern beginnt Burg und Stadt Landshut zu bauen", vermerkt der Abt Hermann von Niederalteich in seinen Annalen
  • 1231 - 1255: Alleinige Hauptstadt des Herzogtums Bayern 
  • 1232: Herzogin Ludmilla, Witwe Ludwigs des Kelheimers, gründet die Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal
  • um 1250: Erweiterung der Stadt um die untere Altstadt von der Steckengasse bis zum Spitaltor
  • 1253: Münzprägestätte in Landshut
  • 1255: Erste Teilung des Herzogtums Bayern in ein Ober- und ein Unterland. Herzog Heinrich der Ältere (bis 1290) erhält das Unterland mit Landshut als Residenzstadt
  • 1271: Gründung des Dominikanerklosters; damals noch vor der Stadt
  • um 1280: Zweite Erweiterung der Stadt um die Neustadt
  • 1280: Gründung des Franziskanerklosters am Fuß des Hofbergs außerhalb der Stadt
  • 1311: Ottonische Handveste in Landshut unterzeichnet
  • um 1320: Dritte Erweiterung der Stadt um den Dreifaltigkeitsplatz
  • 1338: Vierte Erweiterung der Stadt: Herzog Heinrich der XIV. (1310 bis 1339) gründet den Stadtteil Freyung und kommt mit den Bürgern überein, dort die Jodokskirche zu erbauen. Die neue Stadtmauer bezieht das Dominikanerkloster und das Franziskanerkloster in die Stadt ein
  • 1339: Heinrich XIV. stiftet in die neu gegründete Freyung einen Jahrmarkt, die heutige Bartlmä-Dult, und einen Freitags-Wochenmarkt
  • 1340: Die Linie Herzog Heinrich des Älteren von Niederbayern erlischt. Das Herzogtum fällt an den Herzog von Oberbayern, Kaiser Ludwig den Bayern
  • um 1340: Fünfte und letzte Erweiterung der Stadt im Mittelalter. Die nördliche Grenze der Stadt, bisher markiert durch das Spitaltor und durch das "älteste Nordtor", wird an die Isar verlegt. Vor das Spitaltor tritt das Innere Isartor (=Blauer Turm), das "älteste Nordtor" bei den Ursulinen wird durch das Zerrertor ersetzt, das die heutige Bauhofstraße vor dem Maxwehr sperrte
  • 1342: Am 6. Mai vernichtet ein Stadtbrand 112 Häuser, die Nebengebäude nicht mitgerechnet. Daraufhin werden die Häuser aus Stein gebaut
  • 1369: Einteilung der Stadt in die Pfarreien St. Martin und St. Jodok. Erstmals werden Straßennamen genannt
  • 1389: Erste urkundliche Erwähnung des Baues der jetzigen Martinskirche statt des romanischen Vorgängerbaus
  • 1392: Das Herzogtum Bayern wird wieder geteilt. Herzog Friedrich erhält das Unterland. Landshut wird zur Residenzstadt
  • 1393: Herzog Heinrich der Reiche (1393-1450) ist der erste der drei "reichen" Herzöge von Bayern - Landshut
  • 1407: Grundsteinlegung für die Heilig-Geist-Kirche. Vollendet wird sie im Jahr 1461
  • 1444: Baubeginn des Baus des Martinsturms; vollendet um 1500
  • 1450: Nach dem Regierungsantritt von Herzog Ludwig dem Reichen werden die Juden aus Landshut vertrieben, außer sie lassen sich taufen. Umbau der jüdischen Synagoge am Dreifaltigkeitsplatz zu einer Nebenkirche von St. Martin (Dreifaltigkeits- oder Salvatorkirche)
  • um 1460: Herzog Ludwig der Reiche stiftet neben der Pfarrkirche St. Jodok das Franziskanerinnenkloster Hl. Kreuz (heute Hans-Carossa-Gymnasium)
  • 1475: Herzog Georg der Reiche heiratet Hedwig, die Tochter des polnischen Königs Kasimir
  • 1479: Herzog Georg tritt die Nachfolge seines verstorbenen Vaters an
  • 1503: Mit Herzog Georg sterben die Landshuter Wittelsbacher in der männlichen Linie aus
  • 1505: Im "Kölner Schied" wird das Unterland mit dem Oberland vereint
  • 1516: Herzog Ludwig X. residiert bis zu seinem Tod 1545 in Landshut, da er vor dem Erlass des Primogeniturgesetzes geboren war und folglich noch einen Anspruch auf die Herrschaft hatte, die er dann über das Unterland ausübte
  • 1536: Herzog Ludwig X. baut in der Altstadt seine Stadtresidenz im Renaissancestil bis 1543
  • um 1550: Die Burg Landeshut wird nun Trausnitz genannt
  • 1568: Herzog Wilhelm V. verbringt seine Erbprinzenjahre bis 1579 in Landshut und auf der Burg, die er im Renaissancestil umbauen lässt
  • um 1570: Der Straubinger Drechslermeister Jakob Sandner fertigt im Auftrag Herzogs V. ein Modell der Stadt
  • 1596: Verlegung des Kollegiatstifts St. Kastulus von Moosburg nach Landshut
  • 1610: Gründung des Kapuzinerklosters vor dem Zerrertor
  • 1627: Gründung des Kapuzinerinnenklosters Maria Loreto vor dem Hagraintor
  • 1629: Gründung des Jesuitenklosters und des Jesuitengymnasiums in der oberen Neustadt
  • 1632: Erste Brandschatzung der Stadt durch die Schweden. Weitere folgen in den Jahren 1634 und 1648
  • 1668: Gründung des Ursulinenklosters in der unteren Neustadt durch Kurfürst Ferdinand Maria
  • 1701: Neubau der Kirche des Franziskanerinnenklosters Hl. Kreuz neben St. Jodok
  • 1704 -1715: Spanischer Erbfolgekrieg unter österreichischer Herrschaft
  • 1742 - 1745: Im österreichischen Erbfolgekrieg von österreichischen Truppen besetzt
  • 1771: Mit dem Abbruch des Spitaltors beginnt die Entfernung der mittelalterlichen Stadttore
  • 1800: Verlegung der Universität von Ingolstadt nach Landshut (bis 1826)
  • 1802: Beginn der Säkularisation. Aufhebung der Klöster der Bettelorden in Landshut, der Dominikaner und der Franziskaner. 1803 werden das Kollegiatstift St. Martin und Kastulus und die Zisterzienserinnenabtei Seligenthal sowie 1809 das Ursulinenkloster aufgehoben
  • 1809: Napoleon besiegt am 21. April die Österreicher und zieht in die Stadt ein.
    1826: Verlegung der Universität nach München
  • 1839: Landshut wird Sitz der Regierung des 1837 von König Ludwig I. gebildeten "Kreises" Niederbayern
  • 1848: Erste Evangelische Kirche am Regierungsplatz
  • 1858: Der Bahnhof an der Regensburger Straße wird mit der Eröffnung der Bahnlinie München-Landshut in Betrieb gestellt
  • 1880: Neugestaltung des Rathausprunksaales
  • 1897: Die evangelische Gemeinde bezieht die im neuromanischen Stil erbaute Christuskirche
  • 1903: Erste Aufführung der "Landshuter Hochzeit" durch "Die Förderer"
  • 1932: Zusammenlegung der Regierungen von Niederbayern und der Oberpfalz mit Sitz in Regensburg
  • 1945: Am Josefitag, dem 19. März, erfolgt der schwerste Bombenangriff auf die Stadt. Ziel ist das Bahnhofsgelände. Am 1. Mai marschieren US-Truppen ein
  • 1956: Wiedereinrichtung der Regierung von Niederbayern mit Sitz in Landshut (Regierungssitz bis heute)
  • 1961: Ein Brand auf der Burg Trausnitz zerstört den Fürstenbau (21. Oktober)
  • 1972-1974: Gebietsreform: Landshut vergrößert sich von 19,53 auf 66,05 Quadratkilometer
  • 1978: Errichtung der Hochschule Landshut
  • 1985: Abschluss des Altstadtumbaus
  • 1998: Eröffnung des Skulpturenmuseums im Hofberg
  • 1999: Eröffnung des Hofbergtunnels (seit 2007 Josef-Deimer-Tunnel) und der Fußgängerzone in der Altstadt
  • 2004: die Stadt Landshut feiert das 800-jährige Stadtjubiläum
  • 2005: Einweihung der Sparkassen-Arena im Messepark

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