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Staatliche Berufsschule III

Staatliche Berufsschule III, Berufsfachschule für Keramik

Wer sich für eine Ausbildung in einem keramischen Fachbetrieb entschieden hat, bekommt an der Berufsschule die fachspezifischen Hintergründe zu seiner Lehre. Die Schule bietet den Lehrlingen die Möglichkeit, ihre manuellen Fertigkeiten, ihr technisches Verständnis und ihre gestalterischen Fähigkeiten zu vervollkommnen.

Sie kommen zum Blockunterricht mehrmals pro Schuljahr für einige Wochen an die Schule. Im Unterricht enthalten sind neben Theorie und Praxis der Keramik auch die allgemeinbildenden Fächer wie z.B. Deutsch und Sozialkunde.

Die Staatliche Fachschule für Keramik Landshut vermittelt begabten Keramikgesellen und -gesellinnen in zweijährigem Vollzeitstudiengang eine qualifizierte und umfassende Meisterausbildung im Keramiker-Handwerk. Darüber hinaus führt das Fachschulstudium an der Schule zur gestalterischen und technischen Ausreifung. Die Ausbildung schließt mit der Meisterprüfung sowie der Schulabschlussprüfung ab. Sie schafft Grundlagen für verantwortliche berufliche Tätigkeiten in keramischen Werkstätten und Betrieben oder auch für die Führung einer eigenen Werkstätte bzw. eines eigenen Keramikateliers. An der Schule stehen 16 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Aufnahmebedingungen: Gesellenprüfung im Keramikerhandwerk oder in einem anderen einschlägigen Beruf. Mindestens zwei Jahre Gesellenzeit im Keramikerhandwerk oder in einem anderen einschlägigen Beruf. Einschlägige Berufe sind z.B.: Figurenkeramikformer/in, Industriekeramiker/in, Kerammodelleinrichter/in, Keramikmodelleur/in, Geschirrkeramformer/in, Gipsformengießer/in, Glas- und Porzellanmaler/in, Kerammaler/in, Technokeramformer/in. Die Meisterprüfung besteht aus vier Teilen: In Teil I ist eine Meisterprüfungsarbeit anzufertigen und eine Arbeitsprobe auszuführen. Die Prüfung wird am Ende des 2. Schuljahres von der Handwerkskammer in der Schule abgenommen. Teil II beinhaltet die Prüfung der fachtheorethischen Kenntnisse. Bei ausreichenden Leistungen in der Schulabschlussprüfung erfolgt durch die Handwerkskammer eine Befreiung von der Prüfung in Teil II. Die Fächer Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Wirtschafts- und Sozialkunde (Teil III) und Berufs- und Arbeitspädagogik (Teil IV) werden bereits im ersten Schuljahr an der Schule unterrichtet und mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer abgeschlossen. Die Schulabschlussprüfung erfolgt in vier Pflichtfächern am Ende des 2. Schuljahres. Außerdem ist eine umfangreiche praktische Abschlussarbeit zu erstellen. Bei gegebenen Voraussetzungen ist eine Förderung nach BAFÖG möglich. Die Staatliche Berufsfachschule für Keramik Landshut ist die einzige ihrer Art in Deutschland. Sie ist eine privilegierte dreijährige Vollzeitschule und schließt mit einer Abschlussprüfung ab. Das Abschlusszeugnis ist den entsprechenden Zeugnissen über das Bestehen der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer gleichgestellt (§ 40 der Handwerksordnung). Die Ausbildung an der Berufsfachschule ist so angelegt, dass die Absolventinnen und Absolventen im gesamten Bereich der Keramik, d.h. in den Gebieten Handwerk, Technik und Gestaltung beruflich tätig werden können. Besonderer Wert wird darauf gelegt, die Kreativität der Schülerinnen und Schüler zu wecken und zu fördern und sie zu eigenschöpferischem Handeln zu befähigen. Für die Ausbildung zum Keramiker und zur Keramikerin wird von den Schülerinnen und Schülern ein hohes Maß an manueller Begabung, gestalterischer Fähigkeit, technischem Verständnis sowie ein reges Interesse an der beruflichen Weiterbildung gefordert. Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule, die die mittlere Reife noch nicht besitzen, erhalten unter der Voraussetzung, dass sie im Abschlusszeugnis eine Durchschnittsnote von mindestens 2,50 erzielen und mindestens befriedigende Englischkenntnisse nachweisen können, einen Eintrag in das Abschlusszeugnis über den mittleren beruflichen Bildungsabschluss (Quabi). Aufnahmebedingungen: Qualifizierter Hauptschulabschluss (mittlere Reife, Abitur) oder ein vergleichbarer Schulabschluss sowie handwerkliche und gestalterische Begabung, die in einer Aufnahme-(Eignungs-)Prüfung nachgewiesen werden muss. Die Schüler/innen können gemäß BAFÖG staatlich gefördert werden. Die Staatliche Berufsschule III für Keramik wird als Landesfachsprengel geführt, wobei die Auszubildenden des Keramikerhandwerks aus Bayern blockweise beschult werden. Wesentliche Voraussetzung für den Beruf des Keramikers (Keramikerhandwerk) sind: Manuelle Begabung, technisches Verständnis, gestalterische Fähigkeiten und Interesse an der beruflichen Weiterbildung. Anhand von Versuchen, Übungen, didaktischen Bildmitteln, Ausstellungs- und Museumsbesuchen, Betriebsbesichtigungen erfahren die Schüler/innen Zusammenhänge von Material, Technik, Form, Funktion und Oberflächengestaltung. Während der dreijährigen Berufsschulzeit findet in der 11. Jahrgangsstufe eine Zwischenprüfung und in der 12. Jahrgangsstufe die Gesellenprüfung statt, die von der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz durchgeführt wird.

Schülerzahlen - Staal. Berufsschule III Keramik

Schuljahr 05/06 06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14  
Schüler 25 25 16 23 22 22 20 22 18  

Weitere Dienste

Ansprechpartner

Staatl. Berufsschule III, Fachschule, Berufsfachschule für Keramik

Schulleitung Annette Ody
Marienplatz 8
84028 Landshut
Tel.: 0871 - 9 22 38 80
Fax: 0871 - 92 23 88 45
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