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Details der Mitteilung

Weitere Einschränkungen im Klinikum

Am Tag bekommt ein Patient maximal einen Besucher für eine Stunde: Diese neue Einschränkung zum Besucherverkehr gilt ab sofort im Klinikum Landshut. Das bedeutet, dass jeder Patient nur noch einen Besucher pro Tag für je eine Stunde empfangen kann. Keinen Zutritt haben Besucher, die erkältet sind oder Kontakt zu einer Person mit Coronavirus hatten oder in einem Risikogebiet waren, diese Zutrittsbeschränkung gilt nach Verlassen des Risikogebiets für 14 Tage. Das Klinikum setzt damit eine Allgemeinverfügung des bayerischen Gesundheitsministeriums um, die die Besuchsrechte für Krankenhäuser einschränkt.

Besucherverkehr begrenzt – planbare Behandlungen verschoben

 

Zudem gilt weiterhin: Nur nahe Angehörige wie Ehepartner dürfen zu Besuch kommen. Voraussetzung dafür ist, dass sie frei von Husten, Schnupfen, Fieber, Durchfall, etc. sind. Ausnahmen bei der eingeschränkten Besucherregelung sind nach Absprache bei Notfällen und im Sterbeprozess möglich. Für alle Patienten und Besucher besteht außerdem ab sofort – genauso wie beim Personal – Mundnasenschutz-Maskenpflicht. Besucher erhalten die Maske an der Information am Haupteingang oder in der Zentralen Notaufnahme.


Werdende Väter dürfen bei der Geburt weiterhin dabei sein, wenn sie eine Maske tragen und währenddessen im Kreißsaal verbleiben. Bei den Terminen zur Geburtsplanung soll nur noch die werdende Mutter vorstellig werden.
„Wir bedankten uns bei Besuchern und Angehörigen, dass sie ihre Besuche bereits deutlich reduziert haben. Das ist ein wertvoller Beitrag, um die Ausweitung des Coronavirus zu verhindern“, so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. „Unsere oberste und wichtigste Aufgabe momentan ist es, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Gleichzeitig wappnen für uns bestmöglich für neue Fälle im Klinikum Landshut.“ Deshalb werden alle nicht dringlichen und planbaren Operationen und Behandlungen verschoben, um Kapazitäten für Patienten mit schweren Covid-19-Verläufen zu schaffen. Die Notfall-Versorgung und medizinisch dringend gebotene Behandlungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, schwere Unfälle) werden selbstverständlich weiter durchgeführt. Patienten, deren Operationen oder Behandlungen verschoben werden, erhalten diese Information von den behandelnden Fachabteilungen.


Sprechstunden, Veranstaltungen:
Die Spezialsprechstunden der Fachabteilungen finden nur für Notfälle und nach telefonischer Anmeldung weiter statt. Die Frauenklink setzt Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse bis auf weiteres aus. Das gilt für bereits stattfindende Kurse und auch für Kurse, bei denen die Anmeldung noch läuft. Auch die Selbsthilfegruppe Brustkrebs (nächster Termin 18. März) fällt aus. Die Therapieangebote von Lebensmut Landshut e.V. am Klinikum Landshut werden bis auf weiteres pausiert. Dazu zählen: Kunsttherapie, Qi-Gong, Meditation / Klangschale, Draußen aktiv, Kosmetische Beratung für Krebspatienten, Musiktherapie, Atemtherapie. Patienten-Vorträge und Fortbildungen setzen weiter aus.


Was bei Coronavirus-Verdacht zu tun ist

Patienten, die vermuten an einem Coronavirus erkrankt zu sein, sollen sich zuerst telefonisch bei ihrem Hausarzt oder der Kassenärztlichen Vereinigung (Tel. 116117) melden. Liegt ein begründeter Verdacht vor - d.h. Patient hat eine Atemwegsinfektion und Kontakt hatte zu einem bestätigten COVID-19 Patienten oder war in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet – sollte ein Test durchgeführt werden und muss der Verdacht an das Gesundheitsamt gemeldet werden. In der Regel verläuft die Erkrankung an COVID-19 mild und die Patienten können damit in der Regel zu Hause bleiben. Nur bei schweren Verläufen, wenn beispielsweise die Atemorgane versagen, ist eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich. Patienten sollen nicht aus eigener Initiative die Notaufnahme aufsuchen.
Grundsätzlich gilt, auch ohne Testung: Personen mit Grippesymptomen sollen 14 Tage zuhause bleiben und die Grundregeln der Basishygiene einhalten. Das heißt Hände regelmäßig und gründlich waschen, Husten- und Nies-Etikette einhalten, aufs Händeschütteln verzichten und möglichst wenig ins Gesicht fassen.

17.03.2020

 

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