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Hilfe

Garagen und Nebengebäude

Für bestimmte Nebengebäude schreibt die Bayerische Bauordnung kein Verfahren vor. Das bedeutet, Sie können diese Gebäude verfahrensfrei (genehmigungsfrei) errichten. Allerdings müssen trotzdem alle öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten werden. Verfahrensfrei bedeutet auch nicht automatisch, dass das Gebäude an der geplanten Stelle auch zulässig ist. Unter Umständen können auch Genehmigungen oder Erlaubnisse nach anderen Vorschriften erforderlich sein.

Was muss ich tun?

Bevor Sie mit ihren Planungen beginnen, lassen Sie sich auf jeden Fall beraten und wenden Sie sich hierzu zunächst an das Amt für Bauaufsicht. Wir wollen Ihnen mit den nachfolgenden Ausführungen eine erste Orientierung ermöglichen, ohne damit alle etwaigen Anforderungen abdecken zu können. Reden Sie vorher mit Ihren Nachbarn, besonders bei der Errichtung an der Grenze. Dadurch können Sie Missverständnisse und Streitigkeiten vermeiden.

Was muss ich sonst noch wissen?

Wann ist die Errichtung von Garagen und Gartenhäusern verfahrensfrei?
Grundsätzlich können Gebäude bis zu einem Brutto-Rauminhalt von maximal 75 m³ ohne Verfahren nach der Bayerischen Bauordnung errichtet werden - außer im sogenannten "Außenbereich", das heißt in der Regel, das Gebiet ist in der unmittelbaren und näheren Nachbarschaft bebaut. Wenn Sie sich nicht sicher sind fragen Sie im Amt für Bauaufsicht nach.
Garagen und Carports, welche im Zusammenhang mit einem genehmigungspflichtigen Vorhaben errichtet werden, unterliegen allerdings ebenfalls der Genehmigungspflicht und werden zusammen mit dem Bauantrag des Hauptgebäudes behandelt.

Abstandsflächen
Nebengebäude lösen keine Abstandsflächen aus und dürfen innerhalb von Abstandsflächen anderer Gebäude errichtet werden, wenn Sie die nachfolgenden Voraussetzungen einhalten:

  • Die Höhe der Grenzwand beträgt im Mittel nicht mehr als 3 Meter.
  • Die gesamte Länge der Außenwand ist in der Regel je Grundstücksgrenze auf maximal 9 Meter begrenzt. (z.B. Garage 6 m + Gerätehaus 3 m.)

Weitere Anforderungen

Bebauungsplanfestsetzungen
In einigen Gebieten ist durch einen Bebauungsplan festgelegt, in welcher Weise das Grundstück bebaut werden darf.

Baumschutz
Beim Aufstellen müssen Sie auf vorhandene Bäume Rücksicht nehmen. Bäume mit einem Stammumfang ab 80 cm (gemessen in einem Meter Höhe) stehen auf Grund der "Baumschutzverordnung" unter besonderem Schutz.

Festgesetzte Baugrenzen
In der Regel gibt es in Landshut auf den Grundstücken Baulinien oder Baugrenzen, die festlegen in welchem Bereich Gebäude errichtet werden dürfen. Außerhalb dieser Grenzen dürfen Sie ohne Befreiung keine Gebäude aufstellen.

Was können Sie tun, wenn Sie die festgesetzten Baugrenzen nicht einhalten können?
Sie haben die Möglichkeit, beim Amt für Bauaufsicht und Wohnungswesen einen Antrag auf Befreiung bzw. auf Abweichung zu stellen. Der Antrag ist formlos. Wir benötigen dazu Ihr Schreiben mit Angaben zu Größe und Material, sowie einen Lageplan, aus dem genau ersichtlich ist, wieweit das Gebäude die Baulinie oder Baugrenze überschreitet.

Ob Sie in einem Gebiet mit Bebauungsplan hinsichtlich Carports liegen, bzw. wie die Baulinien oder Baugrenzen auf Ihrem Grundstück liegen, erfahren Sie  im Amt für Bauaufsicht.

Weitere Dienste

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag
von 09.00 - 12.00 Uhr

Mittwoch
von 14.00 - 16.00 Uhr

Ansprechpartner

Technische Planprüfung

Ralf Pausinger
Luitpoldstraße 29
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 88 12 81
E-MailInternetauftritt