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Hilfe

Behindertenparkplätze

Parkplätze, die für Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung und für Blinde reserviert sind, sind für andere Verkehrsteilnehmer tabu.
Parkplätze für die Nutzung durch Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung und Blinde sind mit dem blauen P-Schild und einem Zusatzschild mit dem Rollstuhlfahrersymbol oder einem Zusatzschild, mit dem ausdrücklich das Auslegen eines Parkausweises gefordert wird, gekennzeichnet.
Die Berechtigung zur Benutzung dieser besonders gekennzeichneten Stellflächen wird durch einen blauen Parkausweis mit Rollstuhlfahrersymbol nachgewiesen. Der Ausweis muss von außen gut lesbar im Fahrzeug ausliegen (z.B. auf dem Armaturenbrett). Die erforderliche Ausnahmegenehmigung und der Parkausweis können bei der Wohnortgemeinde beantragt werden.
Für den genannten Personenkreis ist die Möglichkeit, entsprechend ausgeschilderte Parkplätze an zentral gelegenen Orten zu nutzen, kein Privileg, sondern lediglich ein Ausgleich für eine sehr schwierig zu bewältigende Lebenslage. Für viele dieser Personen bedeutet ein belegter Behindertenparkplatz, dass sie unter Umständen unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren müssen. Sie können wegen ihrer schweren Behinderung z.B. nicht einfach aussteigen um zu klären, ob jemand ein (unzulässig) parkendes Fahrzeug kurzfristig wegfahren könnte.
Aus diesem Grund hat die Polizei ein besonderes Augenmerk auf diese Parkplätze und lässt unberechtigt dort parkende Fahrzeuge konsequent auch dann abschleppen, wenn keine konkrete Behinderung vorliegt. Eine nicht gerade billige Angelegenheit, denn zusätzlich zum Verwarnungsgeld von 35 € werden dann unter Umständen einige hundert Euro für das Abschleppen fällig. Dies gilt im Zweifelsfall auch für Personen, die nur einen Schwerbehindertenausweis statt des Parkausweises im Fahrzeug hinterlegen, da die Kontrollierenden anhand des Schwerbehindertenausweises nicht nachprüfen können, ob eine Ausnahmegenehmigung vorliegt. Wer also die Bedingungen erfüllt, sollte sich in jedem Fall den Ausweis besorgen und im Fahrzeug gut lesbar auslegen, um sich und anderen Ärger und Kosten zu ersparen.

Was muss ich tun?

Sie können den Antrag auf Ausstellung eines Behinderten-Parkausweises beim Straßenverkehrsamt der Stadt Landshut stellen, wenn Sie im Stadtgebiet wohnen und hier gemeldet sind.
Der Antrag kann formlos schriftlich, persönlich oder durch einen bevollmächtigten Dritten erfolgen. Vorzulegen ist

  • der Versorgungsausweis des Amtes für Versorgung und Familienförderung (nunmehr: Zentrum Bayern Familie u. Soziales), sowie
  • Foto des Antragstellers

Was muss ich sonst noch wissen?

Voraussetzungen  sind:
Eintrag der Merkmale "aG" oder "Bl" im Schwerbehindertenausweis. Für bestimmte Personenkreise, die vergleichbar in der Gehfähigkeit beeinträchtig sind, wie Personen mit "aG"-Vermerk können ebenfalls Parkausweise erteilten werden. Für den Nachweis der Berechtigung zur Benutzung der Parkplätze reicht der Schwerbehindertenausweis nicht. Es wird ausnahmslos der "besondere Parkausweis" benötigt. Auskünfte erteilen das Zentrum Bayern Familie u. Soziales sowie das Straßenverkehrsamt.
Der Schwerbehinderten-Parkausweis wird für die Dauer von fünf Jahre ausgestellt, sofern der Versorgungsausweis noch eine so lange Gültigkeit besitzt.
Der Parkausweis ergeht gebührenfrei.

Weitere Dienste

Ansprechpartner

Straßenverkehrsamt

Amtsleitung Holger Braune
Fleischbankgasse 310
84028 Landshut
Tel.: 0871 - 88 15 90
Fax: 0871 - 2 54 92
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