Stadt Landshut
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Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern

Landshut ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern, kurz AGFK-Bayern. Derzeit besteht die AGFK-Bayern aus über 40 Kommunen, die durch konkrete Projekte und Aktionen v.a. den Radverkehrsanteil als Teil einer umweltfreundlichen Nahmobilität vor Ort erhöhen wollen. Dazu zählen sowohl die Förderung einer radverkehrsfreundlichen Mobilitätskultur als auch der Ausbau von Radwegen und die Erhöhung der Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer.

Gründungsmitglieder müssen innerhalb von vier Jahren nachweisen, dass sie die Aufnahmekriterien des Vereins erfüllen. Zu den Kriterien zählen

  • Kommunalpolitische Zielsetzungen,
  • Fahrradfreundliche Infrastruktur schaffen, pflegen und erhalten,
  • Service für den Radverkehr,
  • Fahrradfreundliches Klima fördern und
  • Nahmobilität fördern

Die Kriterien werden durch zwei Bereisungen (Vorbereisung und Hauptbereisung) vor Ort kontrolliert. Landshut hat im Juli 2016 die Kommission aus Vertretern und Vertreterinnen des bayerischen Landtages, des ADFC Bayern, der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr und der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK Bayern e.V.) insgesamt überzeugt. 

Die Vorbereisung fand bereits am 24.11.2014 statt. Durch das Radverkehrskonzept und den Leitfaden zur Radverkehrsförderung, die im Mai 2014 im Verkehrssenat beschlossen wurden, hat die Stadt einen wichtigen Baustein zur Radverkehrsförderung gesetzt. Mitte Juli 2016 präsentierte die Stadt den Kommissionsmitgliedern anhand von Vorträgen und einer Befahrung die Situation in Landshut.

Viel ist bereits in Landshut auf den Weg gebracht worden. Neben einem überzeugenden Radverkehrskonzept und der politischen Beschlussfassung, den Radverkehrsanteil bis ins Jahr 2020 von 18% auf 23% zu erhöhen, lobt die Jury auch die vielen Aktionen und Events. Diese werben für das Radfahren und binden die Bürger aktiv ein. Zu bemängeln hatte die Bewertungskommission vor allem die Beschilderung überregionaler, touristischer Radwege wie den Isar-Radweg. Die alte Beschilderung muss entsprechend dem Standard der wegweisenden Beschilderung für den Radverkehr in Bayern erneuert werden. Derzeit werden im Rahmen der Förderung des Bayerischen Golf und Thermenlands die Beschilderung der Radrouten in Ostbayern neu geplant. In diesem Zusammenhang wird auch die Beschilderung der touristischen Radrouten in Landshut erneuert werden. Weiterhin empfiehlt die AGFK die Ausarbeitung eines Konzeptes zur Verringerung der Unfallzahlen mit Radfahrern und die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung.

Auszeichnungsveranstaltung zur "Fahrradfreundlichen Kommune"

Innenminister Joachim Herrmann zeichnete im Oktober 2016 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Orangeriesaal des Schloss Nymphenburg in München die Stadt Landshut  als „Fahrradfreundliche Kommunen“ aus.
Mit dem zweiten Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner war die jeweilige Kommunenspitze persönlich gekommen – ein deutliches Zeichen, welches Gewicht der Radverkehr und diese Auszeichnung für die Kommunen hat.

Weitere Dienste

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
von 08.00 - 12.00 Uhr
von 14.00 - 16.00 Uhr

Freitag
von 08.00 - 12.00 Uhr

Ansprechpartner

Radverkehrsbeauftragter

Dipl.-Ing. (Univ.) Magnus Stadler
Luitpoldstraße 29
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 88 18 43
Fax: 0871 - 88 18 46
E-Mail
 

Mobilitätsmanagement

Corina Zech
Luitpoldstraße 29
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 88 15 13
Fax: 0871 - 88 18 46
E-Mail
 

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