Stadt Landshut
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Baudenkmalschutz

Baudenkmäler

In der Stadt Landshut gibt es 572 Einzelbaudenkmäler (Stand 4.9.2018). Zwei Drittel davon befinden sich im historischen Stadtkern.

Baudenkmäler sind bauliche Anlagen oder Teile davon aus vergangenen Zeiten. Sie sind somit Kulturgut und stehen für Heimat und Identität, sie sind Relikte vergangener Baukunst und damit Zeugnisse menschlicher Geschichte und Entwicklung.

Der Denkmalschutz umfasst bei Baudenkmälern nicht nur die Fassade sondern auch das Gebäudeinnere, Nebengebäude und Nebenanlagen wie zum Beispiel Einfriedungen.

Jede Veränderung eines Baudenkmals bedarf einer denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis (Art. 6 Bayer. Denkmalschutzgesetz).

Nähe zu Baudenkmälern:                                                                                                     Wer Gebäude in der Nähe von Baudenkmälern oder Teile davon beseitigen, verändern oder an einen anderen Ort verbringen will, braucht eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis (Art. 6 Bayer. Denkmalschutzgesetz).

 

Ensemble

Mit Ensembleschutz ist der Schutz von Gebäudegruppen gemeint, die als besonders erhaltenswürdig gelten. Davon sind auch Gebäude betroffen, die keine Baudenkmäler sind. Alle Elemente der Fassade der Gebäude sowie das Dach stehen unter Schutz.

Geschützte Ensembles in Landshut:

-Das Ensemble der Altstadt Landshut umfasst die Stadt in den Grenzen der ehemaligen Stadtbefestigung, dazugehörig sind die Burg Trausnitz mit Herzogsgarten und Hofgarten, die jenseits der Isar gelegene Vorstadt „Zwischen den Brücken“ sowie die Abtei Seligenthal.

-Ensemble Luitpoldstraße: Der Häuserblock zwischen Papiererstraße, Schwimmschulstraße, Maistraße und Klötzlmüllerstraße entstand im Zuge der Stadterweiterung des 19. Jahrhunderts. Prägend ist dabei auch die neuromanische Christuskirche.

-Das Ensemble Seligenthalerstraße spiegelt ebenfalls die Stadterweiterung des 19. Jahrhunderts wider. Es wird charakterisiert durch Mietsvillen und Einzelhäuser im Stil des Historismus.

Wer Gebäude oder Teile davon in Ensembles beseitigen, verändern oder an einen anderen Ort verbringen will, braucht eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis (Art. 6 Bayer. Denkmalschutzgesetz). 

 

Vorgehensweise

Egal ob das geplante Vorhaben ein Baudenkmal, ein Ensemble oder ein Kunstdenkmal betrifft, es ist immer anzuraten, rechtzeitig die Untere Denkmalschutzbehörde zu kontaktieren.

Notwendig ist zudem eine Denkmalschutzrechtliche Erlaubnis (Art. 6 Bayer. Denkmalschutzgesetz). Das Erlaubnisverfahren und auch die Beratungen sind kostenfrei.

Ist ein Baugenehmigungsverfahren erforderlich, ersetzt die Baugenehmigung die Erlaubnis.

Im Rahmen der regelmäßigen Sprechtage der Unteren Denkmalschutzbehörde werden in einem nächsten Schritt zusammen mit dem zuständigen Referenten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege die aktuellen Bau- und Erlaubnisanträge geprüft.
Bei wichtigen Veränderungs- oder Restaurierungsprojekten an Denkmälern werden diese im Rahmen von Ortsterminen besichtigt. Diese Ortstermine dienen der individuellen und persönlichen Beratung von Denkmaleigentümern und aller am Bau beteiligten Personen. Ziel ist es, einen einfachen und schnellen Weg zu einer denkmalfachlich abgestimmten und genehmigungsfähigen Planung zu finden. Bei den Ortsterminen geht es zum Beispiel um die Instandsetzung eines Hauses, um den Erhalt historischer Ausstattungsteile oder um die Vereinbarkeit einer energetischen Optimierung mit der Denkmalpflege. Auch Fragen der Finanzierung von der Bezuschussung bis hin zu steuerlichen Erleichterungen werden im Rahmen dieser Ortstermine geklärt.

 

Weitere Dienste

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag
von 09.00 - 12.00 Uhr

Mittwoch
von 14.00 - 16.00 Uhr

Ansprechpartner

Amt für Bauaufsicht, Untere Denkmalschutzbehörde

Amtsleitung Stefan Jahn
Luitpoldstraße 29
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 88 14 71
Fax: 0871 - 88 16 30
E-MailInternetauftritt
 

Stadtarchäologin

Isabella Denk
Luitpoldstraße 29
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 88 18 19
Fax: 0871 - 88 16 30
E-MailInternetauftritt