Stadt Landshut
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Gedenklesung zu den Nazi-Bücherverbrennungen vom Mai 1933

Die Gedenklesung "Verbrannte Bücher - verbannte Dichter" 2018 findet am 17.05.2018 um 20 Uhr im Lesecafe der Stadtbücherei im Salzstadel statt;

Im Mai 1933 fand in zahlreichen deutschen Hochschulstädten eine "Aktion gegen den undeutschen Geist" statt, die von der nationalsozialistischen Deutschen Studentenschaft ohne Befehl von oben vorbereitet wurde. Im Mittelpunkt stand dabei die öffentliche Verbrennung von Büchern jüdischer, linker und liberaler Autorinnen und Autoren, die von NS-Studenten und Hochschuldozenten aus Universitätsbibliotheken, Leihbüchereien und Buchhandlungen gewaltsam entfernt wurden. Bei diesen Bücherverbrennungen wirkten oft SA-Verbände und führende NS-Funktionäre mit. Zum Gedenken an die zahlreichen Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die Opfer dieser barbarischen Aktion wurden ‒ zum Teil kamen sie in Konzentrationslagern oder auf der Flucht vor den Nazis zu Tode, zum Teil mussten sie das "3. Reich" im ausländischen Exil überleben und wurden deshalb häufig vergessen ‒ in Erinnerung an sie findet unsere Lesung mit Musik statt.

Die Schriftstellerinnen Mirjam Pressler, Dr. Marita A. Panzer und der Vorsitzende der Neuen Galerie Landshut (Verein für aktuelle Kunst e.V.) Franz Schneider stellen in diesem Jahr Leben und Texte deutschsprachiger Autoren vor, deren Bücher 1933 von Nazi-Studenten und SA-Trupps öffentlich verbrannt wurden, die ins Exil flohen und deshalb oft vergessen wurden. Der Regensburger Pianist Martin Kubetz spielt Eigenkompositionen zu den Texten der vorgestellten AutorInnen.

Eintrittskarten: 7 EUR / Schüler und Studenten frei

Gemeinschaftsveranstaltung des Verbands deutscher Schriftsteller (VS Ostbayern) mit der Stadtbücherei Landshut und der VHS Landshut

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