{$bannertitle}
RSS-FeedSchreibenSeite drucken
Hilfe

Raumordnungsverfahren

Verfahren zur Prüfung der Raumverträglichkeit eines überörtlich raumbedeutsamen Vorhabens.

Zu den wesentlichen Aufgaben der Regierungen als höhere Landesplanungsbehörden gehören landesplanerische Überprüfungen, vor allem in Form von Raumordnungsverfahren.

Durch ein Raumordnungsverfahren wird festgestellt, ob überörtlich raumbedeutsame Vorhaben mit den Erfordernissen der Raumordnung (insbesondere mit den Zielen und Grundsätzen der Raumordnung) vereinbar sind und wie solche Vorhaben unter den Gesichtspunkten der Raumordnung aufeinander abgestimmt oder durchgeführt werden können.
Zu solchen Vorhaben zählen zum Beispiel Energieleitungen, Autobahnen und Bundesstraßen, Steinbrüche, Golfplätze, Einzelhandelsgroßprojekte usw.

Das Raumordnungsverfahren dient dazu, bereits vor der abschließenden Entscheidung über die Zulässigkeit des Vorhabens (z.B. Genehmigung, Planfeststellung) die Raumverträglichkeit des Vorhabens zu klären. Damit bietet es dem Träger des Vorhabens (Betreiber/Investor) größere Planungssicherheit und hilft frühzeitig, Fehlplanungen zu vermeiden. Gleichzeitig leistet das Raumordnungsverfahren einen erheblichen Beitrag zu einer optimalen - nachhaltigen - Entwicklung des Raumes.

Was muss ich sonst noch wissen?

Rechtsgrundlagen
§ 15 ROG (Raumordnungsgesetz)
Art. 23 BayLplG (Bayer. Landesplanungsgesetz)
Raumordnungsverordnung des Bundes

Weitere Dienste

Ansprechpartner

Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung

Amtsleitung Roland Reisinger
Luitpoldstraße 29
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 88 13 47
E-Mail