Stadt Landshut
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Jochen Decker mit Kulturpreis 2015 ausgezeichnet

Oberbürgermeister Hans Rampf hat den Schauspieler Jochen Decker bei einem Festakt am Donnerstag, 15. Oktober im Rathausprunksaal im Beisein vieler Ehrengäste mit dem Kulturpreis 2015 der Stadt Landshut ausgezeichnet. die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert, die von den Stadtwerken Landshut gesponsert wurde.

 

Kulturpreisverleihung 2015: Oberbürgermeister Hans Rampf (rechts) und der Werkeleiter der Stadtwerke Armin Bardelle (links, Sponsor des Preisgeldes) gratulieren Jochen Decker zur Auszeichnung.

Die Entscheidung, dem Schauspieler Jochen Decker den Kulturpreis 2015 zu verleihen, fällte eine zwölfköpfige Jury im Juli nach intensiver Diskussion in geheimer Abstimmung nach zwei Wahlgängen - nominiert waren insgesamt drei Personen. Der Kulturpreis wurde heuer zum zweiten Mal vergeben, 2013 erhielt diesen der Musiker Herbert Gill.

"Ich freue mich, in diesem Jahr Jochen Decker mit dem Kulturpreis zu ehren", betonte Oberbürgermeister Hans Rampf bei der Verleihung. Mit dieser Auszeichnung werde heuer ein Schauspieler geehrt, "der nicht nur im komischen Fach besonders talentiert ist, sondern, der auch ernsten Rollen mit seinem Spiel Glaubwürdigkeit und Tiefe verleihen kann". Er sei dem Landshuter Theaterpublikum in den vielen Jahren, die er nun schon im Ensemble des Landestheaters Niederbayern spielt, ans Herz gewachsen, sagte das Stadtoberhaupt und gratulierte ihm zur Auszeichnung. die Laudatio sprach Reinhard Peer. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von "Le Café Bleu". Jochen Decker freute sich sehr über die Auszeichnung. Dies machte er auch in einer bewegenden Dankesrede deutlich.

Künstlerischer Werdegang von Jochen Decker
Jochen Decker wurde in Bonn geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung am Zinnerstudio in München bei Liz Verhoeven und Heide Ackermann. Während der Ausbildung spielte er im Theater Scaramouche in Schwabing. Danach führten ihn diverese Engagements unter anderem nach Memmingen, Singen, Aachen und zum Theater 44 nach München.
Immer wieder gastierte er auch beim Landestheater Niederbayern, an dem er seit der Spielzeit 2002/2003 fest engagiert ist. Seine wichtigsten Rollen waren hier Mozart in Amadeus von Peter Shaffer, Franz Moor in Schillers Die Räuber, die Titelrolle in König Ödipus, Herr Schulz in Cabaret, Mercutio in Romeo und Julia, Blunt in Frohes Fest, Lelio in Der Lügner, die Titelpartie in Goethes Faust. Des Weiteren war er unter anderem in Eine Sommernachtssexkomödie, Kunst, ENRON, in der Titelpartie von König Artus' letzte Schlacht, in Außer Kontrolle, Der zerbrochene Krug, Macbeth, Was der Butler sah und Zeitstillstand zu sehen.

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