Stadt Landshut
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Hilfe

Schwangerschaft

Schwangere haben Anspruch auf Vorsorgeuntersuchungen, ärztliche Betreuung, Versorgung mit Medikamenten und Mutterschutz.

Schwangerschaftsabbruch

Ein Schwangerschaftsabbruch, eine "Abtreibung", ist in Deutschland nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt:

  • aus medizinischen Gründen
  • aus persönlichen oder sozialen Gründen innerhalb der ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft
  • wenn die Schwangere selbst den Abbruch verlangt. Niemand darf sie dazu zwingen oder sie bei ihrer Entscheidung unter Druck setzen. Das ist strafbar.

Nach einem ausführlichen Gespräch und der Vorlage der Bescheinigung einer Beratungsstelle darf der Arzt die Schwangerschaft abbrechen. Die notwendige Beratung heißt "Schwangerschafts-Konflikt-Beratung" und wird von "Pro Familia", "Donum Vitae" und dem "Diakonischen Werk" durchgeführt.

Jugendamt

Die sozialpädagogischen Fachkräfte des Allgemeinen Sozialen Dienstes beim Jugendamt stehen Eltern, Kindern und Jugendlichen bei Problemen in der Familie, Schulproblemen, Erziehungsproblemen, Problemen in Trennungs- und Scheidungssituationen, psychischen Auffälligkeiten, "Stress zu Hause" und vielem mehr bei.
Im Jugendamt erhält man Information über soziale und finanzielle Leistungen, Hilfsangebote und Umgangs- und Sorgerecht.

zum Jugendamt

Spielplätze

Die Stadt Landshut betreibt im gesamten Stadtgebiet 40 Kinderspielplätze. Alle Anlagen werden entsprechend den Europäischen Normen durch das Stadtgartenamt laufend gewartet und auf eventuell vorhandene Sicherheitsmängel überprüft.

Alle Kinderspielplätze finden Sie hier im interaktiven Stadtplan.

Sommerferienprogramm

Gefüllt mit vielen Veranstaltungen und Aktionen für Freizeit, Spaß und Abenteuer präsentiert sich das Sommerferienprogramm des Stadtjugendamts Landshut, des Diakonischen Werks, der Volkshochschule Landshut und der vielen Vereine und Verbände.

Dieses Angebot der Jugendarbeit ermöglicht es Kindern und Jugendlichen ihre Freizeit sinnvoll und gut betreut mit Gleichaltrigen zu verbringen. Bei Spiel, Spaß und Geselligkeit werden vielfältige Erfahrungen gemacht, soziales Verhalten in der Gruppe geübt und können Angregungen mitgenommen werden.

Die Palette der Angebote reicht über mehrtägige Ferienaufenthalte mit Übernachtung, Tagesaktionen und Tagesfahrten bis hin zu kürzeren Bastel-, Spiel- und Kochangeboten.

mehr Infos und Programm

Kinderkrippen

Für Kleinkinder bis zu drei Jahren gibt es "Krippen-Plätze". Je früher man sich nach einer Betreuung erkundigt, desto größer ist die Chance, einen Platz zu bekommen. Es besteht ein Anspruch auf eine Betreuung der ein- bis dreijährigen.
Ein weiteres Angebot bietet das Haus International an mit Spielgruppen für ausländische Frauen. Das "MÜZE" (Mütterzentrum) sowie zahlreiche private Einrichtungen bieten auch die Möglichkeit an, an Spielgruppen teilzunehmen.

Tagesmutter

Eine Alternative zu Krippen ist häufig eine "Tagesmutter", die meist eigene Kinder hat und fremde Kinder in ihrer Wohnung gegen eine Gebühr betreut. Es ist nicht ganz einfach, eine passende "Ersatzmama" zu finden.
Eine Tagesmutter muss Zeit und entsprechende Räumlichkeiten für die Betreuung mehrerer Kinder haben. Natürlich muss die "Chemie" stimmen und die Erziehungsansichten von Tagesmutter und Eltern sollten nicht zu weit auseinanderliegen.
Zur Sicherheit beider Parteien sollte ein sogenannter Betreuungsvertrag abgeschlossen werden. Vorlagen dafür sind beim Tagesmütter-Bundesverband erhältlich.

Kindergarten

Für jedes Kind ab drei Jahren besteht ein gesetzlicher Anspruch auf einen Platz im Kindergarten. Diesen Anspruch sollte man auch nutzen, denn in der Kindertagesstätte "Kita" finden Kinder Freunde und Spielkameraden und haben die Chance, spielerisch Deutsch zu lernen.

An den Kosten für die Betreuung im Kindergarten müssen sich die Eltern beteiligen. Die meisten Plätze sind Halbtagsbetreuungen, von morgens bis mittags.
Um für Kinder einen Platz in der Nähe der Wohnung zu finden, sollte man sich möglichst frühzeitig informieren.

Mehr Informationen gibt es hier.

Schule

In der Bundesrepublik gilt für alle Kinder die Schulpflicht. Kinder werden in der Regel mit 6 Jahren eingeschult.
Das neue Schuljahr beginnt in Bayern im September, nach den Sommerferien.
Die meisten Schulen sind Halbtagsschulen. Der Unterricht dauert in der Regel von morgens bis mittags. In den ersten beiden Schuljahren sind es oft nur vier Stunden am Vormittag.
Wenn Kinder eine besondere Förderung brauchen, weil sie noch neu in Deutschland sind, bieten die Schulen Informationen an.
Diese zusätzliche Förderung wird oft «Förderunterricht» oder «Hausaufgabenhilfe» genannt. Über die jeweiligen Angebote informieren auch die Wohlfahrtsverbände.

Senioren

Innerhalb der Stadt Landshut gibt es ein vielfältiges Angebot für ältere Menschen, die von verschiedenen Institutionen angeboten werden. Nähere Informationen dazu können beim Seniorenbeauftragten der Stadt Landshut oder z.B. auch bei den Wohlfahrtsverbänden, dem Netzwerk, e.V., Pfarrgemeinden, etc. erfragt werden.

Für die Stadt Landshut steht seit Jahren die Broschüre "Älter werden in Landshut" zur Verfügung. Auch hier sind neben speziellen Themen in Bezug auf rechtliche Fragen, finanzielle Hilfsmöglichkeiten, usw. ebenfalls die verschiedensten Angebote und Kontaktmöglichkeiten gelistet. Die Broschüre liegt bei der Stadt Landshut und bei Wohlfahrtsverbänden auf, kann aber auch im auf http://www.landshut.de/portal/familie/seniorenfuehrer.html eingesehen werden.

Vorschau: Die Broschüre wird in dieser Form nicht nochmals neu aufgelegt. Derzeit wird zusammen mit dem Landkreis Landshut ein gemeinsamer Seniorenwegweiser für Stadt und Landkreis Landshut erarbeitet. Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass dieser Wegweiser Anfang 2018 zur Verfügung steht.

 

Wohnen im Alter und Hilfen zur Pflege

Für Hilfen in der eigenen Wohnung kann auf ambulante Pflegedienste, Haushaltshilfen, Essen auf Rädern und für die eigene Sicherheit auch auf Hausnotrufsysteme zurück gegriffen werden. Unter Umständen sollte auch eine Anpassung der Wohnung in Betracht gezogen werden. Weitere Möglichkeiten, vor allem zur Entlastung für pflegende Angehörige, bieten Tagespflege, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege.

Für ältere Menschen, die nicht mehr alleine leben wollen oder können, besteht die Möglichkeit in eine stationäre Einrichtung für alte Menschen zu ziehen. Wir raten dazu, hier in aller Ruhe eine geeignete Einrichtung zu wählen, mehrere Angebote zu vergleichen und speziell die in Frage kommenden Einrichtungen selbst zu besichtigen. In den meisten Einrichtungen in der Stadt Landshut ist es möglich, dort auch ohne festgestellten Pflegegrad zu wohnen. Adressen und Kontaktdaten der Einrichtungen im Stadtgebiet können beim Sozialamt der Stadt Landshut und beim Seniorenbeirat erfragt werden oder über die Internetseite http://www.landshut.de/portal/familie/seniorenfuehrer/heime-in-landshut.html eingesehen werden.

Beim Seniorenbeauftragten der Stadt Landshut können neben allgemeinen Informationen zusätzlich auch die Adressen und Kontaktdaten von Einrichtungen im Landkreis Landshut erfragt werden.

Es gilt zu beachten, dass sämtliche Dienste mit Kosten verbunden sind. Auch hier ist es dringend ratsam, Angebote und Kosten zu vergleichen. Detaillierte Auskünfte zu den individuellen Situationen gibt es sowohl bei Wohlfahrtsverbänden, dem VdK sowie bei Kranken- und Pflegekassen.

 

Mehr Infos für Senioren finden Sie hier.

Vorsorge

Wer bis ins hohe Alter fit bleiben oder etwas für seine Gesundheit tun möchte, findet ein breites Angebot. Beim Christlichen Bildungswerk, dem Evangelischen Bildungswerk, der VHS und der AOK gibt es eine große Auswahl an Kursen vom Nordic Walking, Yoga, Rückenschule, Gymnastik (auch sitzend) über Ernährungsberatung und Gedächtnistraining bis zum Tanz.

Die Broschüren der Anbieter liegen in vielen Apotheken, Arztpraxen und Geschäften aus und informieren über Termine und Preise.

Weiterbildung und Hobby

Oft hat man erst im Alter die nötige Zeit und Muße, um sich einem neuen Hobby zu widmen. Das Christliche Bildungswerk, das Evangelische Bildungswerk, das Landshuter Netzwerk, die VHS und die AOK haben auch hierfür eine große Auswahl an Kursen, egal, ob man:

  • den Umgang mit dem Computer oder dem Internet erlernen möchte
  • sich für die Seidenmalerei oder Volkstanz begeistert
  • in Gesprächsrunden Gedankenaustausch sucht
  • in einer kleinen begleiteten Reisegruppe ferne Länder erobern will.

In den Programmheften der Anbieter findet man genauere Informationen zu Terminen, Preisen und Anmeldefristen.

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